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Themen dieser Ausgabe

Editorial von Anna Sabel | Verband binationaler Familien und Partnerschaften Leipzig

Liebe Mitglieder, liebe Engagierte,

Ende 2025 erschien das Working-Paper des DeZIM-Instituts „Importierter Antisemitismus?“. Als politische Bildner_innen, die zu antimuslimischem Rassismus arbeiten, haben wir uns ein wenig vor den Reaktionen auf die Veröffentlichung gefürchtet. Und man konnte den Eindruck gewinnen, den Verfasser_innen des Paper ging es ebenso. Jedenfalls organisierten sie im Vorfeld zahlreiche Gespräche mit Zivilgesellschaft, um die Veröffentlichung gut vorzubereiten. Und selbstverständlich tun Wissenschaftler_innen, die den Begriff „importierter Antisemitismus“ bereits im Titel reproduzieren, gut daran, sich über eine achtsame Öffentlichkeitsarbeit Gedanken zu machen. Rassistische Vereinnahmungen der Thematisierung von Antisemitismus lassen sich regelmäßig wahrnehmen. Die Kulturwissenschaftlerin Gabriele Dietze hat antimuslimischen Rassismus unter anderem über die Diskursfiguren beschrieben, die er hervorbringt: Bilder vom queerfeindlichen Anderen, dem Frauen unterdrückenden Anderen, dem sexualisierte Gewalt ausübenden Anderen, dem terroristischen Anderen und eben dem antisemitischen Anderen. Wer das Paper liest, erfährt, dass auch in manchen migrantischen Gruppen, die weniger mit dieser als mit anderen Zuschreibungen zu kämpfen haben, Antisemitismus ganz ähnlich stark vertreten ist wie unter Menschen aus islamisch geprägten Ländern. Das ist keine sonderlich ermutigende Information. Aber sie macht sichtbar, wie wirkmächtig stereotype Zuschreibungen sind und wie wenig sie mit einer differenzierten Analyse von Antisemitismus zu tun haben.

Sich ernsthaft klarzumachen, dass muslimische und muslimisch gelesene Menschen in Deutschland häufig mit dem projizierten Bild des antisemitischen Anderen konfrontiert sind, könnte Debatten über Antisemitismus verändern. Nicht im Sinne einer Relativierung, sondern im Sinne einer Verschiebung der Perspektive. Weg von der kulturalisierenden Zuschreibung, hin zu einer Auseinandersetzung mit Antisemitismus als gesamtgesellschaftlichem Problem, das unterschiedliche Ausdrucksformen annimmt. Das würde auch ermöglichen, darüber ins Gespräch zu kommen, inwiefern DDR-Sozialisierung und die damit verbundenen Erfahrungen der Bezugnahmen auf Israel und Palästina, der Interpretation internationaler Politik oder der Formulierung von Solidarität einen Unterschied in der Wahrnehmung der aktuellen Debatten machen können und was wir daraus lernen wollen. Auch diese Unterschiede aufzuzeigen, ohne sie zu essentialisieren, kann Debatten erweitern.

Ein Forschungsergebnis des DeZIM-Instituts zeigt besonders anschaulich, weshalb Wachsamkeit geboten ist, wenn Antisemitismusdebatten stattdessen verengt werden. Gerade diejenigen, die besonders laut über „importierten Antisemitismus“ sprechen, weisen selbst überdurchschnittlich hohe Zustimmungswerte zu antisemitischen Aussagen auf und zu antimuslimischem Rassismus ohnehin. Wirklich überraschend ist das nicht. Bemerkenswert bleibt jedoch, wie konsequent diese Befunde im öffentlichen Diskurs in den Hintergrund treten.

Kürzlich hat die Antisemitismusforscherin Sina Arnold auf einem Podium auf die Frage nach dem Verhältnis von Rassismus- und Antisemitismusdefinitionen geantwortet: „Es ist eine harmlose Frage, aber es sind keine harmlosen Zeiten.“ Umso mehr braucht es Räume, in denen diese Fragen gestellt werden können, ohne dass sie vereinnahmt, verkürzt oder gegen andere gewendet werden.

Viel Spaß bei der Lektüre des März-Newsletters wünscht

Anna Sabel | Verband binationaler Familien und Partnerschaften Leipzig | sabel@verband-binationaler.de

Die TolSax-Redaktion erreicht Ihr unter:
Johanna | redaktion@tolerantes-sachsen.de | 0176 320 76 320
Ruth | koordination@tolerantes-sachsen.de | 0178 54 45 807 | 03425 82 98897
Frank | buero@tolerantes-sachsen.de | 0177 466 06 51 | 03425 82 999 59

Auf unserer Website unter Koordination erfahrt Ihr, welche Mitarbeiter_in aus der TolSax-Koordination für welche Eurer Fragen die richtige Ansprechperson ist.

Anmerkung: Die Einleitung spiegelt nicht die Meinung des Netzwerkes oder des Sprecher_innenrates wieder, sondern einzig der Verfasser_innen.
Wir freuen uns immer über Eure Beiträge für den Newsletter – am liebsten als Link zum originalen Posting! Redaktionsschluss ist in der Regel der 25. jeden Monats.

TolSax Konkret

Save the Date | 21. TolSax-Landestreffen: „Zivilgesellschaft – stabil, engagiert und immer noch da.“ | 23.04.2026 | Meißen 

Das 21. Landestreffen des Netzwerks Tolerantes Sachsen findet in Meißen statt – und dazu laden wir Euch herzlich ein!

Gemeinsam richten wir den Blick nach vorn: Wie bleiben wir als Zivilgesellschaft handlungsfähig, resilient und engagiert? In Workshops sprechen wir über Angriffe auf gemeinnützige Vereine, unsere Vernetzung nach Mittel- und Osteuropa, Sponsoring sowie über Ideen für tragfähige und stabile Strukturen. Engagierte aus Meißen geben Einblicke in ihre aktuelle Situation vor Ort. Außerdem tauschen wir uns darüber aus, wie ein gutes Zusammenspiel von Haupt- und Ehrenamt gelingen kann.

Wir freuen uns auf intensive Gespräche, neue Impulse und darauf, uns gegenseitig zu stärken. Kommt nach Meißen und haltet Euch den Termin frei!

Alle Informationen zur Anmeldung und das vollständige Programm veröffentlichen wir im März auf unserer Website.

Eure Sprecher_innen

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Termine

14.03. | 1. Hohnsteiner Dialog | Hohnstein

21.03. | Meißen tanzt gegen Rassismus | Meißen

Anmeldefrist: 09.03.2026
Teilnahme auch ohne Besuch des ersten Teils möglich.

Save the Date

Fördertipps

04.03. | Aktionstopf für Jugendliche | Kulturbüro Sachsen e.V.

Jugendgruppen und Vereine junger Menschen haben eine wichtige Bedeutung für die Etablierung demokratischer Kultur. Sie schaffen Räume für Begegnung, Engagement und Kreativität. Finanziert von der Alexander Gruner Stiftung und der Sebastian Cobler Stiftung werden wir Jugendgruppen in Sachsen bei der Umsetzung ihrer Ideen und Projekte unterstützen. Wir fördern bspw. Bildungsveranstaltungen, Workshops, demokratiefördernde Aktionen, Renovierungsarbeiten an Treffpunkten, Material und Weiterbildungen. Im Vordergrund steht die gezielte Stärkung ländlicher Regionen und dort agierender Jugendgruppen. Egal ob Verein oder informelle Jugendgruppe, es besteht die Möglichkeit auf eine Förderung bis zu 5.000 Euro. Anträge auf Förderung bis zu 1.000 Euro können ständig gestellt werden und werden innerhalb von 3 Wochen bewilligt. Antragsfrist für höhere Summen sind der 04. März 2026 bzw. der 26. August 2026, Details dazu stehen in der Ausschreibung. Mehr Informationen

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22.03. | SINNkubator | SINN

Es gibt wieder die Möglichkeit eine Bewerbung für das Unterstützungsprogramm von SINN – die Zukunftsplattform für soziale Innovationen in Sachsen einzureichen. Der SINNkubator geht in die fünfte Runde, um innovative, soziale Vorhaben in Sachsen voranzubringen. Das eigene Vorhaben wird in Präsenz-Workshops durch geballtes Wissen vorangebracht (Zielgruppenanalyse, Projektentwicklung, Finanzierung, Wirkungsmessung, richtiges Präsentieren). Zusätzliche Unterstützung bieten begleitendes Mentoring, Coaching, die SINN online Akademie und das Abschlussevent mit einer öffentlichen Präsentation der Projekte. Hier gibt es alle wichtigen Informationen zur Bewerbung sowie die Termine zu den Präsenz-Workshops. Mehr Informationen

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31.03. | LOKAL – Programm für Kultur und Engagement | Kulturstiftung des Bundes

Das antragsoffene Modellprogramm „LOKAL – Programm für Kultur und Engagement“ fördert bundesweit den Aufbau von mindestens 26 langfristig angelegten Netzwerken in Städten und Gemeinden unter 100.000 Einwohneri_innen. Pro Projekt stehen 200.000 bis 240.000 Euro für vier Jahre zur Verfügung. In Zeiten der Polarisierung bieten Kulturorte gerade in kleineren Städten Anlässe für Gespräch und Auseinandersetzung: Oft kommen hier Menschen zusammen, die sonst nicht in Kontakt miteinander sind. Kunst- und Kulturvereine, soziokulturelle Zentren, Theater oder Bibliotheken sind dadurch auch wichtige Begegnungsorte innerhalb einer pluralistischen und demokratischen Gesellschaft. Doch sie stehen immer mehr unter Druck. Engagierte Kulturakteure suchen sich neue Partner: Sportvereine, Schulen und Kitas, die freiwillige Feuerwehr oder ortsansässige Firmen. In künstlerischen Projekten sollen diese dauerhaft zusammenarbeiten, sodass neue lokale Verantwortungsgemeinschaften entstehen. Adressiert werden Kulturakteure in Städten und Gemeinden unter 100.000 Einwohner_innen, die über ein regelmäßiges Kulturangebot verfügen und in den vier Jahren der Förderung ein lokal verankertes Netzwerk aufbauen wollen. Mehr Informationen

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20.04. | Neulandgewinner | Thünen-Institut für Regionalentwicklung e.V.

Gerade auf dem Land machen einzelne, aktive Menschen den Unterschied. Deshalb werden Persönlichkeiten gesucht, die verändern wollen, die Gesellschaft und den demographischen Wandel gemeinschaftlich gestalten wollen, die kreativ sind und andere für ihre Ideen begeistern können, die in einer aktiven Zivilgesellschaft eine notwendige Voraussetzung für Lebensqualität vor Ort sehen und die den Austausch im Neulandgewinner-Netzwerk suchen und aktiv unterstützen wollen. Ihr solltet mit eurem Vorhaben ein Vorbild für andere sein wollen, eine konkrete gesellschaftliche Problemlage vor Ort praktisch verändern, dabei gemeinwohlorientiert arbeiten, lokal und gesellschaftlich wirken, ländliche Räume gestalten und stärken und die Möglichkeit zur Partizipation und Teilhabe anderer schaffen. Euer Projekt sollte regional verankert sein, eine realistische Perspektive auf Umsetzung und die Chance auf Verstetigung haben. Es werden voraussichtlich wie in den Programmrunden zuvor etwa 20 Neulandgewinner_innen in das Programm aufgenommen. Die Projektförderung ist auf zwei Jahre angelegt. Der Projektstart kann frühestens am 01.01.2027 erfolgen. Mehr Informationen

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28.04. | Geschlechtergleichstellung | CERV

Die Ziele des Programm zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter lauten: Unterstützung, Förderung und Umsetzung umfassender Maßnahmen zur Förderung der uneingeschränkten Wahrnehmung der Rechte von Frauen, der Gleichstellung der Geschlechter, einschließlich der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, der gleichen Bezahlung von Frauen und Männern, der Stärkung der Rolle der Frau und der durchgängigen Berücksichtigung der Geschlechterperspektive. Antragsberechtigt sind: Nationale, lokale und regionale Behörden und deren Verbände, Sozialpartner (Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter_innen), Arbeitsaufsichtsbehörden, Gleichstellungsstellen und Organisationen der Zivilgesellschaft, insbesondere Frauenrechtsorganisationen sowie andere Interessensvertreter_innen. Die Projekte müssen eine Laufzeit zwischen 12 und 24 Monaten haben. Die beantragte Fördersumme darf bei allen Prioritäten nicht unter 100.000 Euro und nicht über 500.000 Euro liegen. Es gibt drei verschiedene Förderschwerpunkte. Unter jeder Priorität werden verschiedene  förderfähige Aktivitäten genannt, teilweise noch differenziert je nach Themenbereich innerhalb einer Priorität. Bitte schaut im Aufruf-Dokument unter Punkt 2 Ziele etc. Abschnitt „Förderfähige Aktivitäten“ nach. Mehr Informationen

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29.04. | Bürgerengagement und -beteiligung | CERV

Ziel ist die Förderung der Beteiligung/Teilhabe der Bürger_innen und der repräsentativen Vereinigungen am demokratischen und bürgerschaftlichen Leben in der Union und ihres Beitrags dazu, indem es ihnen ermöglicht wird, ihre Standpunkte in allen Bereichen des Handelns der Union öffentlich bekannt zu geben und austauschen. Die Förderprioritäten liegen auf: Unterstützung freier, fairer und inklusiver Wahlprozesse (mit Schwerpunkt auf Informationen über Wahlen und Wahlrechte, insbesondere für mobile EU-Bürger_innen, unter vollständiger Achtung der Zuständigkeiten der Mitgliedstaaten für die Organisation von Wahlen); Förderung des aktiven Engagements der Bürger_innen und ihrer demokratischen Beteiligung an der öffentlichen Politikgestaltung – über Wahlen hinaus – sowie eines breiteren bürgerschaftlichen Engagements; Bekämpfung der Verbreitung von Desinformation und ausländischer Informationsmanipulation sowie der Einmischung („foreign information manipulation and interference“ – FIMI) in demokratische Debatten und Prozesse. Antragsberechtigt sind: Zivilgesellschaftliche Organisationen, darunter private gemeinnützige Organisationen, Kultur- und Jugendorganisationen, Bildungsanbieter, Forschungs-einrichtungen und Behörden. Mehr Informationen

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02.05. | Allgemeine Projektförderung | Fond Soziokultur

Die Allgemeine Projektförderung ist ein Förderprogramm für partizipative soziokulturelle Projekte mit Modellcharakter. Gesucht wird nach den besten Projektideen, mutigen Ansätzen und innovativen Formaten. Gefördert werden zeitlich befristete Projekte, die Menschen vor Ort mit einbeziehen und ein gesellschaftspolitisches oder soziales Thema mit kulturellen Methoden bearbeiten. Es können mind. 5.000 Euro und max. 30.000 Euro beantragt werden, jedoch nicht mehr als 80% des Gesamtbudgets. Pro Antragsrunde kann nur ein Antrag eingereicht werden (entweder für Profil: Soziokultur oder für die Allgemeine Projektförderung). Die Zuordnung eines Antrages zu einem der Schwerpunkte ist jedoch nicht notwendige Voraussetzung einer Förderung. Die Allgemeine Projektförderung richtet sich vorrangig an freie soziokulturelle Träger. Anträge von Menschen mit Behinderung, Nichtmuttersprachler_innen und/oder Nicht-Akademiker_innen sind ausdrücklich willkommen. Die sprachliche Ausdrucksfähigkeit hat keine Auswirkung auf die Förderentscheidung. Mehr Informationen

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Stellen

05.03. | Kommunikationsleitung | Chemnitz

Der Spinnerei e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Kommunikationsleitung (35h/Woche, Bezahlung in Anlehnung an TVöD E11, Arbeitsort: Chemnitz, befristet bis: k.A.). Bewerbungsfrist: 05.03.2026. Mehr Informationen

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06.03. | Geschäftsführung | Leipzig

Der soziokulturelle Verein WERK 2 – Kulturfabrik Leipzig e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Geschäftsführung (40h/Woche, Arbeitsort: Leipzig, Bezahlung: k.A., befristet bis: k.A.). Bewerbungsfrist: 06.03.2026. Mehr Informationen

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08.03. | Projektmitarbeiter_in | Leipzig

Der soziokulturelle Verein WERK 2 – Kulturfabrik Leipzig e.V. sucht zum 01.04.2026 eine_n Projektmitarbeiter_in für die mobile Soziokultur (25h/Woche, Arbeitsort: Leipzig, Bezahlung in Anlehnung an TVöD 9b, zunächst befristet bis Ende 2027). Bewerbungsfrist: 08.03.2026. Mehr Informationen

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k.A. | Geschäftsführung | Bautzen

Der Steinhaus Bautzen e.V. sucht zum 01.06.2026 eine Geschäftsführung (40h/Woche, Arbeitsort: Bautzen, Vergütung bis EG 13 TVöD-VKA, unbefristet). Bewerbungsfrist: k.A. Mehr Informationen

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k.A. | Teamassistenz Büro- und Fortbildungsorganisation | Chemnitz

Die Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Sachsen e. V. (AGJF Sachsen) sucht zum 16.02.2026 eine Teamassistenz für die Büro- und Fortbildungsorganisation (20-30h/Woche, Arbeitsort: Chemnitz, Bezahlung in Anlehnug an TV-L E6, befristet bis: k.A.). Bewerbungsfrist: k.A. Mehr Informationen

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k.A. | Fachkraft Qualifizierung und Distanzierungsberatung | Chemnitz & sachsenweit

Die AGJF Sachsen e.V. sucht zum 01.04.2026 eine Fachkraft für die Qualifizierung und Distanzierungsberatung (40h/Woche, Arbeitsort: Chemnitz, Bezahlung in Anlehnung an TV-L E12, befristes bis: k.A.). Bewerbungsfrist: k.A. Mehr Informationen

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k.A. | Mitarbeiter_in Medienkompetenzprojekt | Bautzen

Der Steinhaus e.V. sucht zum 01.01.2026 eine_n Mitarbeiter_in im Medienkompetenzprojekt (20h/Woche, Arbeitsort: Bautzen, Bezahlung in Anlehnung an TVöD VKA E6-9a, befristet bis 31.12.2027). Bewerbungsfrist: k.A. Mehr Informationen

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Neues aus dem Sprecher_innenrat

Lokale Demokratieprojekte akut beroht | Stellungnahme zu den aktuellen Entwicklungen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" und den Partnerschaften für Demokratie

Die Sprecher_innen des Netzwerks Tolerantes Sachsen nehmen Stellung zu den aktuellen Entwicklungen im Förderbereich „Partnerschaften für Demokratie“ (PfD) des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Mehr Informationen

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TolSax goes Podcast | „No one is an island“ Demokratisches Leben in ländlichen Räumen

Die Sendung wird von der Regionalen Netzwerkstelle für Demokratie im Landkreis Leipzig präsentiert und macht sich zur Aufgabe, Menschen, Vereine und Initiativen vorzustellen, die sich auf unterschiedliche Art und Weise für demokratische Werte und ein vielfältiges Miteinander im Landkreis Leipzig und darüber hinaus engagieren. In dieser Folge sind Ari, Mitglied des Sprecher_innenrats des Netzwerks Tolerantes Sachsen (TolSax) und Frank aus dem Koordinationsteam vom TolSax zu hören. Gemeinsam blicken sie – mal wieder – über den Landkreis-Tellerrand hinaus und werfen einen sachsenweiten Blick auf die lebendige Zivilgesellschaft. Im Gespräch wird deutlich, dass die Zeiten schwierig sind, die 25-jährige Geschichte des Netzwerks jedoch zeigt, dass das TolSax schon einiges erlebt und überstanden hat. Ari und Frank sind optimistisch und hoffnungsvoll, was die Entwicklung der Demokratie in Sachsen angeht. Mehr Informationen

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Evaluation "Weltoffenes Sachsen"

Liebe Mitglieder, liebe Engagierte, 

unser Netzwerk Tolerantes Sachsen wird vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS) im Kontext des Programms „Weltoffenes Sachsen“ gefördert. Diese Förderrichtlinie wird derzeit durch das Institut IMAP im Auftrag des SMS evaluiert. Ein Aspekt dieser Evaluation ist die Befragung derjenigen, die von der Netzwerkarbeit direkt profitieren sollen. Welchen Nutzen zieht ihr aus unserer Arbeit? Welche Verbesserungen würdet ihr euch wünschen?

Wir bitten euch daher, euch bis zum 20. März 2026 etwa 10 bis 15 Minuten Zeit zu nehmen und an einer kurzen Online-Umfrage teilzunehmen. Wir freuen uns, wenn ihr mitmacht!

Sofern ihr nicht als Privatperson, sondern in Vertretung einer Organisation oder Initiative teilnehmt, bitten wir euch, euch intern abzusprechen, damit diese Umfrage genau einmal pro Organisation/Initiative beantwortet wird. 

Bei Fragen oder Anmerkungen zur Umfrage meldet euch gern direkt bei Barbara Flatters von IMAP unter flatters@imap-institut.de oder 0211-513 69 73-30.

Vielen Dank für eure Zeit und euer Mitwirken!

Eure Koordination

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Neues von den Mitgliedern

Amadeu Antonio Stiftung | Wanderausstellung für Schulen in Sachsen: RECHTSaußen – MITTENdrin? Rechtsextremismus: Erscheinungsformen und Handlungsmöglichkeiten

Die Wanderausstellung beleuchtet Vorurteile und diskriminierende Einstellungen in der Gesellschaft und geht vertiefend auf Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus ein. Davon ausgehend wird gezeigt, welche dieser Einstellungen sich in rechtsextremen Weltbildern wiederfinden, meist in verschärfter Form. Mehr Informationen

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AKuBiZ e.V. | Keine weiteren Stolpersteine in Heidenau mehr?

Eine Initiative aus der Heidenauer Stadtgesellschaft setzt sich für die Verlegung von Stolpersteinen in Heidenau ein. Mittlerweile fordert die AfD-Fraktion in einem Antrag, keine Stolpersteine mehr in Heidenaus Stadtgebiet zu verlegen. Mehr Informationen

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Verband binationaler Familien und Partnerschaften Leipzig |
Workshop-Materialien: Zum Verhältnis von Rassismus und Antisemitismus

Ist Antisemitismus 
eine Form von Rassismus? Eine neue Übung lädt dazu ein, diese Frage aus unterschiedlichen theoretischen Perspektiven zu erkunden. Im Mittelpunkt stehen nicht schnelle Urteile, sondern das gemeinsame Denken, Abwägen und Verstehen von Differenzen und Verflechtungen. Mehr Informationen

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Resonanzraum Erzgebirge e.V. | Projektstart: "Von Erzgebirgsstuben & Mundlöchern"

Im Projekt „Von Erzgebirgsstuben & Mundlöchern“ treten Menschen aus Bergbauvereinen, mit Nachkommen ehemaliger Bergleute und mit Partnern aus anderen Bergbauregionen in Kontakt. In Erzählcafés, Interviews, Bildungsreisen und Videoformaten werden Erfahrungen gesammelt. Im Austausch, im Gespräch, im gegenseitigen Verständnis. Ziel ist es, Geschichten sichtbar zu machen, Stimmen zu hören und Verbindungen zu schaffen. Ihr habt Lust, mitzumachen, habt Fragen oder spannende Geschichten zu erzählen? 

Dann meldet Euch beim Projektteam. Mehr Informationen

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360° | Interessante Projekte und Initiativen

In dieser Rubrik möchten wir Euch Projekte außerhalb des Netzwerkes, Materialien, Angebote oder Lektüreempfehlungen vorstellen.

Fortbildung | „Region im Wandel – Konflikte verstehen, Dialoge gestalten, Zusammenhalt stärken“

Ländliche Regionen sind so vielfältig wie die Herausforderungen, vor denen sie stehen: neue Windkraftanlagen, die Rückkehr des Wolfs, der Kohleausstieg und vieles mehr. Je nach persönlicher Betroffenheit, Erfahrung und Haltung werden diese Veränderungen sehr unterschiedlich aufgenommen und emotional bewertet. Oft führt das zu Unverständnis, Spannungen und Konflikten, die sich in verhärteten Fronten zeigen – in Vereinen, Betrieben, Verwaltungen oder Nachbarschaften. Mit der kostenlosen Fortbildung „Region im Wandel – Konflikte verstehen, Dialoge gestalten, Zusammenhalt stärken“ möchten die Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz (FARN) der NaturFreunde Deutschlands e.V. Menschen unterstützen, die Verantwortung in ihren Regionen übernehmen. Die Fortbildung findet an mehreren Terminen zwischen Mai 2026 bis März 2027 statt. Mehr Informationen

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Analyse | Das autoritäre Playbook verstehen – Demokratie organisieren

In diesem Paper richten Daniel Mullis und Victoria Gulde den Blick nach Ungarn, Polen, Italien und in die USA, also auf Orte, wo die extreme Rechte bereits Regierungsmacht erlangt hat und fragen danach, was wir daraus für die Situation in Deutschland lernen können. Dabei orientieren sie sich an sieben Kategorien, die zentral für aktuelle autoritäre Politiken sind. Mehr Informationen

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Material | Neues Lernportal veröffentlicht: "Antisemitismus entgegentreten – Lernportal für Lehrkräfte und Engagierte"

Die Plattform bietet sächsischen Schulen praxisnahe Unterstützung, um Antisemitismus zu erkennen, ihm entgegenzutreten und jüdisches Leben sichtbar zu machen. Das Portal wird vom Landesamt für Schule und Bildung verantwortet und mit Unterstützung vom Fachnetzwerk gegen Antisemitismus, Ariowitschhaus Leipzig, der Amadeu Antonio Stiftung, OFEK e.V., dem Beauftragten der Sächsischen Staatsregierung für das Jüdische Leben und der Agentur Feuerpanda GmbH unterhalten. Mehr Informationen

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Impressum

Newsletter des Netzwerk Tolerantes Sachsen Erscheinungsdatum: 02.03.2026
Redaktionsschluss: 24.02.2026

Redaktion: Förderverein Tolerantes Sachsen e.V. | Johanna Lierenfeld | Koordination Öffentlichkeitsarbeit
Online auf unserer Website
Kontakt: redaktion@tolerantes-sachsen.de

Nächster Redaktionsschluss: 25.03.2026
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Förderverein Tolerantes Sachsen e.V.
Johanna Lierenfeld | Koordination Öffentlichkeitsarbeit
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