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Netzwerk Tolerantes Sachsen
 
Newsletter 05 - Mai 2022 Twitter

Themen dieser Ausgabe

Editorial von Felix Pankonin und Dorothea Schneider, Mitglieder "Zittau gemeinsam"

Liebe Mitglieder, liebe Engagierte, über Corona wurde in den letzten zwei Jahren viel gesprochen...


TolSax Konkret 2022

10.06. | Fachtag „Politische Bildung und Kritik“ | Chemnitz

11.06. | Gemeinsam. 17. Landestreffen des Netzwerks Tolerantes Sachsen | Chemnitz


Termine und Save the dates

Hier geht's zu den Terminen und Save the dates


Fördertipps

10.05. | Förderrichtlinie Bürgerbeteiligung | Freistaat Sachsen

30.06. | Ausschreibung für Projektkooperationen | Rosa-Luxemburg-Stiftung

30.06. und 30.09. | Fördersäulen der neuen WOS-Richtlinie | Freistaat Sachsen

fortlaufend | Ehrenamt gewinnen. Engagement binden. Zivilgesellschaft stärken. | Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt


Stellen

05.05. | Co-Leitung (m/w/d) der Geschäftsstelle | Chemnitz

05.05. | Projektmitarbeiter*in | Chemnitz

12.05. | Öffentlichkeitsarbeit | Dresden


Neues aus dem Sprecher_innenrat

Diese Rubrik ist den Mitgliedern des TolSax vorbehalten.
Mehr Informationen zur Mitgliedschaft


Neues von den Mitgliedern

AAS, NDK u.a. | TolSax OnAir: Pandemie und Protest

Sächsischer Flüchtlingsrat e.V. | Mehrsprachiger Audioguide zu verschiedenen asyl- und aufenthaltsrechtlichen relevanten Themen

Sächsischer Flüchtlingsrat e.V. | Diskriminierung vor und nach der Flucht – Schutz für Rom*nja aus der Ukraine

AKuBiZ e.V. | Eine neue Ausstellung auf der Burg Hohnstein als Übergangslösung

ARBEIT UND LEBEN Sachsen e.V. | Seminare zu den Themen Arbeitswelt und Selbständigkeit für Zugewanderte mit ausländischem Abschluss

Rigardu e.V. | Jetzt anmelden zur Referent:innen-Schulung 2022

Roter Baum e.V. | Teamer:innen gesucht!

Engagierte Wissenschaft e.V. | Strukturen der extremen Rechten in und um Leipzig


360° | Interessante Projekte und Initiativen

Analyse | »Feindbild Journalist« 6 – Hass vor der Haustür

Analyse | Melde- und Informationsstelle Antiziganismus (MIA) Sachsen

Analyse | Befragung zu den Folgen der Änderungen im Gemeinnützigkeitsrecht für politische Bildungsarbeit

Materialien | Broschüre „Werkstätten der Demokratie“ - Demokratiebildung im Jugendverband


Impressum
Editorial von Felix Pankonin und Dorothea Schneider, Mitglieder "Zittau gemeinsam"

Liebe Mitglieder, liebe Engagierte,

Über Corona wurde in den letzten zwei Jahren viel gesprochen. Ebenso über die zahlreichen Coronaproteste und deren starkes Radikalisierungspotenzial. Lange war die Zivilgesellschaft diesbezüglich in einer Art Ohnmachtshaltung. Die Suche nach dem richtigen Umgang, der eigenen Positionierung, den geeigneten Ausdrucksmitteln und -formen dauert teilweise heute noch an. In vielen Orten kam auch Bewegung rein. Menschen fanden sich in Bündnissen zusammen oder schlossen sich bestehenden Strukturen an. Es gab zahlreiche Petitionen mit klaren Statements und breitem Unterstützer_innenkreis. U.a. in Zittau wurde außerdem der Kontakt zu den Montagsdemonstrant_innen gesucht. Gesprächsbereitschaft und der Wunsch nach Dialog, aber auch das Benennen des Problems, waren Motivation. Die dabei gemachten Erfahrungen haben wiederum Spuren bei den Engagierten hinterlassen.

Was macht es mit Menschen, wenn sie über Wochen die Proteste beobachten, die Reden auf der Bühne wahrnehmen und Gespräche mit den unterschiedlichsten Demonstrant_innen führen? Wie gehen Menschen damit um, wenn sie Ängste und Sorgen, aber auch zahlreiche Verschwörungserzählungen, rassistische und antisemitische Aussagen kommuniziert bekommen? Was passiert, wenn sie (vielleicht auch zum ersten Mal in ihrem Leben) Ziel von Bedrohung werden?

Auf alle Fälle schweißt es Personen zusammen, die sich z.T. vorher völlig unbekannt waren. Es wurde wieder mal spürbar, wie wichtig es ist, eine feste Gruppe zu haben, in der es die Möglichkeit und den Raum gibt, einander zuzuhören und sich auszutauschen. In Gesprächen und Diskussionen über das Erlebte bestärkte man sich weiterzumachen. Doch fehlende Wirksamkeit und zunehmende Übergriffe bzw. die wachsende Sorge vor diesen wirkte auch hemmend. Trotz angemeldeter Kundgebung fühlten sich die Menschen schutzlos der immer aggressiver werdenden Stimmung der Coronademonstrant_innen ausgesetzt. Erst nach einigen Wochen der parallel stattfindenden Kundgebungen und Zwischenfällen stieg die Polizeipräsenz spürbar. Dabei mussten wir immer wieder beobachten, wie Verstöße gegen geltende Gesetze nicht geahndet wurden, bzw. dass die Motivation der Beamt_innen, diesen nachzugehen, sich eher gering hielt. Dabei sprechen wir schon gar nicht von der Einhaltung der Coronaschutzmaßnahmen, sondern z.B. von Drohnenflügen über den Marktplatz, welcher aufgrund der Nähe zum Krankenhaus als Sperrzone gilt. Situationen, die frustrieren und für Unverständnis sorgen.

Umso frustrierender wirkten die Aussagen von einzelnen Politiker_innen und Verantwortlichen des Landkreises. Im Kontakt mit politischen Verantwortungsträgern und Behörden erfuhr man eher Gleichgültigkeit bis Ablehnung. Die Coronaproteste wurden klein geredet, eine Bedrohung zwar wahr- aber nicht als solche ernst genommen – „man kenne sich ja“. In Gesprächen wurde uns nahegelegt, sich doch andere Themen zu suchen. Statt sich über das zivilgesellschaftliche Engagement zu freuen und dieses zu stärken, bremst man es aus.

Diese Tatsache führt uns zu der Frage zurück: Was macht das mit einem Menschen? All diese Dinge können dazu führen, das Engagement aufzugeben, sich vielleicht sogar selbst desillusioniert von der Demokratie abzuwenden. Aber manchmal ist eine Möglichkeit zum Umgang damit ganz einfach. Es braucht nur etwas Spontanität, Humor und in diesem Fall eine Kamera. Und ja, vielleicht auch ein kleines bisschen Mut. In Zittau ist auf die Weise ein Video (YouTube-Link) entstanden, in dem eben ein paar dieser engagierten Menschen, stellvertretend für viele Weitere, die Beobachtungen bei den Protesten verarbeiteten und die Montagsdemonstrationen offiziell für beendet erklärten (direkt zum Video auf YouTube hier). Der Anspruch war nicht eine perfekte Inszenierung hinzulegen, sondern bei all der Ernsthaftigkeit selbst lachen zu können und andere damit anzustecken.

Weitere lokale Perspektiven auf die Coronaproteste sowie unterschiedliche Ideen und Reflektionen zu einem geeigneten Umgang vor Ort bietet die Interview-Reihe „TolSax OnAir: Pandemie und Protest“, die im April u.a. bei Radio Blau ausgestrahlt wurde und hier nachgehört werden kann. Mehr Informationen zur Reihe findet ihr - neben Analysen, Materialien, Terminen uvm. - im vorliegenden Newsletter.

Viel Spaß bei der Lektüre wünschen

Felix Pankonin und Dorothea Schneider (Mitglieder "Zittau gemeinsam")
Kontakt: doro@augenauf.net
 

Die TolSax-Redaktion erreicht Ihr unter:
Antonia | redaktion@tolerantes-sachsen.de
Annegret | koordination@tolerantes-sachsen.de | 0178 54 45 807 | 03425 82 98897
Frank | buero@tolerantes-sachsen.de | 0177 466 06 51 | 03425 82 999 59

Auf unserer Website unter Koordination erfahrt Ihr, welche Mitarbeiter_in aus der TolSax-Koordination  für welche Eurer Fragen die richtige Ansprechperson ist.

Anmerkung: Die Einleitung spiegelt nicht die Meinung des Netzwerkes oder des Sprecher_innenrates wieder, sondern einzig der Verfasser_innen.

Wir freuen uns immer über Eure Beiträge für den Newsletter - am liebsten als Link zum originalen Posting! Redaktionsschluss ist der 26. jeden Monats.

Auf unseren jährlichen Vernetzungstreffen diskutieren wir aktuelle Entwicklungen, Probleme in den einzelnen Regionen Sachsens und Eure Bedarfe. Ihr könnt Euch weiterbilden und andere Engagierte kennenlernen. Zu diesen TolSax Konkret-Veranstaltungen 2022 möchten wir Euch ganz herzlich einladen:

10.06. | Fachtag „Politische Bildung und Kritik“ | Chemnitz

Die politische Bildung soll heute für Vieles herhalten. Sie soll die Demokratie retten, über Rassismus, Antisemitismus, Antifeminismus, Nationalismus oder Verschwörungsideologien aufklären und Menschen einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragestellungen eröffnen. Aber: Was ist eigentlich Bildung? Was ist kritische Bildung? Und warum ist kritische Bildung politisch? Diesen Fragen wird sich der Fachtag "Politische Bildung und Kritik" am Freitag, den 10. Juni 2022, im Chemnitzer Weltecho widmen. Gemeinsam mit Euch, den politischen Bildner*innen aus sächsischen Initiativen und Vereinen, möchten wir in den Austausch über kritische Arbeitsansätze treten und den eigenen Bildungsbegriff schärfen. Mehr Informationen


11.06. | Gemeinsam. 17. Landestreffen des Netzwerks Tolerantes Sachsen | Chemnitz

Am 11. Juni 2022 sind alle Mitglieder und Freund_innen des Netzwerks Tolerantes Sachsen zum mittlerweile 17. Landestreffen des Netzwerks nach Chemnitz eingeladen. Nach zwei Jahren Pandemie – und zahlreichen digitalen Veranstaltungen – möchten wir mit Euch wieder in den persönlichen Austausch kommen über die Herausforderungen für unsere demokratische Gesellschaft. Gemeinsam mit Euch möchten wir auf die aktuellen Entwicklungen wie rechte Mobilisierungen und die anstehenden Landrats- und Bürgermeister*innen-Wahlen schauen. Gemeinsam mit Euch möchten wir aber auch Utopien spinnen – für eine demokratische, freie und solidarische Gesellschaft in Sachsen. Inspiration und Motivation für die kommenden Herausforderungen bietet auch der Rückblick auf die letzten 21 Jahre Demokratiestärkung in Sachsen, denn das TolSax feiert in diesem Jahr seinen 21. Geburtstag. Mehr Informationen


Hier findet Ihr spannende Veranstaltungen für Demokratie und gegen Rassismus in Sachsen. Bitte informiert Euch direkt auf den Websites der Veranstalter_innen über den aktuellen Stand.

19.-22.05. | Ostritzer Friedensfest | Ostritz

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Mehr Termine auf unserer Website

Event-Kalender auf unserer Facebook-Seite


10.05. | Förderrichtlinie Bürgerbeteiligung | Freistaat Sachsen

Das Sächsische Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung fördert mit der neuen Richtlinie „Bürgerbeteiligung“ lokale Beteiligungsformate von Kommunen und zivilgesellschaftlichen Initiativen in Sachsen mit Anteilsfinanzierung zwischen 5.000 und 80.000 Euro pro Jahr. Nächste Antragsmöglichkeit für Projekte in 2022: 20. April bis 10. Mai 2022 Weitere Informationen

30.06. | Ausschreibung für Projektkooperationen | Rosa-Luxemburg-Stiftung

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen fördert (gemeinnützige) Vereine, Initiativen und Gruppen, Gewerkschaften und Einzelpersonen im Rahmen von Kooperationen über Projekte und Veranstaltung der politischen Bildung in Sachsen im Rahmen eines der fünf Schwerpunktthemen mit 1.000 bis 5.000€. Nächste Antragsfrist: 30.06.2022 (Für Projekte mit Laufzeit zwischen August und November). Weitere Informationen

30.06. und 30.09. | Fördersäulen der neuen WOS-Richtlinie | Freistaat Sachsen

Am 1. April tritt die im Februar vom Kabinett beschlossene neue Richtlinie zum Förderprogramm "Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz" (WOS) in Kraft (hier bei REVOSax). Am 25.03.2022 hat Sozialministerin Petra Köpping die novellierte Richtlinie in einer gemeinsamen Veranstaltung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusmamenhalt (SMS) und der Sächsischen Aufbaubank (SAB) vorgestellt. Einen Mitschnitt dieser digitalen Auftaktveranstaltung gibt es auf dem Youtube-Kanal des SMS.

In einer Pressemitteilung vom 25.03. erklärte Ministerin Köpping dazu: "Mit Abschluss der Novellierung heben wir das ‚Weltoffene Sachsen‘ auf eine neue Stufe. Wir haben die Grundlage geschaffen, dass zukünftig in allen Landkreisen und Kreisfreien Städten im Freistaat Strukturen der Demokratiearbeit gefördert werden können. Über die gestärkten Netzwerkstrukturen wird der Wissenstransfer und Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis wie auch zwischen Landes- und regionaler Ebene nochmals deutlich verbessert."

Für die neuen Projektarten "Landesweite Fachnetzwerke" und "Regionale Netzwerke" (Teil A und B) können bis 30. Juni Anträge eingereicht werden. Für die klassischen WOS-Projekte (Teil C) wurde die Antragsfrist um einen Monat nach hinten verlegt (30. September). Weiterhin können Fördermittel für Kleinprojekte und Bildungsfahrten beantragt werden (ohne feste Antragsfrist).

Nähere Informationen zur Antragstellung werden demnächst auf der Programmseite "Weltoffenes Sachsen" des SMS veröffentlicht. Mehr Informationen

fortlaufend | Ehrenamt gewinnen. Engagement binden. Zivilgesellschaft stärken. | Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt

Kleines Geld für große Wirkung. Mit dem Mikroförderprogramm "Ehrenamt gewinnen. Engagement binden. Zivilgesellschaft stärken." unterstützt die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt ehrenamtlich getragene Organisationen in strukturschwachen und ländlichen Regionen mit bis zu 2.500€ (mit 10% Eigentanteil) dabei, Nachwuchs für Engagement zu gewinnen. Damit sollen die Strukturen für Engagement und Ehrenamt gestärkt werden. Die geförderten Projekte können in der Regel acht Wochen nach Antragstellung beginnen und müssen bis zum 31. Dezember 2022 beendet sein. Bewerbungsfrist: fortlaufend. Weitere Informationen

05.05. | Co-Leitung (m/w/d) der Geschäftsstelle | Chemnitz

Der ASA-FF e.V. sucht zum nächst möglichen Zeitpunkt eine engagierte Person mit Leitungskompetenz und Verwaltungserfahrung sowie Verständnis für agile und selbstorganisierte Arbeitsprozesse. Die Geschäftsstelle wird von zwei Personen in Co-Leitung geführt, die sich gegenseitig stellvertreten und ergänzen. Vollzeit (Teilzeit möglich) und unbefristet. Arbeitsplatz in Chemnitz (Wohnsitz in/um Chemnitz empfehlenswert, Home-Office nach Absprache möglich). Vergütung nach 11/2 TV-L (je nach Qualifikation/Vorerfahrung). Bewerbungsfrist: 05.05.2022 Mehr Informationen

05.05. | Projektmitarbeiter*in | Chemnitz

Der ASA-FF e.V. sucht für sein Projekt "Offener Prozess" eine*n Projektmitarbeiter*in ab 1. Juni 2022 bis Dezember 2024 (abhängig von jährlichem Folgeantrag). Flexible Arbeitszeiten nach Absprache, 75% (30h), je nach Qualifikation und Vorerfahrung ist eine Einstufung ab 11/1 TV-L möglich (zzgl. Weihnachtsgeld). Langfristig kann die Stelle mit der Übernahme der BK Projektleitungsaufgabe in eine Einstufung nach 13/1 TV-L übergehen. Bewerbungsfrist: 05.05.2022 Mehr Informationen

12.05. | Öffentlichkeitsarbeit | Dresden

Der Kulturbüro Sachsen e.V. sucht zur Unterstützung seiner Öffentlichkeitsarbeit eine Elternzeitvertretung ab dem 04.07.2022 (bis zu 25h/Woche, TV-L 10 mit Stufe auf Basis der Berufsbiografie, befristet bis 30.08.2023, Dienstort: Dresden). Bewerbungsfrist: 12. Mai 2022. Mehr Informationen
Neues aus dem Sprecher_innenrat

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Neues von den Mitgliedern

AAS, NDK u.a. | TolSax OnAir: Pandemie und Protest

Wer protestiert da eigentlich seit mehreren Monaten in Sachsen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen? Welche Auswirkungen hat diese Raumnahme? Und wer hält solidarisch dagegen? Engagierte aus dem Netzwerk Tolerantes Sachsen haben mit Vertreter_innen von demokratischen Initiativen über das Protestgeschehen in ihrer Region gesprochen. Die Interviews geben einen beispielhaften Einblick in die Proteste und Gegenaktivitäten im ländlichen Raum in Sachsen. Mehr Informationen

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Sächsischer Flüchtlingsrat e.V. | Mehrsprachiger Audioguide zu verschiedenen asyl- und aufenthaltsrechtlichen relevanten Themen

Der Sächsische Flüchtlingsrat stellt zum Anhören, Downloaden und Weiterverbreiten Informationen zu verschiedenen asyl- und aufenthaltsrechtlichen relevanten Themen in einem Audio-Format mehrsprachig zur Verfügung. Die einzelnen Audios sollen Geflüchteten als auch ehren- und hauptamtlichen Unterstützer:innen mehr Handlungssicherheit als auch Hintergrundinformationen geben. Mehr Informationen

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Sächsischer Flüchtlingsrat e.V. | Diskriminierung vor und nach der Flucht – Schutz für Rom*nja aus der Ukraine

Geschätzte 400.000 Rom*nja lebten vor der Eskalation des Ukraine-Krieges im Land. Die Mehrheit ist vor den Angriffen des russischen Militärs geflohen, doch im Gegensatz zu anderen Geflüchteten werden sie während der Flucht diskriminiert. Auch wenn sie in Sachsen ankommen, setzt sich diese fort, wie ein Vorfall vom 08. April in Dresden zeigt. Der Sächsische Flüchtlingsrat e.V. fordert, genau wie der Bundesromaverband: Bewegungsfreiheit und Schutz für alle Rom*nja aus der Ukraine! Mehr Informationen

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AKuBiZ e.V. | Eine neue Ausstellung auf der Burg Hohnstein als Übergangslösung

Auf der Burg Hohnstein befand sich von 1933 bis 1934 ein Frühes Konzentrationslager, ab 1939 zunächst ein Offiziersgefangenenlager und ab 1941 ein Mannschaftsstammlager. Ein Neubau der gesamten Museumsanlage ist in ein paar Jahren geplant und eine neue Ausstellung bereits in der Konzeption. Doch bis dahin besteht eine Lücke in der Darstellung der Burggeschichte. Der Verein AKuBiZ e.V. bittet um Unterstützung bei der Realisierung eines neuen Gedenkraums, um diese Lücke zu schließen und eine würdevolle Erinnerung zu ermöglichen. Mehr Informationen

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ARBEIT UND LEBEN Sachsen e.V. | Seminare zu den Themen Arbeitswelt und Selbständigkeit für Zugewanderte mit ausländischem Abschluss

Zugewanderte mit ausländischem Studien- oder Berufsabschluss haben wieder die Möglichkeit Seminare zu den Themen "Orientierung in der Arbeitswelt" und "Selbständigkeit als Alternative?" zu besuchen.  Zu den Seminaren wird auch eine individuelle Beratung angeboten. Das Projekt soll Zugewanderte, welche bereits vielfältige Erfahrungen gesammelt haben, beim Einstieg in das Berufsleben unterstützen. Die Seminare sind Teil des Projekts „Zugang durch Qualifizierung“, welches von ARBEIT UND LEBEN Sachsen e. V. durchgeführt wird und Teil des IQ Netzwerks Sachsen ist. Die Teilnahme ist kostenlos. Hier findet sich der aktuelle Seminarplan von Mai bis Juli.  Mehr Informationen

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Rigardu e.V. | Jetzt anmelden zur Referent:innen-Schulung 2022

Du interessierst dich für die Themen Flucht und Migration, Klimakrise als Fluchtursache oder Menschenrechtsverletzungen an EU-Außengrenzen und willst dich gegen Vorurteile und jegliche Arten von Diskriminierung stark machen? Wenn du Dir außerdem vorstellen kannst auf Honorarbasis mit FSJ-Gruppen interaktive Workshops und Projekttage durchzuführen, dann melde dich jetzt an für die Teamendenschulung vom 20.-22.05.2022 in der Nähe von Leipzig! Sie wird vom Arbeitskreis Politische Bildung vom Rigardu e.V. organisiert. Du willst uns erstmal kennenlernen? Kein Problem! Am 02.05.22 um 19 Uhr findet in der Wurzener Straße 34 in Leipzig ein erstes Treffen für alle Deine Fragen statt. Mehr Informationen

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Roter Baum e.V. | Teamer:innen gesucht!

Du bringst Spaß an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit und interessierst dich für politische Themen und Medien? Dann melde dich für die Teamer:innenschulung des Roter Baum e.V. vom 08.-10. Juli 2022 in Oschatz an. Für das Modellprojekt „Demokratie GANZtags“ werden Teamer:innen für spannende und interaktive Bildungsformate für das außerschulische Ganztagsangebot (GTA) an sächsischen Schulen gesucht. Das Projekt startet zunächst mit den GTA in den Landkreisen Görlitz, Leipziger Land und Nordachsen. Für die Einsätze erhaltet ihr eine Vergütung, Fahrtkosten werden selbstverständlich erstattet. Bei Interesse melde dich bis zum 25.06.22 per E-Mail mit einem kurzen Text zu deiner Motivation und einem kurzen Abriss deines Lebenslaufes.  Mehr Informationen

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Engagierte Wissenschaft e.V. | Strukturen der extremen Rechten in und um Leipzig

In der Stadt Leipzig und im Umland existiert eine extrem rechte Szene, die organisatorisch und ideologisch verschiedenartig aufgestellt ist. Neben personellen Kontinuitäten zeichnet sie sich dadurch aus, dass sie sich fortlaufend sowohl im öffentlichen Auftreten als auch im Inhalt dem Zeitgeist anpasst. Auch eine gewisse Offenheit gegenüber neuen Verbündeten und strategischen Partnern besteht. Das Dokumentationsprojekt chronik.LE des Engagierte Wissenschaft e.V. hat ein Dossier veröffentlicht, um über diese Strukturen zu informieren.  Mehr Informationen

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360° | Interessante Projekte und Initiativen

In dieser Rubrik möchten wir Euch Projekte außerhalb des Netzwerkes, Materialien, Angebote oder Lektüreempfehlungen vorstellen.

Analyse | »Feindbild Journalist« 6 – Hass vor der Haustür

83 gewaltsame Angriffe registrierte das Europäische Zentrum für Presse- und Medienfreiheit (ECPMF) für das Jahr 2021. Damit wurde der Negativrekord des Jahres 2020 nochmals um 14 verifizierte Fälle übertroffen. Die Sicherheitslage für Journalist:innen blieb damit auch im zweiten Pandemiejahr stark angespannt. Mehr Informationen

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Analyse | Melde- und Informationsstelle Antiziganismus (MIA) Sachsen

Seit vielen Jahrhunderten werden Angehörige der Rom*nja und Sinti*zze (und andere Gruppen) diskriminiert, ausgegrenzt, verfolgt. Auch in Sachsen sind Menschen davon betroffen. Die Melde- und Informationsstelle (MIA) beim Romano Sumnal sammelt Angaben darüber, wie und in welchem Umfang Antiromaismus in Sachsen verübt wird, und veröffentlicht diese regelmäßig in Form eines Berichts. Als Teil einer bundesweiten Arbeitsgemeinschaft dokumentieren wir antiromaistische Fälle in Sachsen, bieten Betroffenen eine Erst- und Verweisberatung an und informieren die Öffentlichkeit. Damit schaffen wir die Grundlagen für die Bekämpfung von Antiromaismus und bieten Behörden und Zivilgesellschaft Ansatzpunkte zur Prävention. Sind Sie von Antiromaismus betroffen? Haben Sie einen antiromaistischen Vorfall beobachtet? Dann melden Sie sich bei MIA Sachsen! Mehr Informationen

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Analyse | Befragung zu den Folgen der Änderungen im Gemeinnützigkeitsrecht für politische Bildungsarbeit

Das Institut für Soziale Arbeit und Sozialpolitik des Fachbereichs Soziale Arbeit (Hochschule Darmstadt) hat vor dem Hintergrund des Attac-Urteils des Bundesfinanzhofs eine Befragung zu den Folgen der Änderungen im Gemeinnützigkeitsrecht für politische Bildungsarbeit erstellt. Zur Beteiligung eingeladen sind alle, die hauptberuflich, freiberuflich oder ehrenamtlich bzw. aktivistisch für einen Träger tätig sind, der politische Bildungsarbeit macht und der als gemeinnützig anerkannt ist, für den die Gemeinnützigkeit beantragt werden soll oder dessen Gemeinnützigkeit aberkannt wurde. Die Beteiligung an der Umfrage ist bis zum 31. Mai 2022 möglich. Mehr Informationen

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Materialien | Broschüre „Werkstätten der Demokratie“ - Demokratiebildung im Jugendverband

Welche Bedeutung haben Demokratie, Politik und Demokratiebildung für den Jugendverband? Wie sieht Demokratiebildung im Jugendverband konkret aus? Was hat das alles mit mir als Verantwortungsträger*in im Jugendverband zu tun? Die neue Broschüre des Kinder- und Jugendring Sachsen e.V. beantwortet diese Fragen und präsentiert fünf Gründe, warum es Zeit ist, sich im Jugendverband mit Demokratiebildung auseinanderzusetzen. Mehr Informationen

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Impressum

Newsletter des Netzwerk Tolerantes Sachsen
Erscheinungsdatum: 02.05.2022
Redaktionsschluss: 26.04.2022

Redaktion: Förderverein Tolerantes Sachsen e.V. | Antonia Weber (Koordinatorin)
Online auf unserer Website
Kontakt: redaktion@tolerantes-sachsen.de

Nächster Redaktionsschluss: 26.05.2022
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Die Arbeit des Netzwerkes Tolerantes Sachsen wird gefördert im Rahmen des Landesprogramms "Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz".
Die Arbeit des Netzwerkes Tolerantes Sachsen wird gefördert im Rahmen des Landesprogramms "Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz".

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Förderverein Tolerantes Sachsen e.V.
Annegret Ode (Koordinatorin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Domplatz 5
04808 Wurzen
Deutschland

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http://tolerantes-sachsen.de/
Vorstand: Miro Jennerjahn, Elisabeth Adler, Martina Glass