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Netzwerk Tolerantes Sachsen

Newsletter 3 - März 2024

Themen dieser Ausgabe

Editorial von Daniela Reimer und Raja-Léon Lange, Koordination Fachnetzwerk gegen Antisemitismus in Sachsen

Liebe Mitglieder, liebe Engagierte, am 27.01.24, dem internationalen Tag des Gedenkens an die...

TolSax Konkret 2024

16.03. + 20.03. | TolSax Konkret: Warum wir nicht mit allen reden. Handlungssicherheit bei Planung und Durchführung von Veranstaltungen | Digital


Termine und Save the dates

Hier geht's zu den Terminen und Save the dates

Fördertipps

11.03. | Mitmachwettbewerb simul+Kreativ | Staatsminister Thomas Schmidt mit dem Sächsischen Landeskuratorium Ländlicher Raum e. V.

02.04. | Neulandgewinner | Thünen-Institut für Regionalentwicklung e.V. und Neuland gewinnen e.V. 

12.04. | ZusammenLeben gestalten | Ferry Porsche Challenge

15.04. | Förderrichtlinie Bürgerbeteiligung (FRL) | SMJusDEG

fortlaufend | Gegenwind – Förderfonds für Ostdeutschland | Amadeu Antonio Stiftung


Stellen

04.03. | Sozialarbeiter*in/ Sozialpädagog*in/ Psycholog*in für das „Queer Refugees Leipzig – Novel“ des RosaLinde Leipzig e.V. | Leipzig

10.03. | Mitarbeiter*in im „Orte der Demokratie“-Projekt | Grimma

10.03. | Projektmitarbeiter:in | Pirna


Neues aus dem Sprecher_innenrat

Diese Rubrik ist den Mitgliedern des Netzwerks Tolerantes Sachsen vorbehalten.
Mehr Informationen zur Mitgliedschaft

Neues von den Mitgliedern

Neu im TolSax | Ostra e.V.

RAA Sachsen e.V. | Solidarität ist unsere Antwort

Ausländerrat Dresden e.V. | Für gendergerechte Sprache an allen Schulen!

RosaLinde Leipzig e.V. | Aus für queere Bildungsarbeit in Leipzig, Nordsachsen und Landkreis Leipzig

AAS | Modellprojekt "faktenstark" gegen Desinformationen startet in Sachsen

AGJF Sachsen e.V. | Qualifizierungsreihe „Distanzierungsprozesse begleiten. Qualifizierung zum Umgang mit Radikalisierungen bei jungen Menschen“ April bis Juni 2024

ZEOK e.V. | Multiplikator:innenkurs: Kompetent im Diskurs um antimuslimischen Rassismus, religiöse Bildung und Vielfalt


360° | Interessante Projekte und Initiative

Analyse | Sachsen-Monitor 2023

Analyse | Studie: „So geht Sächsisch“ – Aber wohin geht Sachsen?

Materialien | Das freie Jugendtheater Scheselong geht auf Tour durch Sachsen

Praktischer Support | CSD Plauen 2024: Helft mit!


Impressum

Editorial von Daniela Reimer und Raja-Léon Lange, Koordination Fachnetzwerk gegen Antisemitismus in Sachsen 


Liebe Mitglieder, liebe Engagierte,

Am 27.01.24, dem internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, wird in Leipzig am Hauptbahnhof die Wanderausstellung „Gegen das Vergessen“ des italienischen Künstlers Luigi Toscano eingeweiht. Das Projekt zeigt großformatige und zutiefst eindringliche Porträts von Holocaust-Überlebenden. Bereits wenige Stunden nach Aufbau werden mehrere Bilder auf dem Willy-Brandt-Platz mit Hitler-Bärten beschmiert. Eines der Fotos im Bahnhof wird einige Tage später gar aufgeschlitzt vorgefunden. Wenige Tage zuvor wird die Zerstörung der Gedenkstele für den jüdischen Fußballclub SK Bar Kochba Leipzig entdeckt. Sie erinnerte an die am 09.11.1938 zerstörte Geschäftsstelle des Vereins und seine verfolgten, vertriebenen und ermordeten jüdischen Mitglieder. Am 11.02.2024, auf der alljährlichen Neonazi-Demonstration anlässlich des Jahrestags der Bombardierung Dresdens, finden antisemitische Narrative auf Bannern und in Redebeiträgen in aller Öffentlichkeit Ausdruck. Die ca. 900 Teilnehmenden können ihren Aufmarsch durch Dresden trotzdem durchführen. Diese Liste ließe sich lange fortführen.

Antisemitische Bedrohung und Gewalt nehmen zu, nicht erst, aber insbesondere seit dem Massaker der Hamas am 07.10.2023. Eine Umfrage des Zentralrats der Juden vom Dezember 2023 zu den Auswirkungen des Krieges in Israel auf jüdische Gemeinden in Deutschland stellt fest: „Die momentane Lage bringt die jüdischen Gemeinden an die Grenzen ihrer Belastungsfähigkeit.“ Antisemitische Vorfälle haben sich nach RIAS e.V. zwischen dem 7.10. und 9.11.2023 im Vergleich zum Durchschnitt des Vorjahres vervierfacht. Das Beratungsaufkommen der Beratungsstelle Ofek e.V. für Betroffene von Antisemitismus hat sich im gleichen Zeitraum sogar verzwölffacht. Mit Erschrecken ist dabei festzustellen, dass selbst in universitären Kontexten, Räumen des kritischen Denkens und der Reflexion, unsensible bis hin zu Antisemitismus reproduzierende Diskurse geführt werden, die das beschriebene Gefühl der Unsicherheit unter Jüd:innen auf fatale Weise verstärken.

Gleichzeitig beobachten wir auch bedeutende Momente und Bewegungen von Solidarität und Zivilcourage. Die oben erwähnten Schmierereien auf den Porträts der Holocaust-Überlebenden wurden nach kurzer Zeit von Passant:innen gereinigt. Auch in der genannten Umfrage des Zentralrats der Juden äußern 60% der Befragten, Unterstützung und Solidarität seitens der Bevölkerung und Zivilgesellschaft zu erfahren. An Universitäten in Sachsen gründen sich Initiativen, die antisemitischen Haltungen an Hochschulen öffentlich widersprechen. An vielen Schulen steigt die Nachfrage nach Bildungsangeboten zu Antisemitismus, in Studiengängen der sächsischen Polizei ist das Thema seit Herbst 2023 fest verankert. Diese und andere Beispiele zeigen: es gibt ein wachsendes Problembewusstsein.

Entschlossenes Eintreten gegen antisemitische Diskriminierung und Gewalt, wo auch immer sie uns begegnen, und eine Solidarisierung mit Jüd:innen sind von essentieller gesamtsellschaftlicher Bedeutung. Demokratie lebt von aktiver Teilnahme und, gerade in Zeiten wie diesen, von entschiedenem Widerstand. Widerstand gegen jegliche Formen von Antisemitismus, Widerstand gegen jegliche Menschenfeindlichkeit, Widerstand gegen jegliche demokratiegefährdenden Positionen.

In diesem Sinne wünschen wir euch viel Erfolg bei all euren Projekten und eine interessante Lektüre des TolSax-Newsletters!

Daniela Reimer und Raja-Léon Lange, Koordination Fachnetzwerk gegen Antisemitismus in Sachsen |
Fachnetzwerk@ariowitschhaus.de

Die TolSax-Redaktion erreicht Ihr unter:
Antonia | redaktion@tolerantes-sachsen.de
Ruth | koordination@tolerantes-sachsen.de | 0178 54 45 807 | 03425 82 98897
Frank | buero@tolerantes-sachsen.de | 0177 466 06 51 | 03425 82 999 59

Auf unserer Website unter Koordination erfahrt Ihr, welche Mitarbeiter_in aus der TolSax-Koordination  für welche Eurer Fragen die richtige Ansprechperson ist.

Anmerkung: Die Einleitung spiegelt nicht die Meinung des Netzwerkes oder des Sprecher_innenrates wieder, sondern einzig der Verfasser_innen.
Wir freuen uns immer über Eure Beiträge für den Newsletter - am liebsten als Link zum originalen Posting. Redaktionsschluss ist in diesem Monat ausnahmsweise der 25.!

TolSax Konkret 2024


Auf unseren jährlichen Vernetzungstreffen diskutieren wir aktuelle Entwicklungen, Probleme in den einzelnen Regionen Sachsens und Eure Bedarfe. Ihr könnt Euch weiterbilden und andere Engagierte kennenlernen.

16.03. + 20.03. | TolSax Konkret: Warum wir nicht mit allen reden. Handlungssicherheit bei Planung und Durchführung von Veranstaltungen | Digital

In der Vorbereitung von Veranstaltungen sind nicht nur inhaltliche und organisatorische Fragen zu klären – sondern auch Fragen der Sicherheit. Insbesondere bei Formaten, die gesellschaftlich und politisch relevante Themen behandeln, stellt sich die Frage, wie mit gezielten Störungen umgegangen wird. Der Expert_innenaustausch unserer TolSax Konkret am 16. März 2024 liefert Antworten. Am 20. März gibt es zudem die Möglichkeit, in einen informellen Austausch zu kommen. Anmeldefrist: 13. März 2024. Mehr Informationen


Termine


Hier findet Ihr spannende Veranstaltungen für Demokratie und gegen Rassismus in Sachsen. Bitte informiert Euch direkt auf den Websites der Veranstalter_innen über den aktuellen Stand.

06.03. | Podiumsdiskussion „Demokratie in Gefahr!? – Für und Wider eines AfD-Verbotsverfahrens“ | Dresden

Anmeldefrist: 01.03.2024!

08.03. | Veranstaltungen rund um den den Internationalen Frauen*kampftag und Feministischen Streik am 8. März | Sachsen

11.03. | Ländliche Erinnerungsarbeit im generationellen Wandel | Leipzig und Digital

11.-24.03. | Wanderausstellung #Muslimisch_in_Ostdeutschland | Leipzig

12.03. | Gespräch mit Herbert Lappe: „Als Jude in der DDR“ | Pirna

16.03. | Vernetzungstreffen NS-Zwangsarbeit in Sachsen | Bad Düben

Anmeldefrist: 01.03.2024!

16.03. | Meißen tanzt gegen den Rassismus | Meißen

21.03. | Provokante Aktionen und ihre Bedeutung für politischen Protest | Chemnitz

22.-25.03. | Human rights for everyone! Workshop zum Thema Gruppenspezifische Menschenfeindlichkeit und Rassismus  | Goßberg bei Chemnitz

27.03. | Tagung des Fachnetzwerks gegen Antisemitismus in Sachsen | Weißwasser

Zur Übersicht

Mehr Termine auf unserer Website

Save the Date


07.04. | Mythos deutscher Wald. Eine soziale Wanderung zum Thema Wald  | Wilthen

19./20.04. | MUT-MUSKEL-Training für Erwachsene | Hoyerswerda

18./19.04. | Fachtagung: Der Normalisierung entgegentreten – entschlossen und vernetzt gegen Rechtsextremismus | Leipzig


Fördertipps


11.03. | Mitmachwettbewerb simul+Kreativ | Staatsminister Thomas Schmidt mit dem Sächsischen Landeskuratorium Ländlicher Raum e. V.

Zum zweiten Mal werden besondere Projektideen zur zukunftsfähigen Gestaltung der sächsischen Regionen (außer Chemnitz, Dresden und Leipzig) gesucht, die sich durch Innovationsgeist, kreative Ansätze zur Regionalentwicklung und Engagement vor Ort auszeichnen. In der Kategorie „Projekt“ bewerben können sich Vereine, Vereine in Gründung, Unternehmen, Verbände, Kammern, Kindertagesstätten, Schulen, Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen, Stiftungen, soziale Träger und Kirchgemeinden mit Sitz oder Betriebsstätte im Freistaat Sachsen. Diese Wettbewerbsteilnehmer können Preise in Höhe von 5.000 oder 10.000 Euro erhalten. Zusätzlich können drei Sonderpreise „Junge Leute in der Region“ mit einem Preisgeld von 15.000 Euro bis zu 25.000 Euro vergeben werden. In der Kategorie Kooperation können Kommunen mit ihren Kooperationspartnern Projektideen einreichen. Die LEAD-Kommune kann einen Preis in Höhe von 50.000 bis 100.000 Euro für ihr Teilprojekt erhalten. Weitere Kooperationspartner bekommen jeweils bis zu 25.000 Euro. Je Kooperation können insgesamt Preise bis maximal 150.000 Euro vergeben werden. Antragsfrist: 11. März 2024. Mehr Informationen


02.04. | Neulandgewinner | Thünen-Institut für Regionalentwicklung e.V. und Neuland gewinnen e.V. 

Neulandgewinner, das sind Menschen, die selbst anpacken, um ihre Heimat zu einem Ort zu machen, an dem sie gerne leben. Im Programm Neulandgewinner können sich Menschen aus Dörfern und Kleinstädten mit bis zu 50.000 Einwohnern in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen um bis zu 50.000 € Förderung in zwei Jahren, sowie ein individuelles Mentoring und ein umfassendes Programm zur Qualifizierung und Vernetzung bewerben. Nächste Antragsfrist: 02. April 2024. Mehr Informationen


12.04. | ZusammenLeben gestalten | Ferry Porsche Challenge

Die Ferry Porsche Challenge unterstützt im Jahr 2024 mit insgesamt 1 Million Euro Projekte, die Begegnungen schaffen und Menschen zusammenbringen. Teilnehmen können kleine und große gemeinnützige Organisationen, Social Start-Ups und Vereine auf Baden- Württemberg und Sachsen, die sich für Vielfalt und gegenseitige Hilfe stark machen. Voraussetzung ist die Gemeinnützigkeit der Organisation. Ob die Projekte, die Teil der Bewerbung sind, noch am Anfang stehen, oder bereits erfolgreich sind, spielt keine Rolle. Vergeben werden insgesamt 50 Preise zwischen 2.500 € und 75.000 €. Bewerbungsfrist: 12. April 2024. Mehr Informationen


15.04. | Förderrichtlinie Bürgerbeteiligung (FRL) | SMJusDEG

Die Förderrichtlinie Bürgerbeteiligung (FRL) wurde im Frühjahr 2022 erlassen. Ob Bürgerwerkstätten, Zukunftskonferenzen oder Leitlinienprozesse – sowohl Kommunen als auch zivilgesellschaftliche Träger erhalten im Rahmen des Förderprogramms finanzielle Unterstützung, um die Bevölkerung an den politischen Willensbildungs- und Entscheidungsprozessen in ihrer Gemeinde zu beteiligen. Gefördert werden sowohl kommunale Maßnahmen als auch Vorhaben zivilgesellschaftlicher Initiativen im Bereich Bürgerbeteiligung mit mind. 5000€ und für die Förderung von „Einzelvorhaben zur Bürgerbeteiligung“ maximal 10 000 Euro einmalig je Vorhaben, als „Modellkommune Bürgerbeteiligung“ maximal 35 000 Euro pro Jahr, als „Bürgerkommune“ maximal 80 000 Euro pro Jahr (Eigenanteil mind. 10%). Nächste Antragsfrist: 15. April 2024. Mehr Informationen


fortlaufend | Gegenwind – Förderfonds für Ostdeutschland | Amadeu Antonio Stiftung

Die Amadeu Antonio Stiftung hat zusammen mit Campact den Förderfonds Gegenwind ins Leben gerufen. Unterstützt werden Initiativen, die sich für ein demokratisches, solidarisches Ostdeutschland und gegen den wachsenden Einfluss rechtsextremer Kräfte engagieren, mit bis zu 5.000€. Schwerpunkt der Kampagne ist Thüringen, aber auch Projekte aus Sachsen und Brandenburg können sich bewerben. Anträge können über das gesamte Jahr 2024 hinweg gestellt werden, bis die Fördermittel ausgeschöpft sind. Die Projekte müssen 2024 begonnen haben. Mehr Informationen


Stellen


04.03. | Sozialarbeiter*in/ Sozialpädagog*in/ Psycholog*in für das „Queer Refugees Leipzig – Novel“ des RosaLinde Leipzig e.V. | Leipzig

Der RosaLinde Leipzig e.V. sucht ab dem 01.05.2024 eine*n Sozialarbeiter*in/Sozialpädagog*in/Psycholog*in (25h/woche, Vergütung in Anlehnung TVÖD E9c, befristet bis zum 31.12.2025, Dienstort: Leipzig). Bewerbungsfrist: 04.03.2024. Mehr Informationen


10.03. | Mitarbeiter*in im „Orte der Demokratie“-Projekt | Grimma

Die Between The Lines gGmbH sucht zum 01.04. eine*n neue*n Mitarbeiter*in im „Orte der Demokratie“-Projekt in Grimma (30 h/Woche, Bezahlung in Anlehnung an den TVÖD). Bewerbungsfrist: 10.03.2024. Mehr Informationen


10.03. | Projektmitarbeiter:in | Pirna

Der AKuBiZ e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein:e Projektmitarbeiter:in (30h/Woche, Vergütung in Anlehnung an TV-L abh. v. d. Qualifikation, zunächst befristet bis Ende 2024 bei angestrebter Weiterbeschäftigung im Projekt bis Ende 2026, Dienstort: Pirna mit Möglichkeit zum Homeoffice nach Absprache). Bewerbungsfrist: 10. März 2024. Mehr Informationen


Neues aus dem Sprecher_innenrat


Diese Rubrik ist den Mitgliedern des Netzwerks Tolerantes Sachsen vorbehalten.
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Neues von den Mitgliedern


Neu im TolSax | Ostra e.V.

Wir begrüßen den Ostra e.V. als neues Mitglied im TolSax!

Die Insel – so lautet die sorbische Bedeutung des Namens Ostra. Als Ostra e.V. mit Sitz in Dresden verstehen wir uns genau so: Wie eine Insel, auf der all das möglich ist, wofür wir stehen. Für freies Denken, für solidarisches Handeln im humanistischen, nachhaltigen, demokratischen und völkerverbindenden Sinne und für eine vielfältige und offene Gesellschaft. Mit unseren eigenen Projekten, wie dem Gärtjen oder der Sommerakademie, wollen wir Räume schaffen, in denen diese Werte gefördert und verwirklicht werden. Darüber hinaus unterstützen wir sächsische Initiativen und Gruppen ohne eigenen Verein als Trägerverein, wir bieten Hilfestellung an und vernetzen Akteur*innen miteinander.

Herzlich Willkommen im TolSax - wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Mehr Informationen


RAA Sachsen e.V. | Solidarität ist unsere Antwort

Das durch Correctiv aufgedeckte Planungstreffen rechter Netzwerker*innen, darunter Vertreter*innen der AfD, der Werteunion und Idenditären Bewegung (IB), auf dem Möglichkeiten ausgelotet wurden, hier lebende Menschen deportieren zu können, die nicht in deren völkische Vorstellung passen, ist für den RAA Sachsen e.V., wie für viele andere, ein Schock. Der Verein hat dazu ein Statement veröffentlicht: "Solidarität ist unsere Antwort!". Er ruft zu Spenden an den bundesweiten Opferhilfefonds auf, um die Gesellschaft zu stärken. Mehr Informationen


Ausländerrat Dresden e.V. | Für gendergerechte Sprache an allen Schulen!

Zum Welttag der sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar positioniert sich der Ausländerrat Dresden e.V. für gendergerechte Sprache an Sachsens Schulen und in der Schulverwaltung. Der Verein appelliert an alle Bildungsinstitutionen, Entscheidungsträger*innen und Menschen in Sachsen: „Hinterfragt den Erlass des sächsischen Kultusministeriums! Orientiert Euch an gesellschaftlichen Realitäten und der Umsetzung der Menschenrechte (vgl. Artikel 2 – Verbot der Diskriminierung)! Unterstützt die Bildung und Partizipation junger Menschen, indem ALLE adressiert werden!“ Mehr Informationen


RosaLinde Leipzig e.V. | Aus für queere Bildungsarbeit in Leipzig, Nordsachsen und Landkreis Leipzig

Der RosaLinde Leipzig e.V. hat zum Jahresbeginn eine Ablehnung seines Antrags auf Förderung queerer Bildungsarbeit an Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in Leipzig, dem Landkreis Leipzig und Nordsachsen erhalten. Entsprechende Angebote des Vereins fallen ersatzlos weg. Hierzu zählen jährlich rund 100 Workshops für Schulklassen, in denen junge Ehrenamtliche ihre Coming-out-Geschichten erzählen, 50 Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte, die Koordination von gut 30 Regenbogen-AGs und die Betreuung von mittlerweile vier “Schulen der Vielfalt”. Beantragt wurden die Formate im Fördertopf “Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz” des Sächsischen Sozialministeriums. Für die Fördermittelvergabe ist die Sächsische Aufbaubank vom Freistaat beauftragt. Mehr Informationen


AAS | Modellprojekt "faktenstark" gegen Desinformationen startet in Sachsen

Immer öfter kursieren im Internet und in den sozialen Medien falsche Informationen, die absichtlich verbreitet werden, um zu täuschen und zu manipulieren – sogenannte Desinformationen. Um die Öffentlichkeit für Desinformationen zu sensibilisieren, Multiplikator*innen in ihrer Bildungsarbeit zu unterstützen und die Medien- und Informationskompetenz von Bürger*innen zu stärken, haben die Amadeu Antonio Stiftung zusammen mit der Bertelsmann-Stiftung und Codetect e.V. das Projekt "faktenstark" ins Leben gerufen, das im März anläuft.  Mehr Informationen


AGJF Sachsen e.V. | Qualifizierungsreihe „Distanzierungsprozesse begleiten. Qualifizierung zum Umgang mit Radikalisierungen bei jungen Menschen“ April bis Juni 2024

Die Modulreihe von AGJF Sachsen e.V. bietet die Möglichkeit sich mit Hin- und Abwendungsprozessen im Kontext rechter Ideologien auseinanderzusetzen, sozialpädagogische Analyse- und Interventionsmöglichkeiten kennenzulernen und Grenzen in der Arbeit mit rechtsinvolvierten jungen Menschen zu erörtern. Die Module geben Raum zur Reflexion von eigenen Erfahrungen und Herausforderungen, um die Handlungsfähigkeit zu erhöhen, ohne den Blick für vielfältige Adressat*innengruppen und (potentiell) Betroffene von rechter Gewalt zu verlieren. Mehr Informationen


ZEOK e.V. | Multiplikator:innenkurs: Kompetent im Diskurs um antimuslimischen Rassismus, religiöse Bildung und Vielfalt

Der ZEOK e.V. bietet in Kooperation mit der Evangelischen Hochschule Dresden und dem Fachbereich Soziale Arbeit einen Multiplikator:innenkurs für Pädagog:innen in vier Modulen vom 12.04. bis 15.06. teils in Dresden, teils online an: In den öffentlichen Debatten ist das Thema „Islam“ häufig im Zentrum gesellschaftlicher Diskurse. Während auf der einen Seite rechtspopulistische Bewegungen die „Islamdebatten“ als Einfallstor rechten Gedankenguts instrumentalisieren, stehen auf der anderen Seite die muslimischen und muslimisch markierten Kinder und Jugendlichen, die von antimuslimischem Rassismus betroffen sind und vor Diskriminierung geschützt werden müssen. Um in diesem aufgeladenen Feld kompetent agieren zu können, stellt diese Qualifizierung in einer mehrmoduligen Seminarreihe Wissen und Reflexionsräume in den Themenbereichen Antidiskriminierungsarbeit, diversitätssensible Religionsbildung und Auseinandersetzung mit antimuslimischem Rassismus zur Verfügung. Multiplikator:innen werden so befähigt, ihre eigene Haltung und Position zu reflektieren, Handlungsspielräume zu erkennen und eigene Bildungsangebote im Themenfeld für Kinder und Jugendliche konzipieren und durchführen zu können. Der Kurs ist kostenfrei, Anmeldefrist: 10. März 2024. Mehr Informationen


360° | Interessante Projekte und Initiativen


In dieser Rubrik möchten wir Euch Projekte außerhalb des Netzwerkes, Materialien, Angebote oder Lektüreempfehlungen vorstellen.

Analyse | Sachsen-Monitor 2023

Die Sächsische Staatsregierung stellte am 23. Januar 2024 den Sachsen-Monitor 2023 vor. Nach den jährlichen Erhebungen 2016 bis 2018 sowie 2021/22 liegt nunmehr der fünfte Sachsen-Monitor vor. Die diesjährigen Sonderthemen umfassen die Einstellungen der Bürgerinnen und Bürger zum Thema Klimaschutz sowie zu Verschwörungstheorien. Mehr Informationen


Analyse | Studie: „So geht Sächsisch“ – Aber wohin geht Sachsen?

Im Auftrag des Landesbüros Sachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung hat die Meinungsforschungsagentur pollytix strategic research gmbh eine Studie zu politischen Einstellungen in Sachsen durchgeführt. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die politische Bildung und die politischen Akteur_innen in Sachsen vor großen Herausforderungen stehen. Mehr Informationen


Materialien | Das freie Jugendtheater Scheselong geht auf Tour durch Sachsen

Politische, soziale und geschichtliche Themen bestimmen die Inhalte der Produktionen des Theaters Scheselong. Vom 11. März bis 18. Juni 2024 ist das Theater mit seinem Stück "Die Welt steht still" auf Tour durch Sachsen und kann von sächsischen Schulen gebucht werden. Das Stück gewährt einen Einblick in die ungewöhnliche Freundschaft zweier Jungs. Der Autor Helmuth Hensen räumt anhand der unterschiedlichen Herkunft von Marco und Murat mit gängigen Vorurteilen auf und hält den Zuschauern so einen Spiegel der eigenen Voreingenommenheit vor – ein vergnügliches und doch todernstes Zwei-Personen-Stück. Nachgespräche direkt im Anschluss an das Stück ermöglichen eine Aufarbeitung des Gesehenen und Erlebten. Verschiedene Workshops ermöglichen eine nachhaltige Auseinandersetzung mit der Thematik. Mehr Informationen


Praktischer Support | CSD Plauen 2024: Helft mit!

Für den CSD in Plauen am 24. August 2024 werden noch Menschen gesucht, die Lust haben, mit zu organisieren. Mach mit und hilf bei der Planung! Mehr Informationen


Impressum


Newsletter des Netzwerk Tolerantes Sachsen
Erscheinungsdatum: 01.03.2024
Redaktionsschluss: 26.02.2024

Redaktion: Förderverein Tolerantes Sachsen e.V. | Antonia Weber (Koordinatorin)
Online auf unserer Website
Kontakt: redaktion@tolerantes-sachsen.de

Nächster Redaktionsschluss: 25.03.2024
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Die Arbeit des Netzwerkes Tolerantes Sachsen wird gefördert im Rahmen des Landesprogramms "Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz".
Die Arbeit des Netzwerkes Tolerantes Sachsen wird gefördert im Rahmen des Landesprogramms "Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz".





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