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Themen dieser Ausgabe

Editorial von Sarah Schröder | Förderverein für Jugendkultur und Zwischenmenschlichkeit e.V.

Liebe Mitglieder, liebe Engagierte, am 6. September wird in Sachsen-Anhalt, am 20. September in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag (...)

Editorial von Sarah Schröder | Förderverein für Jugendkultur und Zwischenmenschlichkeit e.V.

Liebe Mitglieder, liebe Engagierte,

am 6. September wird in Sachsen-Anhalt, am 20. September in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag gewählt.

Die Prognosen sind düster: Laut Umfragen von Mitte Mai liegt die AfD in Sachsen-Anhalt bei 42 Prozent, in Mecklenburg-Vorpommern bei 36 Prozent. Die weiteren Parteien folgen mit deutlichem Abstand.

Analysen zu den möglichen Folgen eines AfD-Wahlsiegs überlassen wir an dieser Stelle anderen. Wir richten den Blick stattdessen auf die Menschen, die sich vor Ort für Demokratie und Zusammenhalt engagieren. In beiden Bundesländern haben sich starke Bündnisse gegen Rechtsextremismus und für eine offene Gesellschaft gegründet. Diese möchten wir euch vorstellen. Denn für uns als Netzwerk gilt: Gemeinsam für eine starke Zivilgesellschaft – länderübergreifend solidarisch!

Sachsen-Anhalt. Weltoffen!“ ist ein unabhängiges zivilgesellschaftliches Bündnis für Vielfalt, Demokratie und Solidarität. Es vernetzt Menschen und Organisationen, stärkt demokratisches Engagement und ruft zu gesellschaftlicher Beteiligung und den kommenden Wahlen auf. Mitmachen können zivilgesellschaftliche Organisationen, Kulturschaffende, Unternehmen, Hochschulen, lokale Bündnisse und Einzelpersonen.

„Zusammen bewegen – für ein solidarisches MV“ vereint hunderte engagierte Menschen, Vereine und Verbände aus Mecklenburg-Vorpommern. Das Netzwerk schafft Räume für Begegnung und Gemeinschaft. Die Kampagne setzt darauf, dass gegenseitiges Kennenlernen und Wertschätzung Zusammenhalt stärken, Unterstützung ermöglichen und Menschen mit ihren Anliegen im demokratischen Prozess Gehör finden.

Was ihr tun könnt – auch wenn ihr nicht in Sachsen-Anhalt oder Mecklenburg-Vorpommern lebt:

Unterstützt Aktionen und Veranstaltungen.
Teilt Aufrufe, organisiert gemeinsame Anreisen und seid vor Ort dabei. Es geht darum, sichtbar zu machen: Wir sind Viele. Am 5. September ist eine große Demonstration in Magdeburg geplant, zu der dann auch aus Sachsen heraus mobilisiert werden kann.

Sucht den Kontakt zu Initiativen, Vereinen und Bündnissen in eurer Nähe.
Fragt nach, wie es ihnen geht, welche Herausforderungen sie aktuell erleben und welche Unterstützung sie brauchen. Stimmt euch untereinander ab, bündelt Anfragen und schafft gemeinsame Kommunikationswege. So vermeidet ihr Doppelstrukturen und entlastet die Engagierten vor Ort.

Unterstützt demokratische Initiativen finanziell.
Viele Vereine und Projekte sind auf Spenden angewiesen, um Beteiligung, Bildungsarbeit und demokratisches Engagement vor Ort zu ermöglichen.

Ermutigt Menschen, sich einzubringen.
Wenn ihr Menschen in Sachsen-Anhalt oder Mecklenburg-Vorpommern kennt, macht ihnen Mut, aktiv zu werden – in Vereinen, Initiativen, Gewerkschaften, Kirchen, Kulturprojekten oder lokalen Bündnissen. Demokratie lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen.

Vernetzt Menschen miteinander.
Bringt Engagierte zusammen, stellt Kontakte her und schafft Räume für Austausch. Die wirksamsten Ideen entstehen oft dort, wo Erfahrungen, Wissen und Ressourcen geteilt werden. Nutzt eure beruflichen, wissenschaftlichen oder zivilgesellschaftlichen Netzwerke, um Initiativen sichtbar zu machen und Kooperationen zu fördern.

Schafft Öffentlichkeit.
Teilt Beiträge, verbreitet Informationen und macht auf Veranstaltungen, Kampagnen, Bildungsangebote und Beteiligungsmöglichkeiten aufmerksam. Jede Reichweite zählt.

Richtet den Blick auf das, was trägt.
Die Wahlergebnisse und gesellschaftlichen Entwicklungen sind ernst. Aber genauso wichtig ist es, die Geschichten des demokratischen Engagements sichtbar zu machen. Sie zeigen, was möglich ist, und geben anderen Mut.

Zeigt Solidarität.
Menschen, die sich vor Ort für Demokratie und Zusammenhalt einsetzen, brauchen Rückhalt. Öffentliche Unterstützung, Anerkennung und sichtbare Solidarität machen einen Unterschied.

Bleibt am Ball!
Die Wahlen und die Zeit des Wahlkampfes sind für Initiativen und Engagierte eine enorm anstrengende Phase. Wahlen sind wichtig, aber noch wichtiger ist der Blick auf die Menschen, die mit langem Atem täglich dranbleiben und an den bestehenden Zuständen arbeiten. Gerade dann, wenn der Trubel abklingt, das öffentliche Interesse sinkt und die Alltäglichkeit beginnt, brauchen wir uns, um uns gegenseitig den Rücken zu stärken. Deshalb gilt: Kräfte bündeln, weitermachen und Energie über September hinaus bewahren – wir werden sie brauchen.

Viel Spaß bei der Lektüre des Juli-Newsletters wünscht

Sarah Schröder | Förderverein für Jugendkultur und Zwischenmenschlichkeit e.V. | sarah.schroeder@fjz-grimma.org

Die TolSax-Redaktion erreicht Ihr unter:
Johanna | redaktion@tolerantes-sachsen.de | 0176 320 76 320
Ruth | koordination@tolerantes-sachsen.de | 0178 54 45 807 | 03425 82 98897
Frank | buero@tolerantes-sachsen.de | 0177 466 06 51 | 03425 82 999 59

Auf unserer Website unter Koordination erfahrt Ihr, welche Mitarbeiter_in aus der TolSax-Koordination für welche Eurer Fragen die richtige Ansprechperson ist.

Anmerkung: Die Einleitung spiegelt nicht die Meinung des Netzwerkes oder des Sprecher_innenrates wieder, sondern einzig der Verfasser_innen.

Wir freuen uns immer über Eure Beiträge für den Newsletter – am liebsten als Link zum originalen Posting! Redaktionsschluss ist in der Regel der 25. jeden Monats.

Termine

24.–27.07. | Faetzig Camp | Rennersdorf

31.07.–01.08. | Crossover Festival | Grimma

31.07.–02.08. | Meta Solis 2026 | Miltitz

Save the Date

21.–22.08. | FOKUS-Festival 2026: Träum weiter! | Görlitz

Wir haben eine Übersicht der CSD-Demonstrationen in Sachsen für Euch erstellt. Falls Termine fehlen oder sich ändern, schreibt uns gerne eine Mail. Hier geht's zur Übersicht

Fördertipps

08.07. | WOS: Fördersäule F | Sächsisches Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Gefördert werden Maßnahmen, die zum Abbau von Antisemitismus und zur Stärkung der demokratischen Handlungskompetenzen sächsischer Bürgerinnen und Bürger beitragen. Die Sichtbarkeit von jüdischem Leben im Kontext des Themenjahres „Tacheles 2026“ soll dabei insbesondere als Ansatzpunkt für Bildungs- und Reflexionsprozesse genutzt werden. Für den Förderaufruf stehen insgesamt 650.000 Euro zur Verfügung. Davon sind 120.000 EUR für den Förderbereich A vorgesehen. Die verbleibenden Mittel stehen für Vorhaben des Förderbereich B zur Verfügung. Förderbereich A: Wissenschaftliche Begleitung und praxisorientierte Auswertung, Förderbereich B: Bildungsprojekte zum Abbau von Antisemitismus und zur Stärkung der Sichtbarkeit von jüdischem Leben im Zusammenhang mit dem Themenjahr „Tacheles 2026“. Zuwendungsempfänger können sein: eingetragene Vereine, Verbände und gemeinnützige Gesellschaften, die juristische Personen des Privatrechts sind oder juristische Personen des öffentlichen Rechts. Mehr Informationen

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10.07. | Projektförderung | Ostdeutsche Sparkassenstiftung

Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung fördert ausschließlich Kulturprojekte. Antragsberechtigt an die Stiftung sind als gemeinnützig anerkannte Körperschaften mit Geschäftssitz bzw. Wohnsitz in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Für Förderanträge ist ausschließlich das online-basierte Antragsformular der Ostdeutschen Sparkassenstiftung zu verwenden. Einige grundsätzliche Voraussetzungen für eine Antragstellung sind im Folgenden zusammengefasst: Das Projekt ist der regional zuständigen Sparkasse vor Antragstellung vorgestellt worden. Der Projektantrag entspricht inhaltlich dem Stiftungszweck und bezieht sich ausschließlich auf künstlerische und kulturelle Vorhaben in den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Literatur, Theater und Denkmalpflege (bis auf Maßnahmen, die unter die Begriffe „Dach und Fach“ fallen und Objekte, die sich im Eigentum von Privatpersonen befinden). Ausgeschlossen von einer Förderung sind Reisekosten und Verpflegung. Die Projektrealisierung findet in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen oder Sachsen-Anhalt statt. Projekte und Vorhaben außerhalb dieser Bundesländer werden nicht gefördert. Die Antragsteller bringen Eigenmittel in die Projekte mit ein. Nur Projekte, die nach der Beschlussfassung durch die Gremien beginnen, können gefördert werden. Mehr Informationen

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10.07. | startsocial | startsocial e.V.

Ihr macht Euch mit einer sozialen Initiative für andere stark und geht soziale Probleme an? startsocial unterstützt Euch! Jedes Jahr könnt ihr Euch auf 1 von 100 Beratungsstipendien bewerben. Der Blick von außen und die fachliche Expertise von zwei Coaches aus der Wirtschaft werden sollen Arbeit noch erfolgreicher und wirkungsvoller machen. Am Wettbewerb teilnehmen können Einzelpersonen und Teams – ganz gleich, ob sie sich mit ihrer sozialen Initiative noch in der Ideenphase befinden oder bereits etabliert sind. Voraussetzung ist, dass sie: ein soziales Problem bzw. Thema anpacken, den Menschen in den Mittelpunkt der Hilfe stellen, ehrenamtlich Engagierte in signifikanter Weise einbinden und/oder zu ehrenamtlicher Arbeit motivieren und über eine Adresse in Deutschland erreichbar sind. Mindestens eine verantwortliche Person muss zu Beginn der Beratung volljährig sein. Eine bereits anerkannte Gemeinnützigkeit oder eine vorhandene Rechtsform sind keine Bedingung, um bei startsocial teilzunehmen. Die startsocial-Bewerbung erfolgt ausschließlich online. Mehr Informationen

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12.07. | 8. Sächsische Nacht der Jugendkulturen ​| LKJ Sachsen e.V.

In diesem Jahr werden 30 jugendkulturelle Aktionen mit bis zu 500 Euro gefördert! Ab April 2026 könnt ihr euch für im:puls, die 8. Sächsische Nacht der Jugendkulturen, bewerben! Ihr wohnt in einem sächsischen Ort mit maximal 40.000 Einwohner*innen? Ihr seid zwischen 14 und 27 Jahren alt und habt Lust, am 18. oder 19.9.2026 ein kulturelles Event zu veranstalten? Der LKJ Sachsen e.V. unterstützt Euch dabei! Die Aktionen können ab Freitag, dem 18. September 2026, mittags bis Samstag, den 19. September 2026, abends stattfinden. Die Interessen von Jugendlichen im Zusammenhang mit Kunst und Kultur stehen im Mittelpunkt und sollen aktiv von den Teilnehmenden ausprobiert und erlebt werden können. Gefördert wurden bereits jugendkulturelle Aktionen wie z. B.: Tanz-, Musik-, Film-, Lightpainting- oder Streetart-Workshops, Open Stages, Upcycling-Aktionen und Nachtflohmärkte, Mini-Festivals und Partys, Konzerte, Flashmobs, Maker-Spaces, Comic- und Manga-Workshops, Skate-Contests. Mehr Informationen

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13.07. | Sächsischer Förderpreis für Demokratie | Amadeu Antonio Stiftung

Auch im Jubiläumsjahr 2026 werden wieder Projekte, Initiativen und Kommunen gesucht, die sich für den Erhalt unserer Demokratie, Menschenrechte und gegen Rechtsextremismus einsetzen gesucht. Neben dem Projektpreis (5000 und 1000 Euro) werden der Peter-Henkenborg-Preis für die Didaktik der politischen Bildung (3000 Euro) sowie der Titel „Kommune der Demokratie“ (Siegel) auf der festlichen Preisverleihung am 5. November in Dresden verliehen. Mehr Informationen

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27.07. | Demokratiegeschichte | Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte

Zentrales Anliegen ist es, deutschlandweit Menschen zur Auseinandersetzung mit der deutschen Demokratiegeschichte und ihren Orten anzuregen. Für den Förderaufruf 2027/2028 werden keine verpflichtenden Themenschwerpunkte vorgegeben. Gleichwohl sollen gezielt inhaltliche Impulse gesetzt und insbesondere Projekte gefördert werden, die: digitale Vermittlungsformate entwickeln und umsetzen (z. B. Serious Games, digitale Lernangebote, Plattformen oder Rundgänge), sich an bedeutenden Jahrestagen der Demokratiegeschichte orientieren und den 18. März als Aktionstag der Demokratiegeschichte einbeziehen, beispielsweise durch entsprechende Programmpunkte oder Veranstaltungen innerhalb des Projekts. Einjährige Projekte starten zum 1. Januar 2027 und müssen bis zum 31. Dezember 2027 abgeschlossen sein. Überjährige Projekte starten zum 1. Januar 2027 und enden spätestens am 31. Dezember 2028. Überschreitet die beantragte Fördersumme 90.000 Euro, ist im Rahmen der Antragstellung verpflichtend ein detailliertes Projektkonzept einzureichen. Die Antragstellung hat verpflichtend über die Förderdatenbank zu erfolgen. Dabei sind ausschließlich die dort bereitgestellten Formulare (insbesondere Antragsformular, Finanzierungsplan etc.) zu verwenden. Mehr Informationen

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31.07. | Allgemeine Projektförderung | Kulturstiftung des Bundes

Im Bereich Allgemeine Projektförderung können Kulturschaffende zwei Mal im Jahr Fördergelder für Projekte aus allen künstlerischen Sparten beantragen, für Bildende und Darstellende Kunst, Literatur, Musik, Tanz, Film, Fotografie, Architektur oder Neue Medien. Die Allgemeine Projektförderung der Kulturstiftung des Bundes zeichnet sich dadurch aus, dass sie nicht auf die Förderung einer bestimmten Sparte oder eines bestimmten Themas festgelegt ist. Es sind große, innovative Projekte im internationalen Kontext, die hier berücksichtigt werden können. Eingereichte Projekte dürfen nicht vor der Jurysitzung beginnen. Bitte beachten Sie, dass in der Allgemeinen Projektförderung die Antragssumme mindestens 50.000 € beträgt. Die Finanzierung des Projekts muss bei Antragsstellung einen gesicherten Anteil an Eigen- und/oder Drittmitteln in Höhe von mindestens 20% der Gesamtkosten des Projekts aufweisen. Mehr Informationen

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24.08. | KunstZeitAlter 2026: Einsamkeit | Landesverband Soziokultur Sachsen e.V.

Der Sächsische Förderpreis „KunstZeitAlter“ 2026 rückt das Thema Einsamkeit in den Fokus – eine stille, aber weit verbreitete Herausforderung unserer Zeit. Gesucht werden überzeugende Projektkonzepte für künstlerische Vorhaben, die mit Mitteln von Kunst und Kultur neue Zugänge zu diesem gesellschaftlich relevanten Thema eröffnen. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung innovativer Ideen, die Einsamkeit sichtbar machen, Begegnung ermöglichen und Impulse für mehr Teilhabe und Miteinander setzen. Der Preis fördert die Umsetzung eines ausgewählten Konzepts. Der Preis ist mit 10.000 € dotiert und wird von der Johanna und Fritz Buch Gedächtnis‑Stiftung gestiftet, die die Förderung der Verbindung von Kunst, Demografie und gesellschaftlicher Teilhabe über die Jahre hinweg kontinuierlich unterstützt. Die Formate können frei gewählt werden: Theater, Performances, partizipative Installationen, Ausstellungen, Musikprojekte, Tanz, Film, digitale Formate, interdisziplinäre Projekte u. v. m. Mehr Informationen

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Stellen

05.07. | Referent_in für Qualifizierung und Begleitung | Leipzig 

Die Projekteure bakv gGmbH sucht ab dem 01.09.2026 eine_n Referent_in für Qualifizierung und Begleitung (30h/Woche, Arbeitsort: Leipzig, Bezahlung in Anlehnung an TVöD E11, befristet bis: 31.10.2027). Bewerbungsfrist: 05.07.2026. Mehr Informationen

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07.07. | Mitarbeiter_in Schwerpunkt Kinder- und Jugendbeteiligung | Dresden 

Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine_n Mitarbeiter_in mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendbeteiligung (20-40h/Woche, Arbeitsort: Dresden, Bezahlung in Anlehnung an E9 der DKJS-Entgelttabelle, befristet bis 31.12.2026). Bewerbungsfrist: 07.07.2026. Mehr Informationen

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k.A. | Projektmanagement Assistenz | Dresden

Der Jugend- und Kulturprojekte e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine_n Projektmanagement Assistenz (35-40 h/Woche, Arbeitsort: Dresden, Bezahlung: k.A., befristet bis: k.A.). Bewerbungsfrist: k.A. Mehr Informationen

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k.A. | Manager_in für EU-Projekte | Dresden 

Der Jugend- und Kulturprojekte e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine_n Manager_in für EU-Projekte (35-40 h/Woche, Arbeitsort: Dresden, Bezahlung: k.A., befristet bis: k.A.). Bewerbungsfrist: k.A. Mehr Informationen

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k.A. | Bildungsreferent_in | Dresden 

Der Jugend- und Kulturprojekte e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine_n Bildungsreferent_in für EU-Projekte (35-40 h/Woche, Arbeitsort: Dresden, Bezahlung: k.A., befristet bis: k.A.). Bewerbungsfrist: k.A. Mehr Informationen

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Neues aus dem Sprecher_innenrat

Einladung zum Sommerfest: 25 Jahre Netzwerk Tolerantes Sachsen | 22.08.2026 | Alte Spitzenfabrik in Grimma

2026 wird das Netzwerk Tolerantes Sachsen 25 Jahre alt. Wenn wir darauf schauen, geht es nicht nur um eine Zahl. Es geht um Euch. Um all die Initiativen, Vereine und Menschen, die das Netzwerk mit Leben füllen. Darum laden wir Euch von Herzen zu unserem Jubiläumssommerfest am 22.08.2026 von 14–21 Uhr an der Alten Spitzenfabrik in Grimma ein! Kommt vorbei, stoßt mit uns an und bringt gerne Familie und Freund_innen mit! Mehr Informationen

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Neues von den Mitgliedern

Freiwilligen-Agentur Leipzig e.V. | 10 Jahre Servicestelle für Vereine

Zehn Jahre Engagement, Unterstützung und gemeinsames Wachsen: Die Servicestelle für Vereine feiert ein rundes Jubiläum. Was einst als kleines Projekt innerhalb der Freiwilligen-Agentur begann, hat sich zu einer festen Anlaufstelle für die Leipziger Vereinslandschaft entwickelt. Mit einem klaren Fokus auf Beratung, Bildung und Vernetzung begleitet sie seit einem Jahrzehnt Vereine und Initiativen auf ihrem Weg – stets nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“. Dieses Jubiläum ist Anlass, auf Erreichtes zurückzublicken, prägende Entwicklungen sichtbar zu machen und zugleich einen Blick in die Zukunft zu werfen. Mehr Informationen

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sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus | Ausstellungstour „Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1938–1945” 

„Festgehalten” zeigt ausgewählte Fotografien der Deportationen von Jüdinnen und Juden, Sinti* und Roma* sowie von Opfern der NS-„Euthanasie“. Sie zeigt auch die Täter*innen und Zuschauende, die bei den Deportationen anwesend waren. Denn Deportationen waren sichtbar. Sie fanden am helllichten Tag statt. Viele Menschen entschieden sich, bei der Verschleppung ihrer Nachbar*innen zuzusehen und oftmals auch mitzuwirken. Begleitend zur Ausstellung ermöglicht das interaktive Online-Entdeckerspiel #LastSeen historische Fotos von nationalsozialistischen Deportationen lesen und interpretieren zu lernen. Die kompakte, interaktive Ausstellung wird 2026 an folgenden Orten in Sachsen zu sehen sein: 

30.05.–07.06. | Sachsenburg | Gedenkstätte Sachsenburg, An der Zschopau 6, Frankenberg
14.06.–28.06. | Dresden | Hole of Fame, Königsbrücker Str. 39, Dresden
17.08.–14.09. | Leipzig | Ariowitsch-Haus, Hinrichsenstr. 14, Leipzig
15.09.–17.10. | Zwickau | Priesterhäuser, Domhof 5–8, Zwickau
19.10.–07.11. | Plauen | colorido-TREFF, Dittrichplatz 8, Plauen/Vogtland
09.11.–18.11. | Chemnitz | Technische Universität Chemnitz, Hörsaalgebäude C10, Reichenhainer Str. 90, Chemnitz 

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Stiftung Friedliche Revolution | Call for Participation:  Internationaler Runder Tisch für Demokratie und Menschenrechte in Leipzig

Der Internationale Runde Tisch (IRT26) bringt vom 8. bis 10. Oktober 2026 Menschen in Leipzig zusammen, die unter verschiedenen Bedingungen für Demokratie und Menschenrechte kämpfen, und bietet eine Plattform für eine aktive und starke Zivilgesellschaft. Teilnehmende aus Deutschland, Europa und darüber hinaus sind herzlich willkommen, ebenso Einzelpersonen und Organisationen, die im Exil tätig sind. Unter dem diesjährigen Motto „Democratic Memories. Democratic Futures“ beleuchtet die dreitägige Demokratie- und Menschenrechtskonferenz die Bedingungen und Praktiken demokratischen Zusammenlebens. Ausgehend von den Erfahrungen der Friedlichen Revolution und des zivilen Widerstands – und anlässlich des 40. Jahrestages der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl – geht es um die die Wechselwirkungen zwischen ökologischen, politischen und gesellschaftlichen Transformationsprozessen. Ihr möchtet selbst Teil des Internationalen Runden Tisches 2026 sein? Dann bewerbt Euch bis zum 15. Juli 2026. Mehr Informationen

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Sächsischer Flüchtlinsrat e.V. | Kritik an geplanter GEAS-Umsetzung in Sachsen: „Abschreckung statt Menschenrechte“

Der Sächsische Flüchtlingsrat e.V. (SFR) warnt vor einer weiteren Verschärfung der Flüchtlingspolitik in Sachsen im Zuge der Umsetzung der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS). In einem Positionspapier kritisiert der Verein, dass die sächsische Landesregierung bestehende Handlungsspielräume nicht für den Schutz von Geflüchteten nutzt, sondern auf mehr Kontrolle, Isolation und Freiheitsbeschränkungen setzt. Mehr Informationen

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AGJF Sachen e.V. | Modulreihe „Distanzierungsprozesse begleiten. Qualifizierung zum Umgang mit Radikalisierungen (Kontext Neonazismus)“

Rassistische, antisemitische, heterosexistische und andere pauschalisierende Ablehnungshaltungen sind für einen beträchtlichen Teil junger Menschen im Alltag präsent. Die Normalität entsprechender Deutungen wird verstärkt, wo neonazistische und völkisch-nationalistische Akteure Teil der analogen und digitalen Lebenswelten sind. Mit Gesprächen und Angeboten politischer Bildung sind sie kaum zu erreichen. Die Modulreihe zwischen September und November 2026 bietet Fachkräften die Möglichkeit sich mit Hin- und Abwendungsprozessen im Kontext rechter Ideologien auseinanderzusetzen, sozialpädagogische Analyse- und Interventionsmöglichkeiten kennenzulernen und Grenzen in der Arbeit mit rechtsinvolvierten jungen Menschen zu erörtern. Mehr Informationen & Anmeldung

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Konfliktpotential & Konzeptwerk Neue Ökonomie | Gestärkt durch die Krise – Zeit für Austausch, Perspektivwechsel und Zukunftskompetenzen

In diesen herausfordernden Zeiten voll von Kürzungen, Druck und Erschöpfung ist uns klar: Wir brauchen mehr als reines Durchhaltevermögen, wir brauchen Visionen einer wünschenswerten Zukunft! Strategien und Projektplanungen, die auch in schwierigen Zeiten tragen. Die Fähigkeit, Beziehungsdynamiken und dysfunktionale Strukturen zu erkennen und Konflikte konstruktiv zu bearbeiten – nach außen wie nach innen. Und wir brauchen Wege, um besser mit Stress, Überforderung und Belastungen umzugehen. Konfliktpotential und das Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V. laden zu sechs Tagesworkshops ein. Hier kommt ihr mit Menschen zusammen, die ähnliche Herausforderungen haben. Zeitraum: 20.08.–12.11.2026 in Leipzig. Mehr Informationen & Anmeldung

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Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. | Wir haben den Julius-Rumpf-Preis 2026 verliehen bekommen!

Am 13. Juni 2026 wurden wir als Netzwerk für Demokratische Kultur mit dem Julius-Rumpf-Preis der Bonhoeffer-Niemöller-Stiftung ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand im Wurzener Dom statt. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Mit der Auszeichnung würdigt die Stiftung Akteure, die sich für Demokratie, Menschenrechte und eine offene Gesellschaft engagieren. In ihrer Begründung der Entscheidung für unseren Verein beschrieb sie unsere Arbeit als „ideenreicher, engagierter und wirkungsvoller Widerstand gegen die neuerliche Ausbreitung demokratiefeindlichen Denkens“. Mehr Informationen

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360° | Interessante Projekte und Initiativen

In dieser Rubrik möchten wir Euch Projekte außerhalb des Netzwerkes, Materialien, Angebote oder Lektüreempfehlungen vorstellen.

Spendenaufruf | Offener Brief des kultURknall e.V. und Café Taktlos 

Seit über 30 Jahren steht das Café Taktlos in Glauchau für gelebte Subkultur, ehrenamtliches Engagement und einen offenen Raum für Jugendliche und Erwachsene, die abseits des Mainstreams Gemeinschaft, Kreativität und Ausdruck suchen. Umso unverständlicher und schmerzhafter sei die Entscheidung der Diakonie Westsachsen, den Verein vor die Tür zu setzen. Parallel zu den aktuellen Entwicklungen haben die Engagierten bereits begonnen, an einer neuen Perspektive zu arbeiten. Ziel ist es, auch zukünftig einen unabhängigen Raum für Subkultur, Begegnung und ehrenamtliches Engagement in Glauchau und Umgebung zu schaffen. Einen Ort, der weiterhin für Vielfalt, Offenheit und kritische Kulturarbeit steht. Dafür braucht es auch finanzielle Unterstützung. Mehr Informationen

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Forderung | BBE: Positionspapier "Zivilgesellschaft gestalten – jetzt!"

Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) hat das Positionspapier "Zivilgesellschaft gestalten – jetzt!" vorgelegt. Darin fordert es verlässliche politische und rechtliche Rahmenbedingungen für Engagement und die organisierte Zivilgesellschaft in Deutschland. Gegenüber der Politik auf der Bundesebene formuliert das BBE die Erwartung verlässlicher Rahmenbedingungen für Engagement und Zivilgesellschaft. Dazu zählen positive Zukunftsbilder, die Anerkennung zivilgesellschaftlicher Lösungsansätze sowie die Wertschätzung von Zivilgesellschaft als politische Kraft. Mehr Informationen

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Impressum

Newsletter des Netzwerk Tolerantes Sachsen Erscheinungsdatum: 01.07.2026
Redaktionsschluss: 22.06.2026

Redaktion: Förderverein Tolerantes Sachsen e.V. | Johanna Lierenfeld | Koordination Öffentlichkeitsarbeit
Online auf unserer Website
Kontakt: redaktion@tolerantes-sachsen.de

Nächster Redaktionsschluss: 25.07.2026
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Förderverein Tolerantes Sachsen e.V.
Johanna Lierenfeld | Koordination Öffentlichkeitsarbeit
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