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Netzwerk Tolerantes Sachsen | Informieren - Vernetzen - Vertreten
Newsletter 2 - 2018

Themen dieser Ausgabe

Begrüßung

Veranstaltungen


19.04. | Infoveranstaltung: Der III. Weg WTF- Kleinstpartei oder Nazikaderorganisation? | Chemnitz

20.-21.04. | Rechts rockt nicht | Ostritz

20.-22.04. | Ostritzer Friedensfest | Ostritz

24.04. | Seminar: Aluhüte im Jugendzentrum. Strategien im Umgang mit Verschwörungsideologien bei Jugendlichen | Dresden

26.04. | LPZ: Unterstützungsangebote für Migrant*innenorganisationen | Leipzig

28.04. | Kicken ohne Rechts 2018 | Schwarzenberg

01.05. | Hand in Hand. Kulturbündnis 1.Mai | Chemnitz

01.05. | 1.Mai - Vielfalt Festival | Chemnitz

03.05. | Lügenpresse und Mainstream | Wurzen

08.05. | Fachtag: Fachsalon 10 Jahre MUT | Chemnitz

09.05. | Fachtag: Beyond Boundaries | Dresden


Mehr Veranstaltungen im TolSax-Kalender auf facebook



Save the date!

03.06. | Demonstration gegen Abschiebehaft | Dresden


16.06. | Tag der Offenen Gesellschaft | bundesweit

11.09. | Fachtag: Geschlecht: entweder drei oder keins | Dresden

08.11. | Fachevent: Stark im Land | Dresden



Fristen, Fristen ... und Möglichkeiten

30.04. | Projektförderung | Sebastian-Cobler-Stiftung für Bürgerrechte

02.05. | Preis "Projekt Nachhaltigkeit" | Regionale Netzwerkstellen Nachhaltigkeitsstrategien

11.05. | Projektförderung | Dirk-Oelbermann Stiftung

20.06. | Plakatwettbewerb: "Wir suchen Streit!" | Bildungsstätte Anne Frank

fortlaufend | Jugend gegen Extremismus | Robert-Bosch-Stiftung




Neues aus dem Sprecher_innenrat

Diese Rubrik ist den Mitgliedern des Netzwerk Tolerantes Sachsen vorbehalten. Mehr Informationen zur Mitgliedschaft




Neues von den Mitgliedern!

Augen auf e.V. und Kulturbüro Sachsen e.V. | Neonazi-Festival ist Ergebnis langjähriger Kontinuität

Vielfalter | Erneuter Angriff auf das Café HotSpot

Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. | NDK-Statements zu Anfeindungen des „Neuen Forum für Wurzen“

RAA Sachsen e.V. Opferberatung (u.a.) | Offen

Sächsischer Flüchtlingsrat | Abschiebungshaft - Rückblick Diskussion und weitere Termine

PokuBi | Stellenausschreibung: Geschäftsführung/Verwaltung (32h/Woche) | Dresden

Treibhaus e.V. Döbeln | FomularLotse - Crowdfunding Kampagne

Kulturbüro Sachsen e.V. | Crowdfunding Kampagne für Doku zum Theaterprojekt "Wie Hexen eben sind..."



360° | Interessante Projekte und Initiativen

Call for Papers | IDZ: „Demokratie und Zivilgesellschaft im ländlichen Raum“

Hörenswert | de:hate-Podcast



Impressum

Begrüßung
Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, liebe Engagierte,

der Rechtsruck in Sachsen und darüber hinaus macht sich dieser Tage in vielerlei Gestalt bemerkbar. Am kommenden Wochenende findet in Ostritz an der Neiße das Neonazi-Festival „Schild & Schwert“ statt – es muss mit mehreren Tausend Teilnehmenden aus ganz Europa gerechnet werden. Unsere Mitglieder Augen Auf e.V. und das Kulturbüro Sachsen e.V. weisen in einer Pressemitteilung auf die langjährige Kontinuität organisierter neonazistischer Strukturen und Zusammenhänge in Ostsachsen hin. Kulturbüro-Mitarbeiter Danilo Starosta beleuchtet im Deutschlandfunk zudem die Hintergründen des Festivals und sagt: „Es ist eine Frage des Anstands und demokratischer Gegenwehr, so ein Festival nicht unwidersprochen zuzulassen.“ (DLF 12.04.2018)

Das sehen auch die 40 Bürgermeister_innen aus der Oberlausitz so, die in einer gemeinsamen Erklärung deutlich Stellung gegen das extrem rechte Spektakel bezogen haben (MDR 10.04.2018). In Ostritz finden ab Freitag zwei Gegenveranstaltungen statt: „Rechts rockt nicht“ und das „Ostritzer Friedensfest“. Letzteres steht sogar unter der Schirmherrschaft des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer.

Gleichzeitig verteidigt der Regierungschef jedoch die Einladung des bekannten Neonazis Marco Wruck aus Bautzen zu einem Bürgerforum der Staatskanzlei, das Anfang Mai unter dem Motto „Miteinander in Sachsen – für eine starke Zukunft“ in Dresden stattfindet (Tagesspiegel 26.03.2018). Den ehemaligen NPD-Kreisvorsitzenden Wruck bezeichnet Kretschmer dabei irritierenderweise als einen nur „vermeintlich ‚Rechten‘“.

Der Rechtsruck betrifft aber nicht nur das Milieu der Stiefelnazis und einer verfassungsfeindlichen Partei wie der NPD. Bezeichnend war auch die Debatte zwischen den Schriftstellern Uwe Tellkamp und Durs Grünbein Anfang März in Dresden (Mitschnitt beim MDR, Bericht in der Zeit 09.03.2018). Nachdem sich Tellkamp dabei mit Warnungen vor „Gesinnungskorridoren“, vor „Großexperimenten“ und einer angeblichen Masseneinwanderung in die Sozialsysteme selbst sehr eindeutig positioniert hatte, nahm ihn wiederum Ministerpräsident Kretschmer auf Twitter vor einer „schon wieder beginnenden Stigmatisierung“ in Schutz. Tellkamp sei ihm als „kritische Stimme“ willkommen. Dem widersprach Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange: „Verallgemeinerungen dieser Art geben denen Futter, die mit ausländerfeindlichen Parolen das gesellschaftliche Klima vergiften. Viele Menschen, die zu uns kommen, fliehen vor Krieg, politischer Verfolgung und Diskriminierung sowie wirtschaftlicher Not in ihren Heimatländern und bedürfen dringend unserer Hilfe." (LVZ 11.03.2018)

Bei der Diskussion im Dresdner Kulturpalast hatte sich auch der neurechte Verleger Götz Kubitschek aus Sachsen-Anhalt zu Wort gemeldet. Er plädierte aus dem Publikum heraus dafür, die Risse in der Gesellschaft weiter zu vertiefen. Was er und sein Umfeld darunter verstehen, war dann wenig später auf der Leipziger Buchmesse zu erleben. Die Wogen schlugen dabei zwar nicht ganz so hoch wie noch bei der Frankfurter Buchmesse im vergangenen Herbst. Trotzdem gelang es Kubitschek mit seinem Antaios-Verlag und Jürgen Elsässer vom „Compact-Magazin“, mit vergleichsweise geringem Aufwand viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und in einem Teil der Messe die Meinungsfreiheit für nichtrechte Besucher_innen deutlich einzuschränken (Tagesspiegel 17.03.2018 & Die Zeit 26.03.2018).

Die Debatte um den richtigen Umgang mit solchen Versuchen, den gesellschaftlichen Diskurs nach rechts zu verschieben, wird sicher weitergehen. Im Kleinen bekommt das gerade das Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. (NDK) aus Wurzen zu spüren. Unser Mitglied wird von einem neu gegründeten Wählerbündnis als „Hetzwerk“ diffamiert und für verschiedenen Vorfälle in der Stadt verantwortlich gemacht.

Und auch die Neonazis verschwinden nach den zwei Tagen beim „Schild & Schwert“-Festival in Ostritz nicht einfach so aus Sachsen. In Chemnitz steht bereits der 1. Mai vor der Tür. Die Neonazi-Partei „Der III. Weg“ mobilisiert bundesweit für ihre zentrale Demonstration in der Stadt. Ähnlich wie in Ostritz gibt es in Chemnitz mehrere Gegenveranstaltungen sowie eine Info-Veranstaltung.

Es bleibt viel zu tun, packen wir es an!

Annegret Ode und Frank Schubert
Koordination Netzwerk Tolerantes Sachsen

Ihr erreicht uns unter:
Annegret | koordination@tolerantes-sachsen.de | 0178 54 45 807
Frank | buero@tolerantes-sachsen.de | 0177 466 06 51 | 03425 82 999 59

Anmerkung: Die Einleitung spiegelt nicht die Meinung des Netzwerkes oder des Sprecher_innenrates wieder, sondern einzig der Verfasser_innen.

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Aktuelles
Veranstaltungen

19.04. | Infoveranstaltung: Der III. Weg WTF- Kleinstpartei oder Nazikaderorganisation? | Chemnitz

Der |||. Weg hat am 1. Mai 2018 eine Demonstartion durch Chemnitz angemeldet. Einfach nur Nationale Spinner oder doch ernstzunehmende neurechte Naziorganisation?

Als Folge des Verbots des Kameradschaftsnetzwerks “Freies Netz Süd” in Süddeutschland hat sich mit der Partei “Der III. Weg” eine neue rechte Sammlungsbewegung gegründet. Ähnlich wie “Die Rechte” vereint die Partei Altkader ebenso wie enttäuschte ex-NPD’ler und diverse Kameradschaftsstrukturen. Ein scheinbar antikapitalistischer und subkultureller Habitus trifft auf eine streng hierarchische Organisationsform. Antifaschistische Strukturen stehen nun vor allem auf dem Land vor folgender Frage: Ist der “III. Weg” in der Lage, an gesellschaftliche Diskurse über die rechte Subkultur hinaus anzuknüpfen und die verstrittenen Strömungen der extremen Rechten zu vereinigen?

Perspektive Richtungswechsel will in der Infoveranstaltung an der TU Chemnitz darüber aufklären, beleuchtet die Hintergründe und die Entstehung des |||. Wegs. Mehr Informationen

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20.-21.04. | Rechts rockt nicht | Ostritz

Im ostsächsischen Ostritz soll am 20. und 21. April 2018 das neonazistische Festival „Schild und Schwert“ stattfinden. Im „Hotel Neißeblick“ werden zwei Tage lang eine Vielzahl an Rechtsrockbands aus dem „Blood & Honour“-Umfeld, ein Kampfsport-Event und jede Menge Merchandise dafür sorgen, dass mehrere tausend Nazis zusammenkommen. [...]

Wir sind ein Zusammenschluss von Gruppen und Einzelpersonen aus der Region Ostsachsen, Sachsen und Brandenburg und werden das „Schild & Schwert“ Festival nicht kommentarlos passieren lassen. Wir werden eigene Akzente setzen. [...]

Wir werden uns dem braunen Hassfestival entgegenstellen. Dabei sind wir solidarisch mit den Anwohner*innen, die sich gegen die Nazis und rechte Hetze stellen. Lasst uns dieses Wochenende zu einem starken Zeichen für Respekt und Solidarität machen, an dem wir den Angstmachern entschlossen entgegentreten. [...]

Am Freitag, den 20.04. werden wir ab 14 Uhr auf der Lederwerkswiese in Ostritz sein, um dort laut und deutlich dem braunen Spuk im Hotel „Neißeblick“ eine hör- und sichtbare Antwort entgegenzusetzen. Am Samstag, den 21.04., wollen wir gemeinsam mit vielen Aktivist*innen und Genoss*innen aus dem gesamten Bundesgebiet deutlich machen: Wir werden da sein, wenn Nazis feiern. Sie werden Europa nicht zurückerobern, nicht einmal das kleine Ostritz wird ihnen gehören. Sie sind hier nicht willkommen, sie werden sich hier auch nicht wohlfühlen.

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20.-22.04. | Ostritzer Friedensfest | Ostritz

Auf dem Grundstück des Ostritzer Hotels „Neisseblick“ wird ausgerechnet am 20. April ein Festival mit dem Titel „Schwert und Schild“ gefeiert – am 129. Geburtstag Adolf Hitlers. Erwartet werden zu diesem Festival mehrere Hundert rechtsextreme Teilnehmer.

Aus diesem Anlass organisiert das Internationale Begegnungszentrum St. Marienthal (IBZ, Ostritz) zusammen mit zahlreichen Vereinen, Kirchen, Stiftungen, Initiativen und Bürger­innen und Bürgern vom 20.-22. April auf dem Ostritzer Marktplatz ein „Friedensfest“. Mit diesem Fest wird ein Zeichen gesetzt für ein friedliches Miteinander, das geprägt ist von Weltoffenheit und Toleranz. Die Schirmherrschaft für das Friedensfest hat der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer übernommen. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen bei diesem Fest ist kostenfrei! Alle Bürgerinnen und Bürger sind zu diesem Fest herzlich eingeladen.

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24.04. | Seminar: Aluhüte im Jugendzentrum. Strategien im Umgang mit Verschwörungsideologien bei Jugendlichen | Dresden

Verschwörungserzählungen als krude Spinnereien abzutun reicht nicht aus. Vor allem im Falle der sogenannten Reichsbürgerbewegung verschleiern Verschwörungsdenken, Esoterik und Regierungsspielchen eine handfeste neonazistische und menschenfeindliche Ideologie. Aber auch in anderen kursierenden Verschwörungsmythen zeigen sich antisemitische, rassistische und homophobe Ideologieelemente. Fachkräfte müssen hier Position beziehen, um präventiv neonazistischen Orientierungen und gruppierungsbezogenen Ablehnungen ihrer Adressat*innen vorzubeugen, sowie ihrem Bildungsauftrag nachzukommen. Doch reicht es dabei aus, abstruse Theorien zu dekonstruieren? Wenn ein zentrales Merkmal dieser ist, mit Verweis auf die vermeintliche Verschwörung immer wieder einen Letztbegründungsanspruch zu generieren, lohnt überdies der Blick auf die individuellen Funktionen, die verschwörungsideologische Erklärungen für Jugendliche bergen. Dieses Seminar der AGJF Sachsen für Fachkräfte der Jugendhilfe und Sozialen Arbeit möchte diesen Blick wagen. Mehr Informationen

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26.04. | LPZ: Unterstützungsangebote für Migrant*innenorganisationen | Leipzig

Ihr habt eine tolle Projektidee, wisst aber nicht genau, wie Ihr sie umsetzen könnt? Ihr wollt einen Verein gründen, aber wisst nicht, was Ihr dafür eigentlich machen müsst? Euer Verein ist schon seit Jahren aktiv und stellt Anträge, aber diese Buchhaltung raubt Euch noch den letzten Nerv? Wer unterstützt eigentlich speziell Euch Migrant*innen und in Migrant*innenorganisationen Aktiven in Leipzig?

Der Verband Binationaler Familien und Partnerschaften und der Dachverband Sächsischer Migrantenorganisationen möchten Euch gerne einladen, die Leipziger Akteur*innen kennenzulernen, die Euch unterstützen können! Mehr Informationen

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28.04. | Kicken ohne Rechts 2018 | Schwarzenberg

Das „Kicken ohne Rechts“ ist eine feste Institution in der Vereinsarbeit von Agenda Alternativ e.V. Hier geht es um mehr, als um den Sieg auf dem Feld. Es geht um ein friedliches Miteinander frei von Diskriminierung, Sexismus und Homophobie. Wir wollen Spaß zusammen haben und keinen verbissenen Wettbewerb mit möglichen Verletzungen. Jede und jeder ist herzlich eingeladen, mitzukicken und Freundinnen und Freunde mitzubringen. Egal, ob nur zugeschaut oder selbst Schweiß vergossen wird – Ein Tag mit lieben Menschen ist euch gewiss. Also Turnschuhe geschnürt, Termin weitergesagt und ab nach Schwarzenberg! Mehr Informationen

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01.05. | Hand in Hand. Kulturbündnis 1.Mai | Chemnitz

Am 1. Mai wird die Nazipartei "Der III. Weg" durch Chemnitz marschieren. Die Demo ist seit fast einem Jahr angemeldet und wird bundesweit mobilisiert. Die Stadt rechnet für den 01.05.2018 mit dem bisher größten Naziaufmarsch in Chemnitz. Aus diesem Grund veranstaltet das Kulturbündnis "Hand in Hand" an diesem Tag ein Open Air am Lokomov, in der Augustusburger Straße 108. Zusammen mit Chemnitzer Bands und DJs werden wir den Nazis zeigen was wir von ihnen halten!!!

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01.05. | 1.Mai - Vielfalt Festival | Chemnitz

Die Initiator_innen des "1. Mai - Vielfalt Festival" lieben das Leben in #VIELFALT in #Chemnitz und möchten alle herzlich einladen, gemeinsam diese Vielfalt zu leben. In Sicht- und Hörweite zeigen sie so ihren FRIEDLICHEN Protest gegen die menschenfeindliche, rassistische und völkische Ideologie der rechtsextremen Partei "Der Dritte Weg", die auf Ausgrenzung, Diskrimierung und Terror basiert und in Chemnitz keinen Platz hat. Lust mitzuwirken? Einfach melden unter info@jugendkulturbox.de
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03.05. | Lügenpresse und Mainstream | Wurzen

Die so genannte Lügenpresse, sie ist in aller Munde. Nicht nur Umfragen belegen, dass es hunderttausende Menschen gibt, die glauben, dass die Medien sie anlügen; auch die Sachbuch-Bestsellerlisten zeigen, wie ungebrochen populär diese Annahme ist: Unter den Top 10 findet sich konstant mindestens ein Titel aus dem Kopp-Verlag, der vorgibt, die „Wahrheit“ darüber zu erzählen, was die Medien verschweigen. Der Leipziger Journalist und Medienkritiker Dr. Uwe Krüger holt das Publikum jetzt mit seinem Buch „Mainstream – Warum wir den Medien nicht mehr trauen“ genau da ab. Statt aber Verschwörungstheorien zu präsentieren und zu sich selbst, ins Nichts oder die dort benachbarte Kopp-Welt führende Fußnoten, wirft Krüger Fragen auf, die Journalisten und ihrem Publikum tatsächlich zu denken geben sollten. Mehr Informationen

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08.05. | Fachtag: Fachsalon 10 Jahre MUT | Chemnitz

Mit dem Projekt »Wer hat Mut?« begann 2008 bei der AGJF Sachsen eine intensive Auseinandersetzung mit Neonazismus und Rassismus in Sachsen. Fachkräfte hatten sich von Beginn an mit etablierten neonazistischen Strukturen und gezielten Übernahmeversuchen in Projekten und Einrichtungen auseinander zu setzen. Heute hat sich das Angebotsspektrum MUT von Seminaren und Fachtagungen zu regelmäßigen, kurz- und langfristigen Beratungs- und Fortbildungsangeboten weiter entwickelt. Wichtiges Ziel aktuell ist die integrative Öffnung der Jugendarbeit auch für jugendliche Migrant*innen. Die Veranstaltung soll auf Zurückliegendes blicken, aktuelle Themen in die Diskussion bringen, zukünftige Aufgaben gemeinsam in Augenschein nehmen und die Ergebnisse in Begegnungen würdigen.
Mehr Informationen und Anmeldung

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09.05. | Fachtag: Beyond Boundaries | Dresden

Rechtspopulistische wie antidemokratische Positionen und Haltungen sind nicht nur in Deutschland sagbarer geworden. Ihre Normalisierung stellt eine europäische Herausforderung dar, mit der Menschen und Projekte der Jugendarbeit international konfrontiert sind. Angesichts unterschiedlicher Bedingungen vor Ort findet Jugendarbeit bereits verschieden lokale Ansätze für demokratische Bildung und Prävention in der Praxis. Die Veranstaltung der AGJF Sachsen möchte zum Austausch darüber anregen, wie diese gebündelt werden können. Ziel ist die Weiterentwicklung und Stärkung von Jugendarbeit als demokratischer und solidarischer Instanz im europäischen Kontext durch eine gemeinsame Positionierung und Qualitätsentwicklung.
Mehr Informationen und Anmeldung

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Save the date!

03.06. | Demonstration gegen Abschiebehaft | Dresden

Der Sächsische Flüchtlingsrat e.V. ruft zur Demo am 3. Juni gegen Abschiebehaft auf. Weitere Infos findet Ihr bald auf der Website des Sächsischen Flüchtlingsrates.

Zudem freut sich der Flüchtlingsrat über Spenden:

"Wir benötigen für's Demonstrieren noch ein wenig Geld, also wenn ihr ein wenig über habt, spendet gegen eine zutiefst unmenschliche "Verwaltungspraxis". Zur Kampagne


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16.06. | Tag der Offenen Gesellschaft | bundesweit

Die große Mehrheit in unserem Land lebt gerne in einer offenen Gesellschaft. Das gerät viel zu oft in Vergessenheit in Zeiten von Fake News, Hass und Hetze. Deshalb geht die Die Offene Gesellschaft im Sommer einfach mal raus und tun was Ungewöhnliches - an vielen hundert Orten gleichzeitig. Auf Gehwegen, Marktplätzen und Hausdächern, in Parks, Gärten oder am Strand - überall im Land feiern wir ein neues Bürgerfest, ein riesengroßes Dinner für die Demokratie. Egal ob Hipster oder Rentnerin, eher konservativ oder weltverbesserisch, schon heimisch oder gerade erst angekommen: am Tag der offenen Gesellschaft treffen wir uns und zeigen gemeinsam Haltung.

Schon beim allerersten Tag der offenen Gesellschaft 2017 waren mehr als 20.000 Menschen dabei - von Aachen bis Cottbus, von Bremen bis Freiburg. Selbst in Finnland, Portugal und Italien luden Menschen zur Tafel.  Daraus soll eine neue gute Tradition werden, ein neuer Feiertag. Seien Sie 2018 dabei und feiern Sie den Tag der offenen Gesellschaft! Als Gast oder mit Ihrer eigenen Tafel vor Ort...

Eigene Tafel anmelden


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11.09. | Fachtag: Geschlecht: entweder drei oder keins | Dresden

Gemeinsam mit Aktivist*innen und Expert*innen möchten LSBTTIQ*-Vereine in Sachsen mit dem Fachtag „Geschlecht: entweder drei oder keins. Herausforderungen und Chancen der Neuregelung des Personenstands“ am 11.09.2018 in Dresden Fachkräfte aus den Bereichen Bildung und Erziehung, Gesundheit und Familie für die Thematik sensibilisieren. Gleichzeitig sollen deren Bedarfe und Anregungen für die Umsetzung einer geschlechterreflektierten sozialen Praxis in ihren entsprechenden Ressorts eruieren. Ziel ist es, diese in einer Expert*innenkommission am 12.09.2018 in Handlungsempfehlungen oder Positionspapiere zu überführen.  Mehr Informationen

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08.11. | Fachevent: Stark im Land | Dresden

Im Rahmen des Programms Stark im Land – Lebensräume gemeinsam gestalten möchte die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung zum Austausch von Fachkräften und Engagierte im ländlichen Raum rund um das Thema Kinder- und Jugendbeteiligung in ländlichen Räumen, lokale Kulturen und Praxisaustausch jetzt schon auf folgende Veranstaltung aufmerksam machen: Fachevent Stark im Land 08.11.2018, ca. 10:00- 16:00 Uhr im Impact Hub, Dresden. Weitere Informationen zum Programm sowie dessen Inhalt erfahren Sie in einer gesonderten Einladung und der Homepage.

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Fristen, Fristen ... und Möglichkeiten

30.04. | Projektförderung | Sebastian-Cobler-Stiftung für Bürgerrechte

Die Sebastian Cobler Stiftung für Bürgerrechte engagiert sich für die Wahrung verfassungsmäßiger Grundrechte, für Gleichberechtigung sowie Toleranz und fördert entsprechende Projekte. Ein weiterer Schwerpunkt: Die Hilfe für politisch, rassisch, religiös Verfolgte, für Flüchtlinge und Behinderte. Förderanträge können zweimal im Jahr eingereicht werden. Nächste Antragsfrist ist der 30.04.2018 Mehr Informationen

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02.05. | Preis "Projekt Nachhaltigkeit" | Regionale Netzwerkstellen Nachhaltigkeitsstrategien

Bis zum 2. Mai 2018 können sich Initiativen und Vereine, Privatpersonen, Unternehmen oder Kommunen für einen Preis beim "Projekt Nachhaltigkeit" bewerben. Bundesweit werden 40 Projekte ausgezeichnet und erhalten ein Preisgeld von je 1.000 €. Schwerpunktthemen sind: Konsum, Mobilität, Quartiersentwicklung, Stadt-Land / Ländlicher Raum.
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11.05. | Projektförderung | Dirk-Oelbermann Stiftung

Projektgruppen im Südraum Leipzig können sich noch bis zum 11. Mai 2018 für eine Förderung der Dirk-Oelbermann-Stiftung bewerben. Die Stiftung fördert Vereine, freie Träger, Interessengemeinschaften und Stiftungen, die kulturelle, soziale und politische Projekte und Bildungsangebote entwickeln und realisieren mit bis zu 5.000€.
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20.06. | Plakatwettbewerb: "Wir suchen Streit!" | Bildungsstätte Anne Frank

Für welche Ideale willst du streiten?
Was willst Du verteidigen?
Wo siehst Du unsere demokratische Gesellschaft aktuell am stärksten bedroht?

Die Bildungsstätte Anne Frank ruft mit zahlreichen Kooperationspartner_innen junge Menschen auf, unter dem Motto "Wir suchen Streit!" eigene Plakate zu diesen Fragen zu gestalten. Es winken tolle Preise. Einsendeschluss ist der 20. Juni 2018. Mehr Informationen

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fortlaufend | Jugend gegen Extremismus | Robert-Bosch-Stiftung

Die Robert-Bosch-Stiftung fördert im Programm "Jugend gegen Extremismus" Projekte gemeinnütziger Jugendgruppen, die sich aktiv gegen extremistische Strömungen und Hate Speech in ihrem Umfeld einsetzen. So können sich z.B. Vereine, Jugendhäuser, Schuklassen oder religiöse Gruppen fortlaufend noch bis zum 01.11.2018 für eine Förderung von Projekten bewerben, die mind. 3 Monate dauern und nicht mehr als 10.000€ kosten. Mehr Informationen

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Neues aus dem Sprecher_innenrat

Diese Rubrik ist den Mitgliedern des Netzwerks Tolerantes Sachsen vorbehalten.
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Neues von den Mitgliedern!

Augen auf e.V. und Kulturbüro Sachsen e.V. | Neonazi-Festival ist Ergebnis langjähriger Kontinuität

Zahlreiche gesellschaftliche Gruppen, Initiativen und Verbände rufen dazu auf am 20./21. April 2018 im ostsächsischen Ostritz mit unterschiedlichen Aktionsformen ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen oder entschlossen gegen Neonazis und Rassismus zu demonstrieren. Anlass für diese Aktivitäten ist das extrem rechte „Schild und Schwert“-Festival. Aus Sicht des Vereins Augen auf e.V. aus dem Landkreis Görlitz und dem Kulturbüro Sachsen e.V. ist das Neonazi-Festival in Ostritz das Ergebnis einer langjährigen Kontinuität organisierter neonazistischer Strukturen und Zusammenhänge in Ostsachsen. Die Region kann auf eine lange rechtsextreme Geschichte zurückblicken, die sich an unterschiedliche Punkten festmachen lässt. Zur gemeinsamen Pressemitteilung

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Vielfalter | Erneuter Angriff auf das Café HotSpot

In der Nacht vom zweiten auf den dritten April 2018 wurden die Frontscheiben des Café HotSpot am Obermarkt 6 in Görlitz eingeworfen. Zur Pressemitteilung des Café HotSpot. Es ist der zweite Angriff in diesem Jahr: Anfang Januar hatten Unbekannte, vermutlich mit einem Feuerwerkskörper, die Eingangstür des Cafés zerstört.

Wir möchten uns den Solidaritätsbekundungen von Vielfalter - Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Görlitz anschließen: "Nicht zum ersten Mal wurde das Projekt, das sich als 'interkultureller Erprobungsraum' aktiv der Integration und der Gestaltung einer weltoffenen Gesellschaft widmet, Ziel eines gewalttätigen Angriffs. Wir verurteilen diese Tat und sind fassungslos und wütend über so viel zur Schau gestellten Hass und Engstirnigkeit!"

Mehr Informationen zum Café HotSpot und im SZ-Portrait

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Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. | NDK-Statements zu Anfeindungen des „Neuen Forum für Wurzen“

Unterstellungen, Bedrohungen, Verunglimpfungen – das Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. (NDK) aus Wurzen sieht sich seit Jahresbeginn vermehrt Anfeindungen und Hetze ausgesetzt. Der Wurzener Christoph Mike Dietel, Gründer eines Vereins mit dem Namen „Neues Forum für Wurzen“, bezeichnet das NDK in E-Mails, Blogeinträgen und auf seiner Facebook-Seite als „Hetzwerk“ und „Politbüro“. Mitarbeiter_innen des Vereins werden u.a. als „Faulunken“ und „Mitesser“ verunglimpft. Ziel verbaler Attacken sind zudem Oberbürgermeister und Stadtverwaltung. Nach Anschlägen auf zwei Gastronomiebetriebe, betrieben von Vorstandsmitgliedern des „Neuen Forums für Wurzen“, unterstellte Dietel dem NDK Verbindungen in die „kriminelle Szene“, welche für diese Anschläge verantwortlich sei (NFW 06.04.17). Das NDK hat jedwede Anschuldigung der Verantwortung für diese Tat entschieden zurückgewiesen und lässt rechtliche Schritte gegen die Behauptung prüfen.

Schon auf einer Kundgebung des „Neuen Forum für Wurzen“ Ende März wurde das Netzwerk attackiert. Die wiederholte Forderung: Dem NDK die Förderung entziehen. Unter den Teilnehmenden befanden sich unter anderem der Sprecher des Cottbusser Vereins „Zukunft Heimat“, Hans-Christoph Berndt, der ehemalige Legida-Chef und ein früherer NPD-Stadtrat aus Wurzen. Beworben wurde die Kundgebungen u.a. auf der rechten Hetz-Seite „Journalistenwatch“ (Informationen dazu DIE ZEIT, 17.12.2107).

Neben der Hetze ist auch eine andere Entwicklung in Wurzen besorgniserregend: Es häufen sich die gewalttätigen Angriffe auf Asylsuchende. Die RAA Opferberatung zählt Wurzen zu einem der Brennpunkte rechter Gewalt. Zuletzt machten Übergriffe auf ein Wohnhaus Geflüchteter und auf eine schwangere Frau aus Eritrea Schlagzeilen. Das Fahrzeug eines Vereinsvorstandes des NDK wurde bereits mehrmals sabotiert.

Das Netzwerk für Demokratische Kultur erklärt sich mit allen Betroffen dieser Attacken solidarisch und fordert alle Demokrat_innen in Wurzen auf, dieser Hetze deutlich zu widersprechen und ein klares Zeichen für demokratische Werte und die Achtung der Menschenrechte zu setzen.
Zu den Statements des NDK


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RAA Sachsen e.V. Opferberatung (u.a.) | Offen

Feuerwehr und Integration? Bisher nicht gerade ein Schwerpunkt. Feuerwehren als flächendeckende lokale Strukturen im Gemeinwesen sind häufig in sich geschlossen und eher konservativ – so das allgemeine Bild. Hier setzt das Kooperationsprojekt OFFEN der RAA Sachsen, der RAA Hoyerswerda/ Ostsachsen und des Landesfeuerwehrverbandes an. Es hat sich das Ziel gesetzt, die Zugangsschranken der Feuerwehren in Sachsen abzubauen und schrittweise die Interkulturelle Öffnung voranzutreiben. Dazu werden passgenaue Schulungen an der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule in Nardt angeboten. Dabei reichen die Themen von Flucht und Asyl bis hin zu der Vermittlung von Interkulturellen Kompetenzen. Ziel ist es, die Teilnehmer_innen für einen offenen, respektvollen und angemessenen Umgang mit Geflüchteten zu sensibilisieren und Vorbehalte zu entkräften. In einer weiterführenden modularen Ausbildung, welche im Februar startete, werden Multplikator_innen ausgebildet, die als Ansprechpartner_innen in ihren eigenen Feuerwehren für das Themenfeld fungieren sollen. Darüber hinaus unterstützen die beiden RAAs regionale Bestrebungen einzelner Feuerwehren, die gerne Migrant_innen in ihre Einsatzabteilung aufnehmen möchten. Für Interessent_innen aus Feuerwehr und Kooperationsnetzwerken steht das Team gern zur Verfügung.

Mehr Infos beim Team von Offen:
Denny Saul: saul@raa-hoyerswerda.com
Luisa Partusch: partusch@raa-sachsen.com


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Sächsischer Flüchtlingsrat | Abschiebungshaft - Rückblick Diskussion und weitere Termine

Abschiebungshaft wird kommen. Vollzogen in Dresden sollen noch in diesem Halbjahr Menschen zum Zweck der Abschiebung inhaftiert werden. Über rechtswidrige Haftbeschlüsse, den Rechtsbeistand, die Gesundheitsversorgung sowie den Beirats diskutierten am 12. April Abschiebungshaft Frank Gockel, Berater von Menschen in Abschiebehaft in Büren, NRW, Geert Mackenroth, Sächsischer Ausländerbeauftragter, und Petra Zais, MdL, Bündnis 90/ Die Grünen. Zum Rückblick auf die Diskussion

Wir tingeln weiterhin durch Sachsen und informieren zum Thema. Die nächsten Termine:

Den Vortrag könnt ihr unkompliziert über gartner@sfrev.de buchen.

Und am 3. Juni heißt es dann: Protest gegen das Gesetz! In Dresden, 15 Uhr vorm Hauptbahnhof geht es los. Mehr Infos folgen. 
 

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Stellenausschreibungen

PokuBi | Stellenausschreibung: Geschäftsführung/Verwaltung (32h/Woche) | Dresden

Die LAG politisch-kulturelle Bildung Sachsen (pokuBi) sucht zum 01.05.18 eine*n Mitarbeiter*in für Geschäftsführung/Verwaltung (32h/W, Vergütung nach TvÖD 9) in Dresden. Das Bewerbungsverfahren ist anonym, um Diskriminierungen zu vermeiden. Bewerbungsschluss ist bereits der 20.04.18. Zur Stellenausschreibung


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Spenden gesucht!

Treibhaus e.V. Döbeln | FomularLotse - Crowdfunding Kampagne

Seit dem 9. April, starten wir mit unserer Crowdfunding Kampagne zur Finanzierung des Projekts FormularLotse auf Startnext. Die Idee dahinter ist ganz einfach: Für fast alle Bereiche des täglichen Lebens gibt es in Deutschland ein Formular. Ausbildung, Arbeit, Wohnung, Kinderbetreuung und vieles mehr. Formulare ausfüllen zu können, ist eine notwendige Grundlage zur Teilhabe. Formulare richtig auszufüllen, kann lebensnotwendig sein. Der FormularLotse hilft Geflüchteten und Menschen mit Leseschwäche, mit einem FormularCheck und dem FormularArchiv beim Ausfüllen von notwendigen Dokumenten. Wir durchdringen den Bürokratie-Dschungel. Mit eurer Spende und Unterstützung helft ihr uns dabei, das Projekt FormularLotse bekannter zu machen, auszubauen und viele Menschen an unserer Gesellschaft teilhaben zu lassen. Weitere Informationen zur Projektidee haben wir in einem kurzen Video und hilfreichen Texten auf Startnext für euch zusammengetragen. Macht mit!
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Kulturbüro Sachsen e.V. | Crowdfunding Kampagne für Doku zum Theaterprojekt "Wie Hexen eben sind..."

Der Kulturbüro Sachsen e.V. hat 2016 das Theaterprojekt „Wie Hexen eben sind…“ Kinder spielen anders sein mit Kindern mit und ohne Flucht- und Migrationshintergrund und deren Eltern umgesetzt. Aus verschiedenen Perspektiven versuchten die Akteur*innen eine über die Fantasie gelingende Bewältigung von Kriegsereignissen. Begleitet wurden die Kinder dabei von Mitarbeiter*innen der Fachstelle Jugendhilfe des Kulturbüro Sachsen e.V., sowie einem Theaterpädagogen. Auch die Eltern der Kinder waren beteiligt. Nun soll eine Dokumentation über den Erarbeitungsprozesses des Theaterstücks entstehen. Darin wird auch das komplette Theaterstück zu sehen sein. Das Ergebnis wird ein ca. 45 minütiger Film, der als Inspiration, Anregung und Lehrmaterial genutzt werden kann und kostenlos als Download zur Verfügung stehen wird. Für die Umsetzung dieses Vorhabens benötigen wir Ihre Unterstützung! Helfen Sie uns mit einer Spende für unsere Crowdfunding Kampagne auf betterplace. Mehr Informationen


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360° | Interessante Projekte und Initiativen
In dieser Rubrik möchten wir Euch Projekte von Initiativen vorstellen, die (noch) nicht Mitglieder im Netzwerk sind, aber zu ähnlichen Themen wie Ihr arbeiten und vielleicht interessant sein könnten.

Call for Papers | IDZ: „Demokratie und Zivilgesellschaft im ländlichen Raum“ 

Wie hängen Strukturbedingungen, soziale Ungleichheit, und regionale Prägungen der politischen Kultur zusammen mit dem gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort, mit Diskriminierung, Vorurteilen, Rechtspopulismus und Rechtsextremismus? Das Schwerpunktheft „Demokratie und Zivilgesellschaft im ländlichen Raum“ der Schriftenreihe „Wissen schafft Demokratie“ (WsD) vom Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) fasst regionale und globale Debatten, aktuelle Forschungsbeiträge und Erfahrungen der zivilgesellschaftlichen Praxis zusammen. Papereinsendungen sind herzlich willkommen!
Mehr Informationen

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Hörenswert | de:hate-Podcast

Rechte Ideologien haben viele Gesichter und Erscheinungsformen - mal aggressiv mit offener Hetze, mal subtil mit verschleiernder Rhetorik. Immer wieder hören wir, dass es wichtig sei, dem etwas entgegenzusetzen, um den Rechtsextremen keine Chance zu geben, keinen Fußbreit zu überlassen. Aber wie?

Die beiden Reporter_innen Matthias Goedeking und Viola Schmidt begeben sich auf die Suche nach der passenden Antwort: Im Projekt DE:HATE der Amadeu Antonio Stiftung ist ein Podcast entstanden, der in mehreren Folgen über unterschiedliche rechte Ideologien aufklärt. Neben notwendigem Hintergrundwissen und Analysen geht es auch darum, dieses Wissen einzusetzen, um extrem rechten Ideologien im Alltag - online wie offline - etwas entgegenzusetzen.

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Newsletter des Netzwerk Tolerantes Sachsen
Redaktionsschluss: 13.04.2018

Redaktion: Förderverein Tolerantes Sachsen e.V.
Annegret Ode (Koordinatorin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Homepage: www.tolerantes-sachsen.de
Kontakt: koordination@tolerantes-sachsen.de
Tel: 0178 544 58 07

Erscheinungsdatum: 16.04.2018
Nächster Redaktionsschluss: 08.06.018
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