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Netzwerk Tolerantes Sachsen | Informieren - Vernetzen - Vertreten
Newsletter 6 - 2017

Themen dieser Ausgabe

Begrüßung

Veranstaltungen

13.12. | Buchvorstellung und Diskussion: Offene Streiträume | Chemnitz

14.12. / 20.12. | Ausstellung: Ein muslimischer Mann - kein Muslimischer Mann?! - auch zum Ausleih | Leipzig

14.12.  | Unter Männern - Schwul in der DDR (Film und Diskussion)| Leipzig

10.01. | Podiumsdiskussion: Zwei Jahre nach dem Naziüberfall auf Connewitz |  Leipzig

26.01. | Der goldene Aluhut - die Welt der Verschwörungstheorien | Annaberg-Buchholz

Mehr Veranstaltungen im TolSax-Kalender auf facebook



Save the date!

11.04. | Fachtag „Nächstenliebe – Polizei – Gesellschaft. Vernetzt für eine starke Demokratie“ | Bautzen

20./21.04. | Call for Papers zum Kolloquium „Die Mitte ist ein Ort in der Hölle“ | Dresden



Fristen, Fristen ... und Möglichkeiten

15.02. | Projektförderung | Stiftung :do

25.02. | Neulandgewinner | Robert Bosch Stiftung

Fortlaufend | Frauen-ID Projekt | Paritätisches Bildungswerk Bundesverband e.V. (PB)



Neues aus dem Sprecher_innenrat

Die neuen Sprecher_innen

Das war TolSax 2017 | Unser Jahresrückblick

Ein Teil dieser Rubrik ist den Mitgliedern des Netzwerks Tolerantes Sachsen vorbehalten.
Mehr Informationen zur Mitgliedschaft



Neues von den Mitgliedern!

Bon Courage und RAA | Betroffene rassistischer Gewalt haben eine Stimme!

Sächsischer Flüchtlingsrat | Dossier Abschiebungen, Querfeld und Stellenausschreibungen

Evangelische Akademie Meißen und Kinder- und Jugendring Sachsen e.V. | veröffentlicht: Perspektivenpapier der Tagung "Wenn nicht jetzt, wann dann... Schlussfolgerungen für die sächsische Kinder- und Jugendpolitik

Kulturbüro Sachsen | Drei Publikationen

Ausländerrat Dresden | Stellenausschreibung Stellv. Leitung mehrsprachige Kita

Gerede e.V. | Stellenausschreibung Beratung "Queer durch Sachsen"



360° | Interessante Projekte und Initiativen

Zukunft? | Stellungnahme des Bundesverband Mobile Beratung zur Überwachung von Demokratieprojekten durch den Verfassungsschutz in Hessen

DRK Sachsen | Stellenausschreibung Referent_in Gewaltschutz Flüchtlingsunterkünfe


Impressum

Begrüßung
Liebe Engagierte,

Ach, so ein ruhiger Advent zwischen Lebkuchen und Kerzen, mal durchatmen und Kraft sammeln für die Herausforderungen des kommenden Jahres. Das wäre schön!

Aber die Realität in vielen Projekten sieht oft anders aus. Auf den letzten Metern des Jahres jagt ein Termin den nächsten, Weihnachtsfeier hier, Projektabrechnung dort und alle Budgets müssen stimmen. Und was passiert noch? Die Veröffentlichung des Sachsen-Monitors 2017 bringt keine allzu großen Überraschungen. Ja, wir haben immer noch ein beachtliches Problem mit Rechtsextremismus. Zu diesem Urteil kommt auch der zuständige Beirat.

Wir hoffen inständig, dass diese wissenschaftlichen Erkenntnisse auch den designierten Ministerpräsidenten Michael Kretschmer zu einer klaren Haltung bestärken. In diesem Sinne ist es sehr erfreulich, dass nach der Abstimmung im WOS-Beirat schon Anfang Dezember der Weg freigemacht wurde, im nächsten Jahr zahlreiche Projekte mit bislang insgesamt 3,5 Mio. Euro zu fördern.

Mit Sorge blicken wir derzeit nach Hessen. Dort ist geplant, dass ab Januar der Verfassungsschutz  die „Zuverlässigkeit“ der Träger und deren Angestellten überprüfen kann und er der Einstellung neuer Mitarbeiter_innen zustimmen muss. Der Bundesverband Mobile Beratung stuft diese Vorhaben als unzulässigen Eingriff in die Trägerautonomie und die Selbstbestimmungsrechte der Mitarbeiter_innen ein. Das wäre dann die Extremismusklausel reloaded - oder genauer - potenziert. Wir hoffen sehr, dass dieses Vorhaben nicht Realität wird, denn ein wirkungsvolles Engagement gegen demokratiefeindliche Bestrebungen bedarf einer guten Zusammenarbeit zwischen Politik und Zivilgesellschaft.

Wenig weihnachtlich gingt es auch in der vergangene Woche auf der IMK in Leipzig zu. Unter Leitung unseres Innenministers Markus Ulbig (CDU) wurde unter anderem diskutiert, zukünftig wieder nach Syrien abzuschieben. Harsch kritisiert wurde der Vorschlag u.a. vom Sächsischen Flüchtlinsrat und arche noVa. Welche Ängste er unter den syrischen Geflüchteten in Sachsen schürte, deckte ein Beitrag des MDR auf. Kurz aufatmen hieß es dann, als klar war: Der Abschiebestop wird erstmal bis Ende 2018 verlängert. 

Wir hoffen euch bleibt nun etwas Zeit, auf die erfolgreichen Momente in diesem Jahr zu schauen: Wir alle haben mit zahlreichen Veranstaltungen, Projekten, Seminaren, Fachtagen und Kampagnen Probleme benannt und um Lösungen gerungen. Wir haben uns für eine gelebte demokratische Kultur, für Geflüchtete und einen Austausch auf Augenhöhe eingesetzt und vielerorts Ideen gesät von Vielfalt, Akzeptanz und Menschenwürde. Mögen sie wachsen und gedeihen im nächsten Jahr!

Einen kleinen Einblick in die Ergebnissen möchte dieser Newsletter geben. Und wir vom TolSax möchten auch nochmal zurückschauen auf die Aktivitäten des Netzwerks 2017. Wir haben uns bemüht, Euch zu unterstützen. Habt Ihr Kritik oder Anregungen? Dann lasst es uns wissen. Wir freuen uns auf 2018 mit Euch!

In diesem Sinne wünscht Euch viel Freude bei der Lektüre dieses Newsletters

Annegret Ode
Koordination Netzwerk Tolerantes Sachsen

Ihr erreicht mich unter:
koordination@tolerantes-sachsen.de | 0178 54 45 807

Anmerkung: Die Einleitung spiegelt nicht die Meinung des Netzwerkes oder des Sprecher_innenrates wieder, sondern einzig der Verfasser_innen.

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Aktuelles
Veranstaltungen

13.12. | Buchvorstellung und Diskussion: Offene Streiträume | Chemnitz

18:30 | AJZTalschock, Chemnitztalstr. 54, Chemnitz

Wie politisch ist Jugendarbeit? Ein Blick auf die Vergangenheit zeigt: Politische Bewegungen sind Impulsgeber und Initialzündung für fachliche Selbstverständnisse und pädagogische Konzepte und umgekehrt. Die Offene Arbeit war dabei der konsequenteste Versuch, schützende Freiräume für junge Menschen jenseits der engen Grenzen staatlich verordneter Angebote zur Jugendbetreuung zu schaffen. In der 2014 erschienen Publikation „Alles verändert sich, wenn wir es verändern“ reflektieren Mitstreiter*innen der Offenen Arbeit Erfurt die bewegte Geschichte und Gegenwart angesichts tiefgreifender und stetiger Veränderungen: Was bedeutet Offene Arbeit im Wandel der Zeiten? Was ist von den Zielen und Ideen der Aktiven von damals geblieben? Welche Wege sind unter den veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu gehen, um diese Ziele und Ideen weiterzuverfolgen?

Die Autor*innen Matthias Weiß, Renate Lützkendorf und Wolfgang Musigmann nähern sich diesen Fragen aus verschiedenen Perspektiven. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion: Wie und wo lassen sich die Ansätze der Offenen Arbeit übertragen, um auch in anderen Handlungsfeldern offene Streiträume zu schaffen? Eine Veranstaltung von AGJF Sachsen und des AJZ Chemnitz.  Mehr Informationen
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14.12. / 20.12. | Ausstellung: Ein muslimischer Mann - kein Muslimischer Mann?! - auch zum Ausleih | Leipzig

16/17-19 Uhr | Pöge-Haus, Hedwigstraße 20, Leipzig

Das voruteilsbeladene Bild vom muslimischen Mann ist Thema der Ausstellung des Modellprojektes "Vaterzeit im Ramadan?!". Welche Bilder habe ich, wenn ich mir einen muslimischen Mann vorstelle? Sehen ich einen hippen, einen feinen, einen alten, einen gut aussehenden Mann oder doch in erster Linie eher einen bärtigen mit Jelabiya? Was stelle ich mir vor, geht es um die Rolle des “muslimischen” Vaters in seiner Familie? Sehe ich einen glücklichen Menschen, der sein Herz an sein Kind verloren hat, oder den Tyrannen am Wohnzimmertisch?
Die Ausstellung "Ein muslimischer Mann - kein muslimischer Mann?!" ist noch am 14. Dezember (16 bis 19 Uhr) und 20. Dezember (17 bis 19 Uhr) im Leipziger Pöge-Haus anzusehen. Es wird gezeigt, was sein kann und was ist und stellt die BesucherInnen vor die Herausforderung, das eigene Bild zu hinterfragen. Mehr Informationen

Anschließend kann die Ausstellung sehr gerne von interessierten Initiativen in ganz Sachsen ausgeliehen werden. Bei Rückfragen wenden Sie sich an Derya Yarici


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14.12.  | Unter Männern - Schwul in der DDR (Film und Diskussion)| Leipzig

19:30 | die NaTo, Karl-Liebknecht-Straße 46 Leipzig

Im Dokumentarfilm „Unter Männern - Schwul in der DDR“ begegnet Regisseur Ringo Rösener sechs schwulen Männern, die in der DDR lebten und die zum Teil erstmals offen über ihre Sexualität sprechen. Nach und nach lassen sie ihn an ihren eigenen persönlichen Geschichten teilhaben und sprechen von ihrem Leben in einem vermeintlich uniformen Staat.
Zu diesen Geschichten gehört auch jene von Eddi Stapel.

Im Anschluss an die Dokumentation diskutieren Ringo Rösener (Regisseur des Films), Jörg Litwinschuh (Geschäftsführender Vorstand Bundesstiftung Magnus Hirschfeld), Barbara Wallbraun (freiberufliche Film- und Medienpädagogin) und Volker Beck (MdB a.D. und Gründungsmitglied des LSVD) (angefragt) über die homosexuelle Emanzipationsbewegung in der DDR und das Leben und Wirken von Eduard Stapel.

Moderation: Oliver Strotzer (SPDqueer Sachsen)

Eine Kooperation von: RosaLinde Leipzig e.V., Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, Cinémathèque Leipzig e.V. und SPDqueer Sachsen

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10.01. | Podiumsdiskussion: Zwei Jahre nach dem Naziüberfall auf Connewitz |  Leipzig

19:00 | UT Connewitz, Wolfgang-Heinze-Str. 12a, Leipzig

Während am Abend des 11. Januar 2016 in der Leipziger Innenstadt LEGIDA seinen Jahrestag feiert, sammeln sich zeitgleich in Connewitz etwa 250 Neonazis zu einem kurzen aber heftigen Überfall auf den Stadtteil. Bewaffnet mit Messern, Totschlägern und Pyrotechnik zerstören sie zahlreiche Schaufenster und Geschäfte in der Wolfgang-Heinze-Straße. Eine Wohnung gerät in Brand. Kurz darauf nimmt die Polizei 215 der mutmaßlichen Täter fest. Mögliche Beweismittel werden kaum gesichert. Es war der größte Neonaziangriff in Leipzig seit den 1990er Jahren und offensichtlich wurde er langfristig vorbereitet. Die Täter reisten aus verschiedenen Bundesländern an und entstammen dem weiten Spektrum der extremen Rechten. Unter ihnen Kampfsportler, Hooligans und Mitglieder militanter Neonazigruppierungen. Viele von ihnen sind bereits polizeilich bekannt. Zwei Jahre nach dem Angriff gehen die Ermittlungen und die Strafverfolgung nur schleppend voran.

Den Jahrestag nimmt Chronik.LE zum Anlass, um gemeinsam mit der Journalistin Heike Kleffner und Betroffenen des Überfalls darüber ins Gespräch zu kommen, was sich in den vergangen beiden Jahren getan hat. Wer waren die mutmaßlichen Täter? Wie steht es um die juristische Aufarbeitung des Überfalls? Welche Folgen hat der Angriff für das Viertel und die Betroffenen? Mehr Informationen


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26.01. | Der goldene Aluhut - die Welt der Verschwörungstheorien | Annaberg-Buchholz

20:00 | Alte Brauerei, Geyersdorfer Straße 34, Annaberg-Buchholz

Wir schreiben das Jahr 2018, eine kleine Gruppe von Menschen rätselt (wieder): ist die Erde flach? Ist die NASA eine Institution der Illuminaten, und wir werden seit Jahrzehnten – ach was, Jahrhunderten! - belogen? Vielleicht ist die Erde aber auch hohl, und reptiloide Wesen leben im Inneren. Was sind das überhaupt für komische Streifen am Himmel, und was kann ich tun, damit die geheime Weltregierung meine Gedanken nicht liest? Diesen und anderen Fragen geht „Der goldene Aluhut“ auf den Grund. Die humoristische Aufklärungsinitiative aus Berlin beschäftigt sich mit Verschwörungstheorien und wie man ihnen begegnen kann. Drei Redner führen durch die verrückte Welt der Konspiratisten, informieren und unterhalten zu folgenden Themen: Stefan Sachse: „Reichsbürger & Rechtspopulisten“ Wie Rechte mit Verschwörungstheorien auf Stimmenfang gehen. - Tobias Geißler: „Chemtrails und die kreativen Ideen sich vor ihnen zu schützen“ von Wetterkontrolle, Orgoniten und reinigenden Energien - Giulia Silberberger: „Grüße aus Neuschwabenland“ Woran Flacherdler glauben. Woran Hohlerdler glauben. Und wer in unserer Innererde wirklich wohnt. Eine Veranstaltung von und mit Der goldene Aluthut und dem Soziokulturellen Zentrum Alte Brauerei e.V.  Mehr Informationen


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Save the date!

11.04. | Fachtag „Nächstenliebe – Polizei – Gesellschaft. Vernetzt für eine starke Demokratie“ | Bautzen 

Die ökumenische Arbeitsgemeinschaft „Kirche für Demokratie und Menschenrechte“ veranstaltet am 11. April 2018 im Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen bereits zum 9. Mal den Fachtag „Nächstenliebe – Polizei – Gesellschaft“. Unter dem Motto „Vernetzt für eine starke Demokratie“ sind Angehörige der (Bundes-)Polizei, Haupt- und Ehrenamtliche aus den sächsischen Kirchgemeinden sowie Mitglieder zivilgesellschaftlicher Gruppen und Initiativen zum Informations- und Erfahrungsaustausch eingeladen. Moderierte Arbeitsgruppen und Pausengespräche bieten die Möglichkeit, verschiedene Standpunkte und Perspektiven kritisch zu hinterfragen. Ziel ist es, Verständnis für die jeweils anderen Denkweisen zu entwickeln und eine gewaltfreie Demonstrationskultur zu befördern. Mehr Informationen bald hier
Kosten: 10,00 € inkl. Verpflegung
Anmeldung bei der Evangelischen Erwachsenenbildung Sachsen
Ansprechpartnerin: Peggy Renger-Berka, peggy.renger-berka@evlks.de, Tel.: 0351/65615417


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20./21.04. | Call for Papers zum Kolloquium „Die Mitte ist ein Ort in der Hölle“ | Dresden

Am  20./21.04.2018 veranstaltet das Kulturbüro Sachsen e.V. und Weiterdenken - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen in Dresden das Kolloquium „Die Mitte ist ein Ort in der Hölle“.

These: Die „Mittigkeit“ der politischen Parteien, das Fehlen sichtbarer Positionierung und Polarisierung, auch bei Widerspruch – der (wahrgenommene) Mangel an politischen Alternativen – ist eine Bedingung für das Erstarken rechtspopulistischer Kräfte in Deutschland.

Bei dem eineinhalb-tägigen Colloquium mit 30 Personen aus Wissenschaft und Praxis werden u.a. folgende Fragen zu diskutieren sein: Welche neuen Konzepte gibt es für demokratischen Streit und Polarisierungen, die eine Antwort auf die Politik der Mittigkeit bieten? oder Welche Mechanismen können den einseitigen Mitte-Bezug der Demokratie beenden und/oder überwinden helfen? Kann die angebliche „Spaltung der Gesellschaft“ und die Absage an den „Zusammenhalt der Gesellschaft“ als eine Chance für eine neue Demokratisierung durch neue Lagerbildungen und die Zuspitzung von Debatten begriffen werden? „Einfach mehr streiten und sich dabei anerkennen“: Demokratietheorien gründen oft auf umfassenden ökonomischen, kulturellen und politischen Voraussetzungen. Wie können diese Voraussetzungen geschaffen werden? Funktionieren radikal-demokratische und konfliktorientierte Demokratiekonzepte noch, wenn Rechtspopulist*innen die Konsensorientierung längst gebrochen haben und eher ein Freund-Feind-Klima herrscht?

Aufgerufen werden Wissenschaftler*innen geistes- und sozialwissenschaftlicher Fachrichtungen sowie Praktiker*innen der demokratischen Bildungsarbeit ihre zwei- bis vierseitigen Papers zu unseren Themen- und Fragestellungen einzureichen. Eine Jury aus Wissenschaft und der Praxis wird daraus die Beiträge für das Kolloquium auswählen. Wir bitten um die Einreichung der Paper bis spätestens 05. Februar 2018.

Die Paper bitte als PDF an eitel[ät]weiterdenken.de und michael.nattke[ät]kulturbuero-sachsen.de
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Fristen, Fristen ... und Möglichkeiten

15.02. | Projektförderung | Stiftung :do

Die Stiftung :do fördert Projekte und Initiativen, die zu mehr gesellschaftlicher Teilhabe für alle Menschen unabhängig von ihrer Herkunft beitragen. Spezieller Fokus liegt dabei auf Projekten, die selbstbestimmtes Engagement und Selbstorganisation fördern, zur Verbesserung der rechtlichen Situation Geflüchteter beitragen und Antidiskriminierungsarbeit leisten. Nächste Antragsfrist für Projekte (bis 5000€) ist der 15. Februar 2018 (für Projekte ab 15. März 2018). Zusätzlicher Antragsschluss für Anträge bis 1000 Euro: 15. Mai (für Projekte ab 15. Juni). Mehr Informationen

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25.02. | Neulandgewinner | Robert Bosch Stiftung

Mit dem Programm „Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort“ fördert die Robert Bosch Stiftung engagierte Menschen, die durch ihr Denken und ihr Tun den gesellschaftlichen Zusammenhalt in ländlichen Räumen Ostdeutschlands stärken. Wir begreifen diese Menschen als „mutige Akteure“ und unterstützen sie und ihre Vorhaben darin, ihre Vision von einem besseren Leben zu verwirklichen.Die Robert Bosch Stiftung stellt 900.000 Euro für die Förderung von 15 bis 20 Neulandgewinner-Projekten zur Verfügung. Die Projektförderung ist auf zwei Jahre angelegt. Bewerbungen sind bis zum 25.02.2018 über das Onlineportal möglich.Mehr Informationen

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Fortlaufend | Frauen-ID Projekt | Paritätisches Bildungswerk Bundesverband e.V. (PB)

Ein #Fördertipp des Kulturbüro Dresden: Das Frauen iD Projekt vom Paritätischen Bildungswerk Bundesverband e.V. fördert bis Oktober 2018 kulturell künstlerisch niedrigschwellige Projekte von/mit/für geflüchtete/n Frauen zwischen 18 und 26 Jahren. Neben weiblichen Honorarkräften, Sachkosten, Aufwandsentschädigungen können auch Sprachmittlerinnen und Kinderbetreuerinnen gefördert werden. Anträge können jederzeit eingereicht werden. Die Projekte müssen bis zum 01.10.2018 abgeschlossen sein. Mehr Informationen

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Neues aus dem Sprecher_innenrat

Die - neuen und alten -  Sprecher_innen des Netzwerkes trafen sich am 6. Dezember 2017 13:00-16:00 Uhr im Treibhaus e.V. Döbeln, um das vergangene Jahr auszuwerten und Pläne für 2018 zu schmieden. Die Sprecher_innen kommen das nächste Mal zur zwei-tägigen Klausur am 14./15. Februar 2018 zusammen.  Dort werden sie unsere Aktivitäten für 2018 planen.

Eure Ideen für Kampagnen, Veranstaltungen und andere Projekte für das kommende Jahr könnt Ihr gerne unserer Koordination mitteilen! (Mail: koordination@tolerantes-sachsen.de oder telefonisch unter: 0178 5445807


Die neuen Sprecher_innen

Folgende Sprecher_innen und ihre Stellvertretung werden das TolSax 2018 vertreten:

Engagierte Wissenschaft e.V. | Steven Hummel

NDC | Nina Gbur und Johannes Richter

Treibhaus e.V. Döbeln | Sophie Spitzner und Judith Sophie Schilling

Antidiskriminierungsbüro Sachsen e.V.
| Sotiria Midelia und N.N.

Kulturbüro Sachsen e.V.
| Michael Nattke und Solvejg Höppner

LAG Queeres Netzwerk Sachsen | Britta Borrego und Eunike Zobel

Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. | Martina Glass und Frank Schubert

Augen auf e.V.  | Sven Kaseler und Dorothea Schneider

RAA Sachsen Opferberatung
| Robert Kusche und Andrea Hübler


Wir verabschieden uns von unserem langjährigen Sprecher André Löscher von der RAA Sachsen - Opferberatung Chemnitz und vom diesjährigen Sprecher Thomas Arndt von der BDZ Gröditz. Herzlichen Dank  für Euer Engagement!
 
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Das war TolSax 2017 | Unser Jahresrückblick
#Informieren
Wir möchten Euch über die Entwicklungen in der sächsischen Demokratieförderlandschaft auf dem Laufenden halten und Euch über die Projekte, Ansätze und Methoden sowie Materialien der diversen Projektträger informieren. Wir freuen uns sehr, dass Ihr uns in diesem Jahr mit zahlreichen Beiträgen, Veranstaltungsankündigungen und Publikationen dabei unterstützt habt.
TolSax Update | Der Newsletter für Engagierte

In sechs Newslettern und zahlreichen Info-Mails habt Ihr Eure Projekte, Veranstaltungen, Methoden und Materialen mit den anderen Initiativen geteilt. Danke für Eure Beiträge! 
Zu den Newsletter

(S)elect | TolSax Projektepool zur Bundestagswahl 2017

Ideen teilen, Wissen und best practice austauschen, Kooperationen zwischen Projekten zur Bundestagswahl anstoßen - das war unser Ziel mit dem Projektepool zur Wahl. Habt Ihr Anregungen für eigene Projekte bekommen? Zum Pool

TolSax auf facebook

Fachtage über Fachtage, Vernetzungstreffen, Seminare.... Es fällt schwer, bei der Fülle der Veranstaltungen den Überblick zu bewahren. Deshalb findet Ihr auf unserer facebook-Seite nun unter "Veranstaltungen" eine Übersicht über alle Termine in Sachsen, von denen wir erfahren und die über facebook beworben werden. Fehlt eine Eurer Veranstaltungen? Dann informiert uns - per E-Mail, Telefon oder gleich im facebook-Messenger.

Unser Webportal

Wir wissen: Unser Webportal ist nicht 21. Jahrhundert. Aber wir bemühen uns, dort für Euch hilfreiche Informationen und Materialien, Veranstaltungen und Statements bereitzuhalten. Übrigens habt Ihr als Mitglieder alle einen eigenen Zugang, um Eure Projekte dort vorzustellen. Falls Ihr dazu Fragen habt, wendet Euch gerne an die Koordination.

#Vernetzen

Das TolSax schafft Räume für die Vernetzung und den fachlichen Austausch zivilgesellschaftlich Engagierter. Auf unserer diesjährigen Veranstaltungsreihe TolSax Konkret | Nach den Rechten sehen haben wir mit Euch auf neonazistische und demokratiefeindliche Akteure, Strukturen und ihre Aktivitäten geschaut. Auf drei Fachtagen diskutierten wir miteinander, aber auch mit Vertreter_innen aus Politik, Verwaltung und Polizei darüber, wie man den rechten Umtrieben begegnen kann.

Grenzbereiche | Neonazistische Aktivitäten im Vogtland

Am 2. Juni 2017 luden wir nach Plauen, um die länderübergreifenden neonazistischen Aktivitäten im Vogtland zu beleuchten. Autor_innen der AG Vogtlandvernetzung stellten ihre Analysen aus zwei Jahren intensiver Recherche der interessierten Öffentlichkeit vor. Zum Bericht

Nach den Rechten sehen | Strukturen und Entwicklungen der Neonazi-Szene in Sachsen 

Am 17. Juni 2017 kamen auf dem Fachtag "Nach den Rechten sehen“ Engagierte aus ganz Sachsen zusammen, um gemeinsam eine Übersicht über rechte Akteure, Strukturen und Aktivitäten im Freistaat zu erarbeiten. Die Ergebnisse werden bald im digitalen Atlas Rechtes Land veröffentlicht. Zum Bericht

Ignorieren, Protestieren, Verbieten | Was hilft gegen demokratiefeindliche Strukturen?

Am 27. Oktober 2017 diskutierten im Rathaus Wurzen Vertreter_innen aus Politik, Verwaltung, Polizei und Zivilgesellschaft den Umgang mit demokratiefeindlichen Strukturen als gesamtgesellschaftliches Problem. Zum Bericht

Mit der TolSax On Tour möchten wir nah dran sein an Euch, unseren Mitgliedern. Daher fährt unsere Koordination Annegret Ode durchs Land, um mit Euch ins Gespräch zu kommen. Was macht Ihr für Projekte? Mit welchen Problemen seid Ihr konfrontiert? Was wünscht Ihr Euch von Politik und Verwaltung? Und wie kann Euch das TolSax unterstützen? Leider konnte sie 2017 nur ganz wenige Reisen machen, hat sich dafür aber gleich zwei unserer neuen Mitglieder ausgesucht: 

TolSax On Tour | Bei der LAG Queeres Netzwerk Sachsen

„Die Akzeptanz vielfältiger Identitäten und Lebensweisen macht doch unsere pluralistische Demokratie aus – lasst uns also zusammen eintreten für Vielfalt, Akzeptanz und Respekt!“

Mit der LAG Queeres Netzwerk Sachsen gibt es seit 2016 endlich ein landesweites Netzwerk, das sich für die Belange von queeren Menschen einsetzt. Vorurteile abbauen, Diskriminierung bekämpfen und die gleichberechtigte Teilhabe von LSBTTIQ* in der Gesellschaft erreichen – das sind die Ziele des Queeren Netzwerks. Bildungsreferentin Britta Borrego und PR/ÖA-Referent Martin Wunderlich von der Dresdener Fachstelle berichteten uns im Frühjahr von ihrer Netzwerkarbeit und wie sie die breite Bevölkerung für queere Lebenswirklichkeiten sensibilisieren möchten.

TolSax On Tour | Bei Forum B :: Prozesse in Begleitung e.V.

Im November sprachen wir mit Sandra Dietzel von Forum B :: Prozesse in Begleitung e.V. Das junge, ehrenamtliche Team aus Leipzig bringt die demokratische Bildungsarbeit voran.

Ihre Themen: DemokratiebildungDiversität, Interkulturelle Öffnung, Organisation im Wandel, Partizipation, Teams und Kommunikation

Ihre Methoden: Seminare und Workshops für Multiplikator_innen und andere Interessierte, Betzavta, Beratung, Moderation, Mediation und Analysen/ Evaluationen.

Mehr von unserem Gespräch erfahrt Ihr hoffentlich bald auf unserer Tour-Seite.



#Vertreten

Wir erachten es als unsere Aufgabe, das Landesprogramm "Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz" kritisch zu begleiten, da viele von Euch aus dem WOS gefördert werden. Dafür treffen wir uns regelmäßig mit den zuständigen Stellen im SMGI und machen die Bedarfe und Anregungen von Euch deutlich. 

WOS-Förderprogramm | Interviews mit Beiratsmitgliedern

Um die Arbeit des WOS-Beirates für Euch plastisch zu machen, haben wir im April zwei Mitglieder im Beirat gebeten, ihre Perspektive auf das Landesprogramm und den Beirat zu schildern. Alexander Dierks (CDU), MdL, und Henning Homann (SPD), MdL, beantworteten unsere Fragen zur Arbeitsweise des Beirates – und legten dar, welche Schwerpunkte sie für das Landesprogramm zukünftig setzen wollen. Zu den Interviews





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Die Sprecher_innen und die Koordination nahmen 2017 an diversen Gremiensitzungen und Bündnistreffen teil, um Eure Forderungen und Belange dort zu artikulieren und zu diskutieren. Ein kleiner Einblick:

TolSax in | AG Kirche für Demokratie und Menschenrechte

Die AG hat es sich unter anderem zum Ziel gesetzt, Menschen aus den Kirchlichen Umfeldern zu motivieren, sich für Demokratie und gegen Rechtsextremismus zu engagieren und sich mit anderen Akteuren zu vernetzen. Aus dem TolSax hat sich unser Sprecher Frank Schubert in dieser AG engagiert. Der diesjährige Höhepunkt: Der Fachtag "Nächstenliebe - Polizei - Gesellschaft" im April in Leipzig. Zum achten Mal traffen sich dort Angehörige der Polizei, verantwortliche Haupt- und Ehrenamtliche aus den Kirchen in Sachsen sowie Mitglieder zivilgesellschaftlicher Gruppen und Initiativen zum Austausch, wie dem erstarkenden Rechtspopulismus und -extremismus gemein-sam wirksam begegnet werden kann. Zur umfangreichen Tagungsdoku

TolSax im | Bündnis gegen Rassismus


Ob auf dem Amt, auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt und in vielen täglichen Situationen - Rassismus ist Alltag für viele Menschen in Sachsen. Rassismus ist ein Problem. Und dieses Problem muss als solches benannt werden. Daher haben sich Akteur_innen aus unterschiedlichen Bereichen der sächsischen Gesellschaft zum "Bündnis gegen Rassismus" zusammen-gefunden, um mit Bildungsangeboten, Kampagnen und Veranstaltungen für das Problem zu sensibilisieren und eine Lobby für die von Rassismus Betroffenen zu sein. Vom TolSax mit dabei - unser Sprecher André Löscher von der RAA Opferberatung aus Chemnitz. 2018 wird das unsere Koordinatorin Annegret Ode übernehmen. Zum Bündnis

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#Statements
Wir haben verstanden, dass Ihr Euch das TolSax als starke, kritische Stimme aus der Zivilgesellschaft wünscht. Im Laufe des Jahres haben wir uns vereinzelt zu aktuellen Ereignissen zu Wort gemeldet. 2018 möchten wir noch öfter, noch klarer Stellung beziehen. Unterstützt uns dabei! Macht uns auf kritikwürdige Vorkomnisse aufmerksam. Informiert uns über Missstände und Probleme bei Euch vor Ort. Teilt uns Eure Haltung zu politischen Debatten mit. Wir unterstützen Euch dabei, Eure Belange in die Öffentlichkeit zu tragen.
"Ob in Roßwein oder anderswo – die sächsische Zivilgesellschaft lässt sich von rechten Provokationen nicht einschüchtern“

Im Oktober kritisierten wir die Verunglimpfung und Einschüchterungsversuche zivilgesell-schaftlicher Vereine durch rechte Akteure. Zur PM

"Kretschmer ist der Nestbeschmutzer"

Im Mai kommentierten wir die Reaktion von Michael Kretschmer (CDU) auf die Studie zu Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in Ostdeutschland und mahnten an, dass die Anerkennung von Problemen eine erster Schritt für ihre Lösung ist. Zur PM


Neues von den Mitgliedern!

Bon Courage und RAA | Betroffene rassistischer Gewalt haben eine Stimme!

Im Jahr 2015 zählte die Opferberatung „Support“ der RAA Sachsen eV. 56 rassistisch und rechtsmotivierte Angriffe im Landkreis Leipzig, im darauf folgenden Jahr waren es in der Zahl 45. In dem nun veröffentlichen Video  „Rassistische Gewalt – Was tun?“ berichten vier dieser Betroffenen anonymisiert von ihren Erlebnissen und Erfahrungen und sensibilisieren damit für die verschiedenen Erscheinungsformen rassistischer Gewalt. Zudem werden im Video Informationen für potentiell Betroffene sowie verschiedene Unterstützungs- und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt. Das Video „Rassistische Gewalt – Was tun?“ kann auf YouTube in den verschiedenen Sprachen abgerufen werden, z.B. auf Russisch, Urdu, Arabisch, Farsi und Tigrinya.

Die Idee zur Produktion des Videos entstand im Rahmen der Konferenz zur Stärkung der Teilhabe von Geflüchteten, welche im November 2016 in Borna stattfand und wo ein hoher Bedarf an Aufklärungsarbeit für Betroffenengruppen rassistischer und rechtsmotivierter Gewalt deutlich wurde. Die Videos sind eine Kooperation von Bon Courage e.V., der Opferberatung „Support“ der RAA Sachsen e.V. und der Medienproduktionsfirma Melting Rox. Direkt zu den Videos

Mehr Informationen


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Sächsischer Flüchtlingsrat | Dossier AbschiebungenQuerfeld und Stellenausschreibungen

Dossier Abschiebung

Der Sächsische Flüchtlingsrat e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, Abschiebungen in der Öffentlichkeit zu problematisieren. Viel zu häufig wird bei Abschiebungen in die Rechte von Menschen eingegriffen. So wurden im Jahr 2017 bereits sechs Familien unseres Wissens nach getrennt. Es könnten viel mehr sein, denn das Innenministerium veröffentlicht nur Zahlen zu "spontan" durchgeführten Familientrennungen - also immer dann, wenn die Polizei nicht alle Familienmitglieder antrifft und nur den anwesenden Teil mitnimmt. Die Trennungen, die bewusst von den Behörden einkalkuliert werden - wo also Verwaltungsaufwand, Planung und Absprachen nötig sind - tauchen nicht in offiziellen Statements des Ministeriums auf. Das ist nicht das einzige Beispiel dafür, mit welcher Intransparenz abgeschoben wird. Leute, die krank sind und dies auch mittels ärztlichen Attesten den Behörden glaubhaft versichern können - dass sie nicht reisefähig sind - werden abgeschoben. Dass auch Menschen abgeschoben werden, die Teil unserer Gesellschaft sind, zeigt der Fall der aus dem Dresdner Hechtviertel getrennten und zum Teil abgeschobenen Familie. Auch hier mussten wir wieder fragwürdiges Verhalten von Seiten der Behörden feststellen. Ausländerbeauftragter, evangelischer Landesbischof, Vertreter*innen mehrerer Parteien und viele weitere Akteur*innen, eine Petition mit mehr als 9.000 Unterschriften - alle waren sich im Mindesten darüber einig, dass das Maß hier verlorengegangen war.

Es ist unser Anliegen, solche schwerwiegenden Grundrechtseingriffe zu dokumentieren. Einzelfälle wie diese und Hinweise zu aufenthaltsrechtlichen Möglichkeiten haben wir in einem Dossier zu Abschiebungen auf unserer Website zusammengefasst. Wir sprechen von einer "Blackbox Abschiebung" weil kaum jemand weiß, was sich vor allem nachts immer wieder in Sachsen abspielt. Solltet ihr von Abschiebungen erfahren, wendet euch an die Öffentlichkeitsarbeit des Sächsischen Flüchtlingsrats: pr@sfrev.de / 0351 / 33 23 55 94. Links zu unseren und weiteren Asylberatungsstellen findet ihr hier auf unserer Website.

Querfeld - Das Jahresmagazin

Das Jahresmagazin des Sächsischen Flüchtlingsrates "Querfeld" ist ab sofort verfügbar.

Ein Blick ins Heft: ABSCHOTTEN - Ein Reisebericht von der Insel Lesbos | ANKOMMEN - Über die Forderung nach dem dezentralen Wohnen | ABSCHIEBEN - Interview mit dem Rechtsanwalt Oliver Nießig | ANKÄMPFEN - Ein Ruf nach echter Solidarität.

Für die Bestellung genügt eine Mail an pr@sfrev.de. Nur die Versandkosten müsstet ihr selber tragen.


Stellenausschreibungen

Für das Projekt „Integration durch Qualifizierung“ suchen wir ab dem 01. Januar 2018 zwei Mitarbeiter*innen für den Standort Dresden. Bewerbungsfrist ist der 15. Dezember 2017. Details: Stellenausschreibung IQ 29.11.2017-2

Für die Geflüchtetensozialarbeit in Chemnitz suchen wir ab dem 01. Januar 2018 ein*n Sozialpädagog*in oder ein*e Sozialarbeiter*in. Bewerbungsfrist ist der 15. Dezember 2017. Details: Stellenausschreibung SFA Chemnitz 01.01.2018



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Evangelische Akademie Meißen und Kinder- und Jugendring Sachsen e.V. | veröffentlicht: Perspektivenpapier der Tagung "Wenn nicht jetzt, wann dann... Schlussfolgerungen für die sächsische Kinder- und Jugendpolitik

Am 06. November 2017 trafen sich in der Evangelischen Akademie Meißen ca. 90 Personen, um im Veranstaltungsverlauf miteinander Perspektiven zu entwickeln. Zu der Tagung hatte die Evangelische Akademie Meißen gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendring Sachsen e.V. eingeladen. Entstanden ist ein Abschlussdokument, das Perspektivenpapier „Kinder und Jugendliche spüren, ob jemand stabil für sie da ist.“, welches heute veröffentlicht wurde. Das Perspektivenpapier untergliedert sich in zwei Teile:
  • „Helfen, das Maß zu finden zwischen Freiheit und Sicherheit.“ - Konkrete Bedarfslagen der Kinder und Jugendlichen in Sachsen
  • „Der Druck in der Arbeit in Sachsen ist so groß!“ - Konkrete Bedarfe der Jugendhilfe-Träger in Sachsen

Das vollständige Perspektivenpapier wie auch die weiterführenden Links können Sie HIER nachlesen.


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Kulturbüro Sachsen | Drei Publikationen

„Selbstverständlich selbstverwaltet“

Die Publikation „Selbstverständlich selbstverwaltet“ des Kulturbüro Sachsen e.V. wirbt bei der Erwachsenenwelt für Verständnis und beschreibt Unterstützungsmöglichkeiten bei der Entstehung von selbstverwalteten Jugendprojekten und –treffs. Sie gibt konkrete Handlungsanleitungen für Bürgermeister*innen, Verwaltung, kommunalpolitische Akteur*innen und Interessierte. Sie finden in der Broschüre gelungene Beispiele der Selbstverwaltung, Interviews mit Engagierten und Informationen zu gesetzlichen und versicherungsrelevanten Aspekten, sowie Handlungsanleitungen für Kommunalpolitiker*innen und Interessierte bei der Begleitung junger Menschen auf dem Wege in die Selbstverwaltung. Die Publikation kann als PDF kostenlos heruntergeladen oder in gedruckter Form beim Kulturbüro Sachsen e.V. bestellt werden. Mehr Informationen



„Wir holen uns  unser Land und  unser Volk zurück“ - Empfehlungen zum Umgang mit rechtspopulistischen Parteien in Parlamenten und Kommunen"

Derzeit beschäftigt alle demokratischen Parteien im Bundestag die schwierige Frage, wie man eigentlich mit Rechtspopulist_innen und Rechtsextremen im Parlament umgehen soll. Die Debatte um den von der AfD aufgestellten Kandidaten Albrecht Glaser, der zum Vizepräsidenten des Bundestags gewählt werden wollte, zeigt: die Partei sucht die Provokation, gleichzeitig nötigt sie die demokratischen Kräfte im Parlament, sich zu positionierten. Hier einen Umgang zu finden, der das Dilemma von Opferinszenierung der AfD auf der einen und deutlicher Reaktion der Parteien auf der anderen Seite auflöst, ist für die Parlamentarier_innen eine große Herausforderung. Dabei gibt es aus den Landesparlamenten, in denen die AfD teilweise seit Jahren sitzt, schon viel Erfahrung und Beispiele für souveräne Reaktionen auf den Rechtsruck. Die Handreichung des Bundesverbands Mobile Beratung e.V. gibt jetzt – aufbauend auch auf den Erfahrungen aus den Ländern – konkrete Tipps zum Umgang mit der AfD und anderen Rechtspopulist_innen. Die Broschüre entstand in Kooperation mit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) und dem Kulturbüro Sachsen e.V. und kann als PDF kostenlos heruntergeladen werden. Mehr Informationen


"Unter den Teppich gekehrt. Das Unterstützungsnetzwerk des NSU in Sachsen“ 

Das Kulturbüro Sachsen e.V. hat am 20.10.2017 die 50-seitige Broschüre „Unter den Teppich gekehrt. Das Unterstützungsnetzwerk des NSU in Sachsen“ veröffentlicht. In einer aufwendigen Recherchearbeit wurden die Dokumente der Untersuchungsausschüsse, des Gerichtsprozesses in München und zahlreicher Publikationen zum Thema intensiv ausgewertet. Das Ziel war es, die maßgeblichen Unterstützer*innen des NSU in Sachsen zu identifizieren und ihre Unterstützungsleistungen für die Rechtsterrorist*innen offenzulegen. In der Broschüre werden die Ergebnisse dieser Arbeit publiziert und verbreitet. Der NSU hat nach heutigem Kenntnisstand mindestens zehn Menschen ermordet und mindestens drei Sprengstoffanschläge verübt. Der Gerichtsprozess gegen die fünf Hauptangeklagten vor dem Oberlandesgericht in München dauert an. Derzeit werden die Plädoyers verlesen. Deutlich wird bisher vor allem, was die juristische Aufarbeitung nicht leisten kann. Kaum sichtbar bleibt beispielsweise das Unterstützungsnetzwerk, das grundlegend zur Ermöglichung der begangenen Straftaten beitrug. Mit dem Fokus auf die Unterstützer*innen des NSU in Sachsen soll die veröffentlichte Broschüre diese Leerstelle schließen. Die Broschüre ist derzeit wegen der großen Nachfrage leider vergriffen. Wir sammeln derzeit Spenden, um einen Nachdruck im 1. Quartal 2018 zu ermöglichen. Gern können Sie uns dabei unterstützen, indem Sie unter dem Betreff „NSU-Broschüre“ auf unser Spendenkonto  IBAN: DE28850205000003587301 einen beliebigen Betrag überweisen. Da wir ein gemeinnütziger Verein sind, können Sie Ihre Spende steuerlich geltend machen. Mehr Informationen

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Ausländerrat Dresden | Stellenausschreibung Stellv. Leitung mehrsprachige Kita

Der Ausländerrat sucht für seine weltoffene und mehrsprachige Kita "Kleiner Globus" in Dresden ab sofort eine stellvertretende Leitung. Die Kita versteht sich als eine Kita für alle. Die Arbeit mit Familien und die Unterstützung geflüchteter Kinder und deren Familien liegen dem heterogenen und multiprofessionellen Team sehr am Herzen. Als stellvertretende Leitung sind Sie vor allem für den pädagogisch-konzeptionellen Bereich sowie für die betrieblichen Abläufe innerhalb der Kindertagesstätte verantwortlich. Dabei arbeiten Sie eng mit der Leitung zusammen. Die wöchentliche Arbeitszeit kann flexibel in Absprache mit Kita-Leitung und Geschäftsführung abgestimmt werden.  Es wird versucht auf Ihre Wünsche einzugehen. Die Stelle ist nach TVöD mit Entgeltgruppe S 16 bewertet.
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Gerede e.V. | Stellenausschreibung Beratung "Queer durch Sachsen"

Der Gerede – homo, bi und trans e.V. sucht zum 1. Februar 2018 vorbehaltlich der vollständigen Weiterfinanzierung durch die Zuwendungsgeber*innen eine*n Mitarbeiter*in für 40 Wochenstunden für die Beratung von lsbti*-Menschen im Projekt „Queer durch Sachen: mobile Beratung im ländlichen Raum“. Dabei soll der Raum Dresdens und Ostsachsens mit den Landkreisen Meißen, Bautzen, Görlitz und Sächsische Schweiz-Ostergebirge abgedeckt werden. 

Aufgabenbeschreibung: Angebot und Durchführung einer professionellen lsbti*Beratung, wobei die individuellen und spezifischen Bedarfe der Menschen im ländlichen Raum abzudecken sind. Ziel ist es, Rat- und Hilfesuchende durch fachlich fundierte, sozialpädagogische Beratung einen empowernden Umgang mit vielfältigen Problemlagen zu ermöglichen. Die Fortführung und der Ausbau der Netzwerke und Kooperationen vor Ort sind notwendig.

Anforderungen:
  • abgeschlossenes sozialpädagogisches Hochschulstudium (oder vergleichbare Qualifikation)
  • Erfahrungen in der Beratungsarbeit
  • Zusatzausbildungen, wie systemische Beratung, sind von Vorteil
  • Fähigkeit zum selbstständigen, strukturierten Arbeiten
  • Bereitschaft zum Reisen im Rahmen der Beratungs- und Vernetzungsarbeit innerhalb Sachsen ist unabdingbar
  • Persönliche Auseinandersetzung mit Diskriminierung und Empowerment
  • Kommunikations- und Teamfähigkeit
  • Bereitschaft zu Weiterbildung/ fachlicher Qualifizierung
 Das bieten wir:
  • Vergütung in Anlehnung an TVöD TV-L E9
  • Einbindung in ein sehr erfahrenes und engagiertes Team
  • Mitbestimmungs- und Gestaltungsmöglichkeiten
  • Eine offene und lockere Arbeitsatmosphäre
Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung mit Anschreiben, Lebenslauf und Referenzen per Post an

Gerede – homo, bi und trans e.V. | Vorstand
Prießnitzstr. 18
01099 Dresden
oder Email (in einem Dokument) bis zum 5. Januar 2018 an: vorstand@gerede-dresden.de Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich am 12. und 13. Januar 2018 statt. Der Gerede e.V. freut sich auf Ihre Bewerbung!  

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360° | Interessante Projekte und Initiativen
In dieser neuen Rubrik möchten wir Euch Projekte von Initiativen vorstellen, die noch nicht Mitglieder im Netzwerk sind, aber zu ähnlichen Themen wie Ihr arbeiten und vielleicht interessant sein könnten.

Zukunft? | Stellungnahme des Bundesverband Mobile Beratung zur Überwachung von Demokratieprojekten durch den Verfassungsschutz in Hessen

Zum 1.1.2018 treten in Hessen neue Zuwendungsrichtlinien für Projekte, die sich im Land für Demokratie und zum Beispiel gegen Rechtsextremismus einsetzen, in Kraft. Zukünftig soll der hessische Verfassungsschutz die „Zuverlässigkeit“ der Träger und der Angestellten überprüfen – und damit auch über die Einstellung neuer Mitarbeiter_innen entscheiden. Damit kündigt das Land Hessen einseitig die jahrelange vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Trägern und Landesregierung auf. Der Bundesverband Mobile Beratung hält die geplanten Bestimmungen für nicht zulässige Eingriffe in die Trägerautonomie und die Selbstbestimmungsrechte der Mitarbeiter_innen – und befürchtet, dass andere Bundesländern eine solche Regelung als Blaupause übernehmen werden. Zur Stellungnahme


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DRK Sachsen | Stellenausschreibung Referent_in Gewaltschutz Flüchtlingsunterkünfe

Der DRK Landesverband Sachsen e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine engagierte Persönlichkeit  als   Referent/-in für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften in Vollzeit. Arbeitsort ist Dresden. Zu den Aufgaben gehört:
  • Erstellung eines einrichtungsinternen Schutzkonzeptes (Erfassung und Auswertung einrichtungsbezogener Daten und Informationen, partizipative Risikoanalyse und Bestandsaufnahme der Bedarfe von Kindern, Jugendlichen und Frauen)
  • Koordination und Durchführung von Maßnahmen in Abstimmung mit der Unterkunftsleitung sowie Evaluierung dieser
  • Ansprechpartner/-in für Bewohner/-innen und Mitarbeitende der Flüchtlingsunterkunft zum Schutzkonzept
  • Kooperations- und Netzwerkbildung sowie Stärkung von lokalen Referenzsystem

Bewerbungen sind per E-Mail bis 31.12.2017 mit Angabe der Gehaltsvorstellungen an personal@drksachsen.de möglich. Mehr Informationen

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Impressum

Newsletter des Netzwerk Tolerantes Sachsen
Redaktionsschluss: 08.12.2017

Redaktion: Förderverein Tolerantes Sachsen e.V. | Annegret Ode (Koordinatorin)
Homepage: www.tolerantes-sachsen.de
Kontakt: koordination@tolerantes-sachsen.de
Tel: 0178 544 58 07

Erscheinungsdatum: 11.12.2017
Nächster Redaktionsschluss: 23.02.2017
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Landesprogramm "Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz"
Die Arbeit des Netzwerkes Tolerantes Sachsen wird gefördert im Rahmen des Landesprogramms "Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz".

                                                                      

Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

 

Förderverein Tolerantes Sachsen e.V.
Annegret Ode
Domplatz 5
04808 Wurzen
Deutschland


koordination@tolerantes-sachsen.de