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Netzwerk Tolerantes Sachsen | Informieren - Vernetzen - Vertreten
Newsletter 5 - 2017

Themen dieser Ausgabe

Begrüßung

Veranstaltungen

03.11. | Rassismuskritik in der kritischen Mädchen*bildungsarbeit | Dresden

03.-05.11. | Mitten in Europa: Identität(en) im Dreiländereck Deutschland – Polen – Tschechien | Meißen

06.-10.11. | Diverstity Tage 2017 | Dresden

06.11. | "Wenn nicht jetzt, wann dann?" | Meißen

06.11. | Vortrag „Die Protokolle der Weisen von Zion“ und der Mythos der jüdischen Weltverschwörung | Leipzig

07.11. | Demokratiekonferenz 2017: Schulische und außerschulische politische Bildung | Zwickau

09.11. | Gedenken zum Jahrestag der Reichsprogromnacht  | überall in Sachsen

10.11. | Fachkonferenz „Medien, Migration und Integration: Der Weg zu einer inklusiven Gesellschaft?!“ | Leipzig

14.11./ 21.11./ 28.11. | Veranstaltungsreihe Rechter Terror[ismus]? | Dresden

16.11. | Fachtag: Queer Escape - Geschlechtersensible und queere Perspektiven auf Flucht und Migration | Dresden

20.11. | Sicher Handeln im Umgang mit sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität | Chemnitz

24.11. | Treibhaus ließt: Als ich mich Hitler Schnapskirschen aß | Döbeln

28.11.-08.12. | Medienwochen "Courage leben - gegen Rassismus und Antisemitismus" | Leipzig

29.11. | Wie aus einer guten Idee praktische und wirkungsvolle Projektarbeit wird | Wurzen

Mehr Veranstaltungen im TolSax-Kalender auf facebook



Save the date!

08.12. | Fachtag "Lesbisch, schwul, bisexuell, Trans* und Inter* in Sachsen | Mittweida



Fristen, Fristen ... und Möglichkeiten


07.11. | Du und dein Verein | ING-DiBa

10.11. | Demokratiepreis 2017 | SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag

17.11. | Förderwettbewerb digitale Debattenkultur stärken | Das NETTZ

Fortlaufend | Förderung von Offen Werkstätten und Gemeinschaftsgärten | anstiftung

Fortlaufend | Projektanträge für 2018 | Stiftung Integrationskultur

Gut zu wissen | Basisförderung | Bewegungsstiftung


Neues aus dem Sprecher_innenrat

Diese Rubrik ist den Mitgliedern des Netzwerk Tolerantes Sachsen vorbehalten.


Neues von den Mitgliedern!

ADB | Rassistische Diskriminierungen auf dem Wohnungsmarkt ist Realität in Sachsen

ADB | Workshop: Was tun bei rassistischer Diskriminierung

Kulturbüro Sachsen | Broschüre zu NSU-Unterstützerumfeld in Sachsen veröffentlicht

Vaterzeit im Ramadan?! | Weiterbildung Interkulturelle Kompetenz

Roter Stern Leipzig '99  | Statement zum Auswärtsspiel des Herrenteams in Schildau am 15.10.2017

IVF – eine Initiative von Roter Stern Leipzig '99 e.V. | Ausstellung und Workshops "Strafraum Sachsen 2.0."

Frauenzentrum Regenbogen e.V. / Treibhaus Döbeln | Treibhaus e.V. erhält Ort der Begegnung

Akademie für Lokale Demokratie | Stellenausschreibung Projektmanagment Bürger_innenbeteiligung

RAA Opferberatung Sachsen | Stellenausschreibung Projektassistenz

Treibhaus e.V. | Stellenausschreibung Projektleiter_in Kulturbeutel

Herbert-Wehner-Bildungswerk | Fakten gegen Stammtischparolen


360° | Interessante Projekte und Initiativen

Hilfreich | Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft

Entdeckenswert | Das NETTZ

Material | Kneipenbox der Offenen Gesellschaft


Impressum

Begrüßung
Liebe Engagierte,

in den letzten Wochen erlebten wir das politische Nachbeben der Bundestagswahl. Die Ergebnisse in Sachsen, die starke Zustimmung der Wählenden zur rechtspopulistischen AfD, hat weite Teile von Politik und Zivilgesellschaft zum Nachdenken angeregt.

Und im politischen Dresden beginnt das große Stühlerücken. Nach dem unerwarteten Rücktritt von Stanislaw Tillich gilt Michael Kretschmer als designierter sächsischer Ministerpräsident – „der gute Populist“, wie jüngst die Zeit titelte, der künftig für „deutsche Werte“ und einen „starken Staat“ einstehen möchte. Und mit dem langjährigen Schuldirektor Frank Haubitz wird ein Praktiker neuer sächsischer Kultusminister. Er wird zwei große Baustellen zu meistern haben – den sächsischen Schulbetrieb wieder zu normalisieren und die Demokratieförderung im System Schule voranzubringen. „W wie Werte“ - so heißt das 22-seitige Handlungskonzept zur Stärkung der demokratischen Schulentwicklung und politischen Bildung an sächsischen Schulen. Erarbeitet vom eigens eingerichteten Expertengremium als Reaktion auf die schockierenden Ergebnisse des Sachsen-Monitors 2016 zu Einstellungsmustern der sächsischen Bevölkerung. Das Konzept ist da. Nun muss die Umsetzung erfolgen.

Es ist mehr als nötig, die bisherigen Fehler aufzuarbeiten und die konkreten Probleme endlich anzugehen. Die Infrastruktur im ländlichen Raum zu stärken. Demokratische Kultur im politischen Alltag (vor)zuleben. Bürgerinnen und Bürger an politischen Prozessen zu beteiligen. Haltung zu zeigen gegenüber rassistischen, völkisch-nationalistischen Strömungen.

Und wir als Zivilgesellschaft? Unsere Aufgabe ist es mehr den je darauf hinzuweisen, dass in der politischen Auseinandersetzung Streit konstruktiv sein und erlernt werden kann. Und dass ein Kopieren rechtspopulistischer Forderungen unsere Gesellschaft nicht eint, sondern weiter spaltet. Menschlichkeit, Akzeptanz und Demokratie sind schließlich keine Verhandlungssache.

Auf der Suche nach geeigneten Strategien möchten wir Euch zwei Veranstaltungen aus unseren Reihen ans Herz legen:

„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ - die Fachveranstaltung der Evangelischen Akademie Meißen am Montag, 6. November 2017, 9:00 bis 16:30 Uhr diskutiert, welche Lehren wir aus der Bundestagswahl für die zukünftige Kinder- und Jugendpolitik in Sachsen ziehen sollten.

Wie können junge Menschen für eine positive Einstellung zur Demokratie gewonnen werden? Diesem Thema widmet sich auch die Demokratiekonferenz des Alten Gasometer e.V., der Sächsischen Bildungsagentur und der Stadt Zwickau am Dienstag, den 7. November ab 13:30 Uhr in der Manufaktur Zwickau.

Und eine kurze Rückschau in eigener Sache sei an dieser Stelle noch angeführt. Am vergangenen Freitag kamen auf der Abschlussveranstaltung unserer diesjährigen TolSax Konkret-Reihe „Nach den Rechten sehen“ im Rathaus Wurzen Vertreter_innen aus Politik, Verwaltung, Polizei und Zivilgesellschaft zusammen, um den Umgang mit demokratiefeindlichen Strukturen zu diskutieren. Unser Fazit: Die angeregten Diskussionen ganz unterschiedlicher Akteure der sächsischen Gesellschaft geben Hoffnung für einen zukünftig engeren Austausch im Engagement gegen menschenfeindliche Einstellungen und Aktivitäten. Den Tagungsbericht könnt Ihr in Kürze auf unserer Website nachlesen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch ganz viel Energie für den Jahres-Endspurt und viel Freude mit diesem Newsletter

Annegret Ode

Kritik und Anregungen sowie Neuigkeiten aus Euren Initiativen sind immer willkommen.

Ihr erreicht mich unter:
koordination@tolerantes-sachsen.de | 0178 54 45 807

Anmerkung: Die Einleitung spiegelt nicht die Meinung des Netzwerkes oder des Sprecher_innenrates wieder, sondern einzig der Verfasser_innen.

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Aktuelles
Veranstaltungen

03.11. | Rassismuskritik in der kritischen Mädchen*bildungsarbeit | Dresden

María do Mar Castro Varela ist Politikwissenschaftlerin und Professorin für Allgemeine Pädagogik und Soziale Arbeit an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin und beschäftigt sich u.a. mit Postkolonialen Studien, Migrationsforschung, Gender und Queer Studies. Am 3.11. stellt sie Fachimpulse und Thesen aus ihrer Arbeit vor und es gibt in Gesprächsrunden die Möglichkeit, das Gehörte zu diskutieren, Rückfragen zu stellen und sich auszutauschen. Die Veranstaltung wird moderiert von Golschan Ahmad Haschemi (Bildungsreferentin der Praxisstelle ju:an - antisemitismus- und rassismuskritische Jugendarbeit der Amadeu Antonio Stiftung, Kulturwissenschaftlerin und Performerin). Im Vorfeld kann an diesem Tag die Ausstellung „Ich bin kein Etikett“ von Weiterdenken – Heinrich Böll-Stiftung-Sachsen besichtigt werden. Eine Veranstaltung der LAG Mädchen und junge Frauen in Sachsen e.V., der AAS und Weiterdenken. Mehr Informationen

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03.-05.11. | Mitten in Europa: Identität(en) im Dreiländereck Deutschland – Polen – Tschechien | Meißen

Die Wochenendtagung der Evangelischen Akademie Meißen befasst sich mit der Konstruktion von Identität(en) im Grenzraum Tschechiens, Polens und Deutschlands. Wie sehen wir uns selbst, wie sehen uns andere? Was verbindet uns mitten in Europa, was trennt uns? Wie wirken sich Städtewandel, wirtschaftlicher Wandel und neue Geschlechterrollen auf Identitäten aus? Spiegeln neue Parteienlandschaften und der Erfolg von Populismen den Wandel von Identitäten wider? Welche Auswirkungen haben neue globale Herausforderungen auf Identitäten? Im Rahmen der Tagung kommen Referierende und Teilnehmende aus den drei Ländern zusammen, um miteinander Identitäten zu analysieren, kritisch zu diskutieren und zu hinterfragen – und nicht zuletzt, um einander besser kennen und verstehen zu lernen. Mehr Informationen

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06.-10.11. | Diverstity Tage 2017 | Dresden

Ziel der Diversity Tage 2017 an der TU Dresden ist es, die Bandbreite der Geschlechteridentitäten aufzuzeigen und durch die Betonung und Respektierung der individuell differierenden geschlechtsspezifischen Verschiedenheiten und sexuellen Orientierungen ein Klima der Toleranz im Umgang miteinander zu ermöglichen und Diskriminierungen zu vermeiden. Eine Vielzahl selbstverständlich barrierefreier Veranstaltungsformate im Rahmen der Diversity Tage sensibilisieren Studierende, Beschäftigte und Gäste der TU Dresden für dieses Thema. Die Veranstaltungen finden in Kooperation mit der GenderConceptGroup der TUD,  dem *sowieso* Frauen für Frauen e.V., Kaddi Cutz und Urbanite - Das Stadtmagazin für Dresden statt. Mehr Informationen

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06.11. | "Wenn nicht jetzt, wann dann?" | Meißen

Die Evangelische Akademie Meißen und der Kinder- und Jugendring Sachsen e.V. laden ganz herzlich zur Veranstaltung "Wenn nicht jetzt, wann dann? Schlussfolgerungen für die sächsische Kinder- und Jugendpolitik: Bedarf es jetzt einer Reaktion auf Wahlergebnisse oder Mut zu einer konkreten Strategie?" am kommenden Montag, 9:00-16:30 Uhr in die Räume der Akademie nach Meißen ein. Gemeinsam mit Akteuren aus Politik, Administration, Wissenschaft und Fachpraxis soll Wissen zusammengetragen, Austausch ermöglicht und ein Prozess angestoßen werden, an dessen Ende Visionen und Perspektiven einer Politik stehen, die den Kindern und Jugendlichen in unserem Land gerecht werden. Die Veranstaltung wird sowohl Gespräche im Rahmen einer Verständigungs- als auch einer Arbeitsphase ermöglichen. Eine dann zu veröffentlichende (Online)Petition/Kriterienformulierung wird die Veranstaltung abrunden. Mehr Informationen

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06.11. | Vortrag „Die Protokolle der Weisen von Zion“ und der Mythos der jüdischen Weltverschwörung | Leipzig

Unter dem Titel „Protokolle der Weisen von Zion“ ist eine anonyme Schrift bekannt, die von Antisemiten in aller Welt benutzt wird, um „die Juden“ zu bezichtigen, auf konspirativ-subversive Weise nach der Weltherrschaft zu streben. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erstmals in Russland veröffentlicht und seit den 1920er Jahre in alle Weltsprachen übersetzt, dürften die „Protokolle“ das am weitesten verbreitete Dokument des modernen Antisemitismus sein. In dem Vortrag werden zunächst die „Protokolle“ selbst vorgestellt. Es wird der Frage nachgegangen, was wir über ihre Herkunft wissen (und nicht wissen). Sodann wird ihre Wirkungsgeschichte bis in die Gegenwart nachgezeichnet, um schließlich zu erörtern, wie Verschwörungstheorien funktionieren und worauf ihre Attraktivität beruht. Nach dem Vortrag ist Gelegenheit für Fragen und Diskussion mit dem Referenten Dr. Michael Hagemeister (Historiker und Slawist der Uni Bochum) gegeben. Eine Veranstaltung des Treibhaus e.V. im Conne Island in Leipzig, Beginn 20:00, im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus. Mehr Informationen

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07.11. | Demokratiekonferenz 2017: Schulische und außerschulische politische Bildung | Zwickau

Wie können junge Menschen mit zeitgemäßen Angeboten für eine positive Einstellung zur Demokratie gewonnen werden? Wie kann jugendgerechte Wertebildung und –Entwicklung in und außerhalb von Schulen gestaltet werden? Welche Formate braucht es? Diesen Fragen wird u.a. gemeinsam mit Frank Richter, dem langjährigen Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung nachgegangen.  Eingeladen sind alle Interessierte, vor allem Schüler, Sozialarbeiter und Lehrer, für die diese Veranstaltung eine anerkannte Weiterbildungsmaßnahme durch die sächsische Bildungsagentur ist. Eine Veranstaltung von Alter Gasometer e. V., Sächsische Bildungsagentur und der Stadt Zwickau. Mehr Informationen

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09.11. | Gedenken zum Jahrestag der Reichsprogromnacht  | überall in Sachsen

Den Opfern ein würdevolles und angemessenes Gedenken! In der Nacht des 9. November 1938 brannten deutschlandweit unzählige Synagogen, jüdische Geschäfte wurden zerstört, zahlreiche jüdische Männer verhaftet, gefoltert und ermordet. Mit den Ereignissen rund um die Reichspogromnacht verschärften die Nationalsozialist_innen wiederholt ihre antisemitische Politik gegenüber der jüdischen Bevölkerung. Diese Politik gipfelte in einer millionenfachen Verfolgung und Entrechtung sowie der systematischen Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden.

Anlässlich des Gedenken an die Reichspogromnacht finden bundesweit am 9. November ab 18.00 Uhr Mahnwachen an den Stolpersteinen statt, um an Jüdinnen und Juden, die während der Zeit des Nationalsozialismus ermordet wurden, zu erinnern. So auch u.a. in Döbeln, Leißnig, Roßwein, Harta, Waldheim,
Leipzig. Gedenkveranstaltungen finden in Zwickau 15 Uhr am Jüdischen Friedhof und 16 Uhr am Georgenplatz statt, ebenso wie u.a. in Dresden, Chemnitz und Leipzig.

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10.11. | Fachkonferenz „Medien, Migration und Integration: Der Weg zu einer inklusiven Gesellschaft?!“ | Leipzig

Das Kompetenzzentrum „Vielfalt weiter denken“ vom ZEOK e.V. veranstaltet die 2. Sächsische Fachkonferenz am 10. November 2017 in Leipzig: „Medien, Migration und Integration: Der Weg zu einer inklusiven Gesellschaft?!“ Erfahrungsaustausch – Wissenschaftliche Erkenntnisse – Umsetzung in der Praxis.

In Deutschland wächst soziale Diversität und Pluralisierung der Gesellschaft. Wir wollen in dieser Konferenz diskutieren, welche Rolle den Medien als Opinion- Leaders bei der Herausbildung von Einstellungen gegenüber Minderheiten in der postmigrantischen Gesellschaft zukommt. Viele Angehörige der Mehrheitsbevölkerung haben im Alltag wenig Berührung mit Minderheiten, sondern greifen auf medial vermittelte Sekundärerfahrungen zurück - d.h. sie beziehen ihr Wissen über Minderheiten, Migration und Integration vor allem aus Zeitungen, Fernsehen, Rundfunk oder dem Internet. Daher ist es essentiell zu fragen, welche Bilder die Medien von ethnischen und religiösen Minderheiten produzieren und wie diese entstehen. Mehr Informationen

 
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14.11./ 21.11./ 28.11. | Veranstaltungsreihe Rechter Terror[ismus]? | Dresden

Seit März 2017 steht die „Gruppe Freital“ vor dem Oberlandesgericht Dresden. Den acht Angeklagten wird neben der Bildung einer terroristischen Vereinigung auch versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Sie sollen in Freital mehrere Sprengstoffanschläge verübt und gemeinsam mit der „Freien Kameradschaft Dresden“ das alternative Wohnprojekt „Mangelwirtschaft“ in Dresden attackiert haben. Diese Gruppierung muss sich seit Juni bzw. September vor dem Dresdner Landgericht verantworten. Der Vorwurf hier lautet u.a. Bildung einer kriminellen Vereinigung und gefährliche Körperverletzung in mehreren Fällen. Beide Gruppen sind offenbar verantwortlich für zahlreiche rechte und rassistische Angriffe 2015 und 2016 in Dresden und Umgebung – eine Zeit in der Gewalt gegen Geflüchtete und politische Gegner*innen an der Tagesordnung war. Mehr Informationen

Der aktuelle Stand der juristischen Aufarbeitung
der „Gruppe Freital“ und „Freien Kameradschaft Dresden“
Vortrag der Prozessdokumentation des RAA Sachsen e.V.
14.11.2017 | 20 Uhr | AZ Conne

Rechter Terror? Eine Auseinandersetzung mit Begriff und Konzept aus linker Perspektive
Diskussionsveranstaltung mit Dr. Matthias Quent (IDZ Jena)
21.11.2017 | 20 Uhr | AZ Conne

Freital, Dresden, Terrorismus Die Juristische Aufarbeitung nach §§129 und 129a
Diskussionsveranstaltung mit:
Kristin Pietrzyk (Nebenklagevertreterin im Freital-Verfahren)
Ulli Jentsch (apabiz Berlin und NSU Watch)
28.11.2017 | 20 Uhr | AZ Conne

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16.11. | Fachtag: Queer Escape - Geschlechtersensible und queere Perspektiven auf Flucht und Migration | Dresden

Seit Jahresbeginn 2015 suchten in Deutschland rund 1.3 Millionen Asyl, darunter schätzungsweise 5 bis 10 % LSBTIQ*. In 72 Ländern werden sie strafrechtlich verfolgt, dazu gibt es in 51 Ländern keinen Diskriminierungsschutz. Gesellschaftliche Ausgrenzung, politische und juristische Verfolgung sowie physische und psychische Gewalterfahrungen gehören zum bitteren Alltag von LSBTIQ*, insbesondere in den 10 Hauptherkunftsländern, aus denen die Menschen in den letzten Jahren geflohen sind. Diese gesellschaftspolitische Gemengelage wirkt sich auf uns alle, die wir schon immer hier leben oder die erst seit kurzem hier sind, aus – allerdings nicht nur zum Negativen. Denn wir können die Widersprüchlichkeiten auch als Chance nutzen, uns in der haupt- oder ehrenamtlichen Arbeit mit Menschen mit Migrationshintergrund bzw. Geflüchteten neu zu orientieren und zu positionieren. An diesem Punkt setzt der Fachtag »Queer Escape – Geschlechtersensible und queere Perspektiven auf Flucht und Migration« des Gerede – homo, bi und trans e.V. an. Ziele sind:
  • kritische, offene und sensible Perspektiven zu erhalten und zu stärken
  • Unterstützungsmöglichkeiten und Hilfsangebote mit und für Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund kennenzulernen, um diese für die eigene Praxis zu kennen und einzubinden
  • Integration um die Werte der Eigensinnigkeit, der Biografien, der Selbstbestimmung und der Eigeninklusion zu ergänzen
  • sowohl theoretische wie auch praktische Inputs und Methoden zu verknüpfen
Mehr Informationen zum Programm und zur Anmeldung (bis 10.11.2017)

 
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20.11. | Sicher Handeln im Umgang mit sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität | Chemnitz

Der different people e.V. bietet im November für pädagogische Fachkräfte sowie Interessierte aus der sozialen Arbeit einen Workshop zum Umgang mit sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität. Wie reagieren wir auf Diskriminierung und Gewalt, Outings oder der Suche nach sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität - in der Schule, der Freizeiteinrichtung und generell im Alltag? Diese und weiter Fragen werden von verschiedenen Standpunkten betrachtet und diskutiert. Durch Anwendung verschiedener Methoden und anhand von Beispielen können konkrete Handlungskompetenzen erworben werden. Mehr Informationen


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24.11. | Treibhaus ließt: Als ich mich Hitler Schnapskirschen aß | Döbeln

Landleben zwischen Lethargie und Lebenslust. Mimi und Oliver sind Nachbarskinder und Angelfreunde in einer kleinen Stadt an der Havel. Sie spielen Fußball miteinander, leisten den Pionierschwur und berauschen sich auf Familienfesten heimlich mit den Schnapskirschen der Eltern. Mit dem Mauerfall zerbricht auch ihre Freundschaft. Mimi sieht sich als der letzte Pionier – Timur ohne Trupp. Oliver wird unter dem Kampfnamen Hitler zu einem der Anführer marodierender Jugendbanden. In Windeseile bringen seine Leute Straßen und Plätze unter ihre Kontrolle. Dann eskaliert die Situation vollends …

Manja Präkels erzählt in ihrem Debütroman vom Verschwinden der DDR in einem brandenburgischen Kleinstadtidyll, dem Auftauchen verloren geglaubter Gespenster, von Freundschaft und Wut. Mehr Informationen


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28.11.-08.12. | Medienwochen "Courage leben - gegen Rassismus und Antisemitismus" | Leipzig

Seit über 15 Jahren ist die Medienwoche „Courage leben - Gegen Rassismus und Antisemitismus“ nicht mehr aus der Bildungs- und Kulturlandschaft Leipzigs wegzudenken. Das Thema „Courage leben“ und die Sensibilisierung dafür sind essenzielle Aspekte gesellschaftlichen Zusammenlebens. Rassismus, Antisemitismus und andere Diskriminierungen/Abwertungsreflexe, egal ob von Nazis oder „besorgten Bürgern“, ob im persönlichen Umfeld oder politischem Handeln, bedrohen das gesellschaftliche Zusammenleben und müssen daher kritisiert und bekämpft werden. Der Landesfilmdienst Sachsen für Jugend- und
Erwachsenenbildung e.V. bietet im Rahmen dieser Medienwochen allen Interessierten, speziell jedoch Schülerinnen und Schülern dazu erneut eine Plattform. Mit zahlreichen ausgewählten Filmveranstaltungen, Filmgesprächen, verschiedenen Workshops, Lesungen und Vorträgen wird ein breites Spektrum an Möglichkeiten geboten, sich mit gesellschaftlichen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Demokratischer Streit auf Basis der Menschenrechte, politisch-historischer Wissenserwerb oder der gemeinsame Erfahrungsaustausch stehen dabei im Mittelpunkt. Der Zugang zu allen Veranstaltungen ist barrierearm, bei speziellen Bedürfnissen sprechen Sie uns gern an. Mehr Informationen zum Programm


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29.11. | Wie aus einer guten Idee praktische und wirkungsvolle Projektarbeit wird | Wurzen

Sie haben eine gute Projektidee und Lust diese in die Tat umzusetzen, nur fehlt es leider noch an einer ausreichenden Finanzierung, dann kommen Sie zur Weiterbildung des Netzwerk für Demokratische Kultur. Hier erfahren Sie nicht nur, wie aus einer Idee ein guter Projektantrag wird, sondern auch welche Finanzierungsmöglichkeiten es gibt und welches gute Projektpartner sind, die sie in Ihrem Vorhaben unterstützen können. Wir laden Sie ein, zum lernen, sich austauschen und selbst entwickeln. Zielgruppe: alle Interessierten aus Vereinen, Initiativen, Verbänden, Gemeinden, die in der Projektarbeit tätig sind Mehr Informationen

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Save the date!

08.12. | Fachtag "Lesbisch, schwul, bisexuell, Trans* und Inter* in Sachsen | Mittweida

Die LAG Queeres Netzwerk Sachsen lädt zum Fachtag "Lesbisch, schwul, bisexuell, Trans* und Inter* in Sachsen. Eine Bestandsaufnahme aus ausgewählten Themenfeldern" am 08. Dezember 2017 an der Fakultät für Soziale Arbeit der Hochschule Mittweida. Der Fachtag thematisiert die Präsenz und Reflexion von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in sozialen und pädagogischen Handlungsfeldern. Er informiert über die Lebenswirklichkeiten und Diskriminierungserfahrungen von LSBTTIQ* in Sachsen gesamten sächsischen Raum. Vergleichend werden dazu zwei Studien aus den neuen Bundesländern vorgestellt. Im Anschluss laden wir in Kleingruppen zu thematischen Fachaustauschen mit Expert*innen der Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsarbeit, Fachkräften sozialer und pädagogischer Berufe sowie Vertreter*innen der Selbsthilfe aus Sachsen ein. Anmeldeschluss ist der 01. Dezember 2017. Mehr Informationen

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Fristen, Fristen ... und Möglichkeiten

07.11. | Du und dein Verein | ING-DiBa

Die ING-DiBa fördert ehrenamtliche Arbeit in Deutschlands Vereinen – mit insgesamt einer Mio. Euro. Vom 26. September bis 7. November 2017 haben Vereine und gemeinnützige Organisationen wieder die Chance, 1.000 Euro Unterstützung zu bekommen. Mehr Informationen

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10.11. | Demokratiepreis 2017 | SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag

Noch bis zum 10. November können Personen, Organisationen, Vereine und Projekte für den diesjährigen Demokratiepreis der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag vorgeschlagen werden. Er wird in vier Kategorien vergeben und ist mit insgesamt 2.000 Euro dotiert. Mehr Informationen

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17.11. | Förderwettbewerb digitale Debattenkultur stärken | Das NETTZ

Das NETTZ, die Vernetzungsstelle gegen Hate Speech, fördert innovative digitale Projekte, die die positive Debattenkultur stärken, mit bis zu 5.000,00 Euro. Bewerbungsschluss für den Förderwettbewerb ist der 17.11.2017. Mehr Informationen

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Fortlaufend | Förderung von Offen Werkstätten und Gemeinschaftsgärten | anstiftung

Die anstiftung fördert, vernetzt und erforscht Räume und Netzwerke des Selbermachens. Dazu gehören Freiräume und Infrastrukturen wie Interkulturelle und Urbane Gärten, Offene Werkstätten, Reparatur Initiativen, Open-Source-Projekte ebenso wie Initiativen zur Belebung von Nachbarschaften oder Interventionen im öffentlichen Raum. Die anstiftung fördert z.B. Sachkosten für den Aufbau von Gemeinschaftsgärten und Offenen Werkstätten. Mehr Informationen

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Fortlaufend | Projektanträge für 2018 | Stiftung Integrationskultur

Die Stiftung Integrationskultur fördert gemeinnützige Vereine und Organisationen, die sich mit ihren Projekten für interkulturelle Begegnung, kleine und regionale Kunst- und Kulturaktivitäten sowie für soziale Zwecke und bürgerschaftliches Engagement einsetzen mit bis zu 2.500€ pro Projekt. Anträge für Projekte 2018 nimmt die Stiftung schon jetzt gerne entgegen. Mehr Informationen

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Gut zu wissen | Basisförderung | Bewegungsstiftung

Die Basisförderung der Bewegungsstiftung fußt auf der folgenden Erkenntnis: Eine hohe Flexibilität Zuschussmittel zu verwenden und eine langfristige Partnerschaft mit der fördernden Stiftung vervielfachen den Wirkungsgrad von Zuschüssen. Pate stehen diesem Konzept ausgerechnet konservative Stiftungen in den USA, die auf diese Weise sehr erfolgreich den neokonservativen roll back der letzten Jahre initiiert und finanziert haben - im Gegensatz zu vielen linksprogressiven Stiftungen, die sich in einer Vielzahl von kleinen und kurzfristigen Projektförderungen verzettelten. Es geht nun also darum eine solide und langfristige Basis zu legen, auf der die unterstützten Kampagnen und Organisationen politisch effektiv arbeiten können. Für eine Basisförderung können sich daher nur Organisationen bewerben, mit denen die Bewegungsstiftung bereits vertrauensvoll zusammengearbeitet hat. Mehr Informationen zu den anderen Förderprorgamm der Bewegungsstiftung

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Neues aus dem Sprecher_innenrat

Diese Rubrik ist den Mitgliedern des Netzwerks Tolerantes Sachsen vorbehalten. Mehr Informationen zur Mitgliedschaft


Neues von den Mitgliedern!

ADB | Rassistische Diskriminierungen auf dem Wohnungsmarkt ist Realität in Sachsen

Menschen mit Migrationsgeschichte und Geflüchtete erleben bei der Wohnungssuche und -vergabe in Sachsen rassistische Diskriminierung. Das geht aus dem Abschlussbericht eines Testings hervor, welches das Antidiskriminierungsbüro Sachsen e.V. (ADB) im November 2016 durchgeführt hat.

Mit dem Testing verfolgte das ADB das Ziel, Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt – konkret beim Zugang zu Wohnraum – sichtbar und belegbar zu machen. Mit einem deutlichen Ergebnis: In 60% der Fälle lag eine klare Diskriminierung vor, 22,5% waren nicht auswertbar und lediglich 17,5% der Fälle waren keine Diskriminierung. Somit haben die Wohnungsanbieter_innen in über der Hälfte der Fälle diskriminiert.

Die durchgeführte Erhebung ist sachsenweit einzigartig und deckt sich mit den Erfahrungen, die das ADB im Rahmen seiner langjährigen Beratung dokumentiert und analysiert hat. So hat das ADB allein im zweiten Halbjahr 2016 über 50 Fälle von Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt – zusätzlich zum Testing – dokumentiert. Diese Häufung von Fällen in der Beratungsarbeit ist zugleich Anlass zur Entwicklung und Durchführung des Testings gewesen. Die Ergebnisbroschüre steht beim ADB zum kostenlosen Download oder kann dort bestellt werden.

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ADB | Workshop: Was tun bei rassistischer Diskriminierung

Das Antidiskriminierungsbüro Sachsen bietet den ganztägigen Workshop "Was tun bei rassistischer Diskriminierung?" in Chemnitz, Dresden, Leipzig und Zwickau an. In den Workshops werden praxisorientiertes Wissen, konkrete Handlungsanleitungen sowie Umsetzungsstrategien vermittelt. Die Methoden orientieren sich an den Erfahrungen, welche die Teilnehmenden aus ihrem beruflichen Alltag mitbringen. Sie sind praxisnah und interaktiv. Leitfragen des Workshops sind:

  • Was ist rassistische Diskriminierung?
  • Wie sieht der rechtliche Diskriminierungsschutz aus?
  • Was kann bei rassistischer Diskriminierung getan werden? Welche rechtlichen und außergerichtlichen Handlungsmöglichkeiten gibt es?
  • Wie äußert sich Diskriminierung in meinem Arbeits-/Tätigkeitsfeld? 
Termine und mehr Informationen

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Kulturbüro Sachsen | Broschüre zu NSU-Unterstützerumfeld in Sachsen veröffentlicht

Das Kulturbüro Sachsen e.V. hat am 20.10.2017 die 50-seitige Broschüre „Unter den Teppich gekehrt. Das Unterstützungsnetzwerk des NSU in Sachsen“ veröffentlicht. In einer aufwendigen Recherchearbeit wurden die Dokumente der Untersuchungsausschüsse, des Gerichtsprozesses in München und zahlreicher Publikationen zum Thema intensiv ausgewertet. Das Ziel war es, die maßgeblichen Unterstützer*innen des NSU in Sachsen zu identifizieren und ihre Unterstützungsleistungen für die Rechtsterrorist*innen offenzulegen. In der Broschüre werden die Ergebnisse dieser Arbeit publiziert und verbreitet. Die Publikation kann ab sofort gegen Rückporto unter susann.walter(ät)kulturbuero-sachsen.de bestellt werden oder zu den Bürozeiten in der Geschäftsstelle des Kulturbüro Sachsen e.V. in Dresden abgeholt werden.

Bisher sind drei öffentliche Veranstaltungen zur Vorstellung der Broschüre geplant: Bereits am 25.10. im Sächsischen Landtag in Dresden (Voranmeldung nötig), am 08.11. im Alten Gasometer in Zwickau und am 17.11. im Weltecho in Chemnitz. Das Projekt wurde finanziert durch eine Crowdfunding-Kampagne.

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Vaterzeit im Ramadan?! | Weiterbildung Interkulturelle Kompetenz

Das Bundesmodellprojekt "Vaterzeit im Ramadan?!" des Verbandes Binationaler Familien und Partnerschaften, Geschäftsstelle Leipzig, bietet für interessierte Vereine, insbesondere im ländlichen Raum, eine Vielzahl von Weiterbildungsangeboten an:

Workshop "Interkulturelle Kompetenz - Islamfeindlichkeit -Geschlechterbilder"
Der eintägige Workshop ist sehr praxisorientiert aufgebaut und bietet die Möglichkeit, die eigene Vorstellung von Gender, Migration, Religion und Interkulturalität zu reflektieren und Irritationen in interkulturellen Überschneidungssituationen anhand von Fallbeispielen zu diskutieren. Dabei erarbeiten sich die Teilnehmenden konkrete Handlungsansätze für den beruflichen Alltag, z.B. im Sozialen und Bildungsbereich. Die Kosten für den Workshop werden vom Projekt getragen und durch Teilnahmebeiträge ergänzt. Initiativen und Vereine, die einen solchen Workshop zusammen mit dem Projektteam umsetzten wollen, können sich jederzeit an das Projektteam wenden.

Vorträge und Kurzworkshops

Das Projektteam von "Vaterzeit im Ramadan?!" bietet Vereinen und Initiativen ebenso Vorträge und Kurzworkshop zu folgenden Themen für Veranstaltungen an:

  • Migration
  • Männlichkei(en)
  • Antimuslimischer Rassismus


Die Honorarkosten für dieses Angebot wird vom Projekt getragen. Bei Interesse wenden Sie sich gerne an das Projektteam.

Filme für die Bildungsarbeit
Das stellt Interessierten Filme für die Bildungsarbeit zur Verfügung. Die vier Erklärvideos setzen sich mit aktuellen Debatten um „den“ Islam und „die“ Muslim_innen auseinander und geben Anregungen zur Diskussion über antimuslimischen Rassismus. In drei Interviews mit Wissenschaftler_innen geht es um die Themen Islambild in den Medien, Rassismus und Antimuslimischer Rassismus. Zu den Filmen

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Roter Stern Leipzig '99  | Statement zum Auswärtsspiel des Herrenteams in Schildau am 15.10.2017

In Schildau sollten RSL-Fans und Spieler erst „Nazis raus aus den Stadien“-T-Shirts ausziehen, um nicht zu provozieren – dann kam es zu mehreren Neonazi-Aktionen im Stadion, schließlich griffen Neonazis die abreisenden Sterne an und beschädigten mehrere Fahrzeuge. Der RSL hält jeden der genannten Punkte an sich für einen Skandal, die Verknüpfung der Ereignisse jedoch ist an Absurdität kaum zu übertreffen. Zur Pressemitteilung

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IVF – eine Initiative von Roter Stern Leipzig '99 e.V. | Ausstellung und Workshops "Strafraum Sachsen 2.0."

Wir, die Initiative für mehr gesellschaftliche Verantwortung im Breitensport-Fußball (IVF), wollen über ein neues Angebot von uns informieren. Wie vielen von Ihnen und Euch gilt unsere Leidenschaft dem Fußball. Daher ist es unser Anliegen AkteurInnen im sächsischen Fußball für gesellschaftliche Problematiken, die auch im Fußball auftreten können, zu sensibilisieren und in Austausch zu treten wie wir diesen gemeinsam entgegenwirken können. Im Laufe des letzten Jahres ist unsere Ausstellung „Strafraum Sachsen 2.0 – Fußball zwischen Ressentiment und Integration“ durch Sachsen getourt, diese kann auf unserer Internetseite verfolgt werden.
Parallel dazu bieten wir nun auch einen Workshop zum Thema „Diskriminierung im Fußball“ an. Wir werden vom Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“ gefördert und können daher das Workshop-Angebot kostenfrei anbieten. Weitere Informationen zu dem Workshop sind ebenfalls auf unsere Internetseite zu finden.Wir freuen uns über Interesse und stehen gerne für Fragen und Buchungen zur Verfügung. Mehr Informationen

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Frauenzentrum Regenbogen e.V. / Treibhaus Döbeln | Treibhaus e.V. erhält Ort der Begegnung

Der Frauenzentrum Regenbogen e.V. leistete seit 1994 in Döbeln als Verein zur Förderung von Fraueninitiativen eine unglaublich wichtige Arbeit vor Ort. Neben Netzwerkarbeit, der Förderung der Chancengleichheit von Frauen, verschiedenen Hilfsangeboten und Lernräumen stand auch die kulturelle Arbeit im Frauenzentrum stets im Fokus. Nachdem bekannt wurde, dass das Döbelner Frauenzentrum seine Arbeit niederlegen wird, war nicht nur die Frage, wie es mit dem Gebäude, sondern auch mit den Gruppen, die sich dort regelmäßig für verschiedene Aktivitäten treffen, weitergehen wird. Nach Gesprächen mit dem Verein selbst, aber auch mit dem Vermieter, der TAG Immobilien AG, entstand der Wunsch, diese Gruppen und den Begegnungsort im Stadtzentrum zu erhalten. Der Treibhaus e.V. als soziokulturelles Zentrum kann als neuer Träger die vielfältigen Angebote professionell unterstützen. Wir vom Treibhaus e.V. freuen uns über diese neue Chance, Soziokultur im Herzen Döbelns erfahrbar zu machen, sind dankbar für die Kooperationsbereitschaft und Unterstützung der TAG Immobilien AG und gespannt auf das Kommende. Mehr Informationen

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Akademie für Lokale Demokratie | Stellenausschreibung Projektmanagment Bürger_innenbeteiligung

Die Akademie für Lokale Demokratie e.V. (ADL) sucht ein/e Projektmanager/in im Themenfeld nachhaltige Kommunalentwicklung, Bürgerbeteiligung und bürgerschaftliches Engagement (60 bis 100 %, TVöD). Arbeitsbeginn wäre ab Januar 2018, zunächst befristet bis Dezember 2019, eine Weiterbeschäftigung wird angestrebt. Zu den Aufgaben zählen u.a. die Planung, Durchführung und Berichtfassung für Projekte im Themenfeld Bürgerbeteiligung und lokale Demokratie, die eigenständige Übernahme von Moderations- und Beratungstätigkeiten für Kommunen zu Fragen der Bürgerbeteiligung und Engagementförderung sowie die Konzeption und Umsetzung von Tätigkeiten als Trainer und Dozent im Themenfeld Bürgerbeteiligung, bürgerschaftliches Engagement und lokale Demokratie. Bewerben können sich Interessierte mit erfolgreich abgeschlossenem sozialwissenschaftlichen Hochschulstudium und nachweisbaren Arbeitserfahrungen in o.g. Tätigkeitsfeldern. Ihre Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, ggf. Dritte Seite und Referenzen) senden Sie bitte per E-Mail (eine PDF, max. 5 MB) bis zum 30. November 2017 an: bewerbung@lokale-demokratie.de.
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RAA Opferberatung Sachsen | Stellenausschreibung Projektassistenz

Die RAA Sachsen e.V. sucht für ihr Projekt Opferberatung "Support – für Betroffene rechter Gewalt“ eine Projektassistenz für den Zeitraum Jan. bis September 2018 in Dresden (20 h/W angelehnt an TV-L, je nach Qualifikation Entgeldgruppe 8 oder 9). Zu Ihren Aufgaben gehört u.a. die Unterstützung der Büroorganisation, Öffentlichkeitsarbeit und Erarbeitung wie Umsetzung eines zeitgemßen ÖA-Konzeptes, Jahresabrechnung, Teamkoordination und die Teilnahme an Fachtagen, Tagungen, Konferenzen als Vertretung des Vereins. Mehr Informationen zur Ausschreibung und Bewerbungsverfahren

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Treibhaus e.V. | Stellenausschreibung Projektleiter_in Kulturbeutel

Der Treibhaus e.V. sucht – vorbehaltlich der Förderzusage – ab dem 01.01.2018 befristet bis 31.12.2018 eine_n Projektleiter_in für das Projekt „Kulturbeutel" (30h/W). Zu den Aufgaben gehören u.a. das Planen, Organisieren, Durchführen und Verwalten kultureller und kulturvermittelnder Veranstaltungen und Angebote, Fördermittel- und Spendenakquise, das Mentoring der Freiwilligen im Sozialen Jahr Kultur, Unterstützung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und allgemeine verwaltende Tätigkeiten,  Gesucht wird eine Person mit themenrelevanter Ausbildung bzw. (Fach)Hochschulabschluss, z.B. im Bereich Kulturmanagment, Veranstaltungsmanagment, etc. und mehrjähriger Erfahrung in der kulturellen Bildungsarbeit, Veranstaltungs- und Projektmanagment. Mehr Informationen zur Ausschreibung und Bewerbungsverfahren

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Herbert-Wehner-Bildungswerk | Fakten gegen Stammtischparolen

Die Broschüre „Geflüchtete in Deutschland. Fakten gegen Stammtischparolen“ des Herbert-Wehner-Bildungswerkes liefert Argumente gegen die zwölf gängigsten Parolen gegen Geflüchtete und zeigt anhand von konkreten Zahlen, warum diese sachlich nicht haltbar sind. Dabei liegt bei den statistischen Angaben der Schwerpunkt vor allem auf 2015, dem Jahr in dem die so genannte Flüchtlingskrise die öffentliche Diskussion bestimmte und die Flüchtlingszahlen besonders hoch waren. Mit diesem Wissen kann man dem nächsten fremdenfeindlichen Kommentar oder der nächsten hitzigen Diskussion selbstbewusst entgegensehen und diejenigen, die für Gegenargumente offen sind, von der Stumpfsinnigkeit der meisten Parolen überzeugen. Mehr Informationen zur Broschüre

Wer die richtige Argumentationsstrategie für solche Situationen trainieren will, der ist herzlich zu dem Praxisseminar „Argumentieren gegen rechte Parolen“ eingeladen, das das Herbert-Wehner-Bildungswerk regelmäßig zu einem festen Termin anbieten oder gern auf Anfrage für Gruppen organisieren. Kontakt

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360° | Interessante Projekte und Initiativen
In dieser neuen Rubrik möchten wir Euch Projekte von Initiativen vorstellen, die noch nicht Mitglieder im Netzwerk sind, aber zu ähnlichen Themen wie Ihr arbeiten und vielleicht interessant sein könnten.

Hilfreich | Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft

Wie geht unsere Gesellschaft mit Vielfalt um? Das Projekt "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" der Friedrich-Ebert-Stiftung möchte die Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund im politischen Dialog verbessern und einen Beitrag zu einem gleichberechtigten Miteinander leisten. Dafür bietet die Stiftung u.a. vielfältige Qualifizierungsangebote (Pressearbeit, Politische Teilhabe, Fördermittelaqkuise, etc.).

Das Projekt ist vielfältig, flexibel und lern­fähig gestaltet. Die Friedrich­Ebert­Stiftung kooperiert mit unterschiedlichen Partnern und ist stets offen für Initiativen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, die Stimme von Menschen mit Migrationshintergrund im politischen Dialog zu stärken und zum inter­kulturellen Miteinander in der Gesellschaft beizutragen. Weiterlesen und Kontakt

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Entdeckenswert | Das NETTZ

Hate Speech im Netz ist zu einem gesellschaftlich breiten und dringlichen Thema avanciert. Nicht nur radikale Randgruppen und Einzelpersonen, sondern zunehmend rechtspopulistische Teile der Bevölkerung verknüpfen ihre Meinungsäußerung mit diskriminierenden oder volksverhetzenden Inhalten. Gewalttätige Bedrohung wird heute konkreter geäußert als vor ein paar Jahren und macht sich gezielt an einzelnen Personen fest. Die neue Vernetzungsstelle gegen Hate Speech, das NETTZ, fördert digitale Zivilcourage und tritt ein für eine positive Debatten- und Meinungskultur im Netz. Das NETTZ möchte Akteure der Zivilgesellschaft in ihrer Arbeit als „Community der Gegenrede“ aufbauen und unterstützen. Auf ihrer Webplattform macht das Nettz Wissen zum Thema transparent und leicht auffindbar, ermöglicht Erfahrungsaustausch und stellt Ressourcen für die operative Arbeit der Aktivisten und Organisationen der Community bereit. Dabei fördert das NETTZ innovative Arbeit durch einen Förderwettbewerb, der den Akteuren den ersten Baustein für eine verbesserte Ressourcenlage im Engagementfeld liefert. Mehr Informationen


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Material | Kneipenbox der Offenen Gesellschaft

Hier ist Gesprächsstoff drin. Material, das zur Diskussion anregt. Für Freunde des offenen Austauschs – und speziell diejenigen, die dafür Raum bieten können und wollen. Ob in der Kneipe, im Vereinshaus oder an jedem anderen Ort, an dem offen debattiert wird. Mit dieser Box zeigen Sie: Ihr Ort ist offen für eine Vielfalt an Meinungen, für Miteinander, für Diskussion. Offen für alle.
 
Mit Türschild, Tischaufsteller, Plakat, Aufklebern und Bierdeckeln lädt die Kneipenbox zum Mitreden und miteinander Reden ein. Die Kneipenbox kann kostenfrei bestellt werden bei der Offenen Gesellschaft. Mehr Informationen


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Impressum

Newsletter des Netzwerk Tolerantes Sachsen
Redaktionsschluss: 26.10.2017

Redaktion: Förderverein Tolerantes Sachsen e.V. | Annegret Ode (Koordinatorin)
Homepage: www.tolerantes-sachsen.de
Kontakt: koordination@tolerantes-sachsen.de
Tel: 0178 544 58 07

Erscheinungsdatum: 02.11.2017
Nächster Redaktionsschluss: 08.12.2017
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Landesprogramm "Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz"
Die Arbeit des Netzwerkes Tolerantes Sachsen wird gefördert im Rahmen des Landesprogramms "Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz".

                                                                      

Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

 

Förderverein Tolerantes Sachsen e.V.
Annegret Ode
Domplatz 5
04808 Wurzen
Deutschland


koordination@tolerantes-sachsen.de